Wie funktioniert der Filmprojektor?

Wie funktioniert der Filmprojektor?

Diese Animation zeigt die Konstruktion und die Funktionsweise eines traditionellen Filmprojektors.

Technik

Schlagwörter

Kinematograph, Lichtspieltheater, Film, Filmprojizierung, Maschinenraum, Filmrolle, Optik, Einzelbild, Filmantrieb, Digital, analog, stereo Tonspur, Mediathek, Technik

Verwandte Extras

3D-Modelle

Maschinenraum

  • Analogprojektor - Der Laufbildprojektor projiziert 24 Bilder pro Sekunde, welche von unserem Gehirn allerdings nicht mehr als einzelne Bilder wahrgenommen werden. Die nacheinander projizierten Standbilder verschmelzen optisch miteinander. Das ist das Grundprinzip der Filmprojektion.
  • Digitalprojektor - Funktioniert mit LCD-Technologie. Sein Vorteil liegt darin, dass die Vervielfältigung des Films einfach ist und sein Betrieb keiner anfälligen Filmrollen bedarf. Dieser Projektortyp befindet sich aktuell zwar in Verbreitung, aber aufgrund relativ hoher Betriebskosten, und weil eventuelle Pixelfehler während der gesamten Vorstellung zu sehen sind, gehört er heute immer noch nicht zu den meistverwendeten Projektortypen.

Projektor

  • Filmrolle - Der Filmprojektor projiziert 24 Bilder pro Sekunde. Diese 24 Bilder ergeben einen ca. 0,5 m langen Filmstreifen. Die Länge des Filmstreifens eines 2-stündigen Kinofilms beträgt ca. 3,5 km. Früher wurde ein so langer Filmstreifen auf mehrere Filmspulen aufgewickelt, und um während der Projektion die Kontinuität zu gewährleisten, kamen zwei Filmprojektore abwechselnd zum Einsatz. Heute bedeuten die großen Filmspulen kein Problem mehr – ein Projektor reicht für einen Film.
  • Filmantrieb
  • Optik

Funktion

  • Umlaufblende - Der Film wird nicht fortlaufend, sondern sequenziell bewegt. Dank der Umlaufblende werden die Einzelbilder, während sie in Bewegung sind, nicht reflektiert. Deshalb werden die einzelnen Bewegungen der Bilder nicht wahrgenommen und das Bild verschwimmt nicht.
  • Film - Der Filmprojektor projiziert 24 Bilder pro Sekunde. Wären Bewegung und Beleuchtung des Films fortlaufend, würden wir auf der Kinoleinwand ein verschwommenes Bild sehen. Deshalb wird der Film sequenziell bewegt und mit der Umlaufblende der auf den Film fallende Lichtstrom unterbrochen.

Film

  • Einzelbild - Der Laufbildprojektor projiziert 24 Bilder pro Sekunde, welche von unserem Gehirn allerdings nicht mehr als einzelne Bilder wahrgenommen werden. Die nacheinander projizierten Standbilder verschmelzen optisch miteinander. Das ist das Grundprinzip der Filmprojektion.
  • Perforation - Sie dient dem Transport des Films während der Projektion.
  • stereo Tonspur - Die Audiosignale können darauf optisch oder magnetisch aufgezeichnet und wiedergegeben werden. Bei modernen Filmen sind nicht mehr analoge, sondern digitale Tonspuren typisch.

Animation

Narration

Der Laufbildprojektor im Kino projiziert 24 Bilder pro Sekunde, welche von unserem Gehirn allerdings nicht mehr als einzelne Bilder wahrgenommen werden. Die nacheinander projizierten Standbilder verschmelzen optisch miteinander. Das ist das Grundprinzip der Filmprojektion.

Wären Bewegung und Beleuchtung des Films kontinuierlich, würden wir auf der Leinwand ein verschwommenes Bild sehen. Deshalb werden die Bilder des Films sequenziell auf die Leinwand projiziert und dank einer Umlaufblende werden die einzelnen Bilder, während sie in Bewegung sind, nicht beleuchtet. Das ist der Grund dafür, dass wir die Bewegungen der einzelnen Bilder nicht sehen, und auch dafür, dass das wahrgenommene Bild nicht verschwimmt.

Die 24 Standbilder, die pro Sekunde projiziert werden, ergeben einen Filmstreifen, dessen Länge etwa einen halben Meter beträgt. Bei einem 2-stündigen Kinofilm beträgt die Länge des Filmstreifens mehr als 3 Kilometer. Früher wurde der Filmstreifen eines so langen Films auf mehreren, sogenannten Abwickelspulen platziert. Um eine kontinuierliche Filmprojizierung zu gewährleisten, wurden zwei Kinoprojektoren abwechselnd benutzt. Heutzutage ist die Verwendung einer großen Filmrolle bereits gelöst, damit ist auch der Gebrauch von zwei Projektoren überflüssig geworden.

Die am Filmrand befindlichen Perforationen dienen dem Transport des Films im Projektor. Die Audiosignale können auf der Tonspur optisch oder magnetisch aufgezeichnet sein und somit auch optisch oder magnetisch wiedergegeben werden. Bei modernen Filmen sind nicht mehr analoge, sondern digitale Tonspuren typisch.

Nachteil der analogen Projektoren ist, dass deren Filmstreifen äußerst verletzlich sind und die Vervielfältigung eines Films – im Vergleich zur digitalen Technologie – komplizierter ist. Die digitalen LCD Kinoprojektoren verbreiten sich unaufhaltsam. Neben ihren zahlreichen Vorteilen liegt ein Nachteil dieser Maschinen darin, dass ihre Betriebskosten relativ hoch sind, bzw. dass ein Pixelfehler des Projektors während des gesamten Films sichtbar ist. Auch heute noch werden in den meisten Kinos die mit Filmspulen funktionierenden, analogen Kinoprojektoren benutzt.

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