Von der Steinzeit bis zur Eisenzeit

Von der Steinzeit bis zur Eisenzeit

Die Animation zeigt die Entwicklung des Beils während verschiedener archäologischer Perioden.

Geschichte

Schlagwörter

Axt, Faustkeil, Altsteinzeit, Jungsteinzeit, Kupfersteinzeit, Bronzezeit, Eisenzeit, Kupfer, Ötzi, Urgeschichte, Steinzeit, Tool, Werkzeug, Pfeilspitze, Axtkopf, Hacke, Armband, Schaber, Speerkopf, Pfeilköcher, Pfeil, Gefäß, Schmuck, Schwert, Werkzeugfertigung, Waffen, Lebensweise, Geschichte

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Die Entwicklung des Beils

  • Altsteinzeit - Paläolithikum, Periode des geschlagenen Steins. Archäologische Epoche, die ca. von 2,4 Millionen v. Chr. bis 10 000 v. Chr. andauerte.
  • Mittelsteinzeit - Mesolithikum. Archäologische Epoche, die ca. von 10 000–7000 v. Chr. andauerte.
  • Jungsteinzeit - Neolithikum, Periode des geschliffenen Steins. Archäologische Epoche, die ca. von 7000–4500 v. Chr. andauerte.
  • Kupfersteinzeit - Äneolithikum. Archäologische Epoche, die ca. von 4500–3300 v. Chr. andauerte.
  • Bronzezeit - Archäologische Epoche, die ca. von 3300–1200 v. Chr. andauerte.
  • Eisenzeit - Archäologische Epoche, die ca. 1200 v. Chr. begann.
  • Faustkeil - Tropfenförmig zugeschlagener Stein. Er galt als Universalwerkzeug.
  • Faustkeil - Tropfenförmig zugeschlagener Stein. Er galt als Universalwerkzeug.
  • Schaber - Zugeschlagenes Steinwerkzeug, mit dem Tierhäute gereinigt wurden.
  • Pfeilspitze - Sie wurde durch Zuschlagen aus Stein hergestellt und mithilfe von Tierdärmen oder Pflanzenfasern am Schaft befestigt.
  • Nadel - Sie wurde aus Knochen hergestellt und zur Fertigung von Kleidung sowie zum Durchstechen von Leder verwendet.
  • Beilkopf - Er wurde aus Stein hergestellt. Nach dem Zuschlagen wurde die Klinge geschliffen.
  • Seil - Es wurde aus Pflanzenfasern oder Tierdärmen gefertigt. Mit seiner Hilfe konnte man den Kopf am Schaft befestigen.
  • Schaft - Er wurde aus Holz hergestellt. Entweder wurde der Kopf an dessen Seite oder in der Mitte des gespaltenen oberen Teils befestigt.
  • Beilkopf
  • Steinbeil
  • Pfeilspitze - Sie wurde aus Stein durch Zuschlagen und Schleifen gefertigt und mit Pflanzenfasern oder Tierdärmen am Pfeilschaft befestigt.
  • Messer - Es wurde durch Zuschlagen und Schleifen aus Stein gefertigt. Seine Klinge war sehr scharf. Es wurde meistens zum Zerteilen von Fleisch und zum Schneiden von Leder und Holz genutzt.
  • Seil
  • Schaftloch
  • Schaft
  • geschliffener und durchbohrter Steinbeilkopf
  • geschliffener Steinbeilkopf
  • geschliffene Steinbeile - Wir kennen verschiedene Varianten. Bei einem der Grundtypen wurde der geschliffene Steinkopf zumeist mit einem aus Pflanzenfasern gefertigtem Seil am Holzschaft befestigt. Beim anderen Typ wurde der Steinkopf durchbohrt und später auf den Schaft gesteckt. In diesem Fall wurde das Verrutschen des Kopfes durch Keile verhindert.
  • Hackenblatt - Es wurde durch Schleifen aus Stein hergestellt.
  • Hacke - Sie erschien gleichzeitig zum Ackerbau. Das geschliffene, flache Blatt wurde zumeist mit einem aus Pflanzenfasern gefertigtem Seil am Holzschaft befestigt.
  • Geweihhackenblatt - Auch das Geweih und Gehörn erlegter Tiere wurde verwendet. Ein typisches Werkzeug war z. B. die aus einem Geweih gefertigte Hacke.
  • Beilkopf - Er wurde aus Kupfer hergestellt. Die Schaftseite des Flachbeilkopfes wurde zurückgebogen, damit er besser am Schaft befestigt werden konnte.
  • kupfernes Flachbeil - Der aus Kupfer hergestellte Kopf wurde zumeist mit einem aus Pflanzenfasern gefertigtem Seil am Holzschaft befestigt.
  • Kopf
  • Seil
  • Schaft
  • kupfernes Flachbeil
  • Speerspitze - Sie wurde zumeisten aus Kupfer hergestellt. In das hohle Ende des Pfeilkopfes wurde der Schaft eingeführt und mit zumeist aus Pflanzenfasern oder Leder hergestellten Schnüren fixiert.
  • Armreifen - Schmuck wurde ebenfalls aus Kupfer hergestellt.
  • Beilkopf
  • Umhang - Er war aus trockenem Gras gewebt.
  • Köcher - Er wurde aus Leder hergestellt und diente der Aufbewahrung der Pfeile.
  • Pfeile - Die Schäfte wurden aus Holunderholz und die Spitzen aus Feuerstein hergestellt. Mit einer Mischung aus Holzkohle und Birkenharz wurden beide zusammengeklebt.
  • Bogen - Er wurde aus Eibenholz hergestellt. Er war 180 cm lang. Seine Reichweite dürfte ca. 30–50 m betragen haben.
  • Ötzi - Ötzi, der Mann vom Tisenjoch, ist eine ca. 5300 Jahre alte Gletschermumie aus der frühen Kupferzeit. Er wurde am 19. September 1991 an der Grenze zwischen Italien und Österreich in den Ötztaler Alpen in der Nähe des Hauslabjoch in einer Höhe von 3210 Metern gefunden. Er ist der älteste vollständig erhaltene Leichnam. Zum Zeitpunkt seines Todes war er etwa 45 Jahre alt, 158 cm groß und wog ca. 50 kg.
  • Mütze - Sie wurde aus Bärenleder hergestellt. Zu ihr gehörte auch ein Lederriemen.
  • Kupferbeil - Ihr 9,5 cm langer Kopf war aus reinem Kupfer und ihr 60 cm langer Schaft aus Holz hergestellt.
  • Beinlinge - Sie dienten als Hose und waren mit Lederriemen befestigt.
  • Schuhe - Die Sohle bestand aus dem Braunbärleder und der Schaft aus Rindleder. Innen wurden sie mit Stroh ausgestopft, was dem Wärmeschutz und der Polsterung diente.
  • Pickel - Er konnte für vielseitig genutzt werden. Das mit einem Schaftloch versehene Blatt wurde auf den Schaft gezogen.
  • Pickelblatt - Es wurde aus Bronze hergestellt und besaß zwei gegenüberliegende Spitzen und ein Schaftloch.
  • Tüllenbeil - Ein in der späten Bronzezeit erschienener, weiterentwickelter Beiltyp. Es wurde aus Bronze hergestellt. Der Schaft wurde in die offenen Tülle eingefügt und häufig besaß es auch eine Befestigungsöse.
  • Tüllenbeilkopf - An der Tülle befand sich häufig eine Befestigungsöse, an der die Schäftung mithilfe eines Seils gesichert werden konnte.
  • Bronzepickel - Er konnte für vielseitig genutzt werden. Das mit einem Schaftloch versehene Blatt wurde auf den Schaft gezogen.
  • Pickelblatt - Es wurde aus Bronze hergestellt und besaß zwei gegenüberliegende Spitzen und ein Schaftloch.
  • Tüllenbeil - Ein in der späten Bronzezeit erschienener, weiterentwickelter Beiltyp. Es wurde aus Bronze hergestellt. Der Schaft wurde in die offenen Tülle eingefügt und häufig besaß es auch eine Befestigungsöse.
  • Tüllenbeilkopf - An der Tülle befand sich häufig eine Befestigungsöse, an der die Schäftung mithilfe eines Seils gesichert werden konnte.
  • Gefäß - Es ist mit Henkeln versehen und aus Bronze gefertigt. Es zeugt von hoher Schmiedekunst.
  • Schmuck - Eine Spirale aus Bronze, die als Schmuck oder Kleidungsverzierung verwendet wurde.
  • Axt - Das noch heute verwendete Werkzeug mit Eisenkopf und Schaftloch erschien in der späten Eisenzeit und setzte sich in der Römerzeit durch.
  • Kopf
  • Schaft
  • Schaftloch
  • Helm
  • Axt
  • Axtkopf
  • Schwert

Altsteinzeit

  • Altsteinzeit - Paläolithikum, Periode des geschlagenen Steins. Archäologische Epoche, die ca. von 2,4 Millionen v. Chr. bis 10 000 v. Chr. andauerte.
  • Mittelsteinzeit - Mesolithikum. Archäologische Epoche, die ca. von 10 000–7000 v. Chr. andauerte.
  • Jungsteinzeit - Neolithikum, Periode des geschliffenen Steins. Archäologische Epoche, die ca. von 7000–4500 v. Chr. andauerte.
  • Kupfersteinzeit - Äneolithikum. Archäologische Epoche, die ca. von 4500–3300 v. Chr. andauerte.
  • Bronzezeit - Archäologische Epoche, die ca. von 3300–1200 v. Chr. andauerte.
  • Eisenzeit - Archäologische Epoche, die ca. 1200 v. Chr. begann.
  • Faustkeil - Tropfenförmig zugeschlagener Stein. Er galt als Universalwerkzeug.
  • Faustkeil - Tropfenförmig zugeschlagener Stein. Er galt als Universalwerkzeug.
  • Schaber - Zugeschlagenes Steinwerkzeug, mit dem Tierhäute gereinigt wurden.
  • Pfeilspitze - Sie wurde durch Zuschlagen aus Stein hergestellt und mithilfe von Tierdärmen oder Pflanzenfasern am Schaft befestigt.
  • Nadel - Sie wurde aus Knochen hergestellt und zur Fertigung von Kleidung sowie zum Durchstechen von Leder verwendet.
  • Beilkopf - Er wurde aus Stein hergestellt. Nach dem Zuschlagen wurde die Klinge geschliffen.
  • Seil - Es wurde aus Pflanzenfasern oder Tierdärmen gefertigt. Mit seiner Hilfe konnte man den Kopf am Schaft befestigen.
  • Schaft - Er wurde aus Holz hergestellt. Entweder wurde der Kopf an dessen Seite oder in der Mitte des gespaltenen oberen Teils befestigt.
  • Beilkopf
  • Steinbeil
  • Pfeilspitze - Sie wurde aus Stein durch Zuschlagen und Schleifen gefertigt und mit Pflanzenfasern oder Tierdärmen am Pfeilschaft befestigt.
  • Messer - Es wurde durch Zuschlagen und Schleifen aus Stein gefertigt. Seine Klinge war sehr scharf. Es wurde meistens zum Zerteilen von Fleisch und zum Schneiden von Leder und Holz genutzt.
  • Seil
  • Schaftloch
  • Schaft
  • geschliffener und durchbohrter Steinbeilkopf
  • geschliffener Steinbeilkopf
  • geschliffene Steinbeile - Wir kennen verschiedene Varianten. Bei einem der Grundtypen wurde der geschliffene Steinkopf zumeist mit einem aus Pflanzenfasern gefertigtem Seil am Holzschaft befestigt. Beim anderen Typ wurde der Steinkopf durchbohrt und später auf den Schaft gesteckt. In diesem Fall wurde das Verrutschen des Kopfes durch Keile verhindert.
  • Hackenblatt - Es wurde durch Schleifen aus Stein hergestellt.
  • Hacke - Sie erschien gleichzeitig zum Ackerbau. Das geschliffene, flache Blatt wurde zumeist mit einem aus Pflanzenfasern gefertigtem Seil am Holzschaft befestigt.
  • Geweihhackenblatt - Auch das Geweih und Gehörn erlegter Tiere wurde verwendet. Ein typisches Werkzeug war z. B. die aus einem Geweih gefertigte Hacke.
  • Beilkopf - Er wurde aus Kupfer hergestellt. Die Schaftseite des Flachbeilkopfes wurde zurückgebogen, damit er besser am Schaft befestigt werden konnte.
  • kupfernes Flachbeil - Der aus Kupfer hergestellte Kopf wurde zumeist mit einem aus Pflanzenfasern gefertigtem Seil am Holzschaft befestigt.
  • Kopf
  • Seil
  • Schaft
  • kupfernes Flachbeil
  • Speerspitze - Sie wurde zumeisten aus Kupfer hergestellt. In das hohle Ende des Pfeilkopfes wurde der Schaft eingeführt und mit zumeist aus Pflanzenfasern oder Leder hergestellten Schnüren fixiert.
  • Armreifen - Schmuck wurde ebenfalls aus Kupfer hergestellt.
  • Beilkopf
  • Umhang - Er war aus trockenem Gras gewebt.
  • Köcher - Er wurde aus Leder hergestellt und diente der Aufbewahrung der Pfeile.
  • Pfeile - Die Schäfte wurden aus Holunderholz und die Spitzen aus Feuerstein hergestellt. Mit einer Mischung aus Holzkohle und Birkenharz wurden beide zusammengeklebt.
  • Bogen - Er wurde aus Eibenholz hergestellt. Er war 180 cm lang. Seine Reichweite dürfte ca. 30–50 m betragen haben.
  • Ötzi - Ötzi, der Mann vom Tisenjoch, ist eine ca. 5300 Jahre alte Gletschermumie aus der frühen Kupferzeit. Er wurde am 19. September 1991 an der Grenze zwischen Italien und Österreich in den Ötztaler Alpen in der Nähe des Hauslabjoch in einer Höhe von 3210 Metern gefunden. Er ist der älteste vollständig erhaltene Leichnam. Zum Zeitpunkt seines Todes war er etwa 45 Jahre alt, 158 cm groß und wog ca. 50 kg.
  • Mütze - Sie wurde aus Bärenleder hergestellt. Zu ihr gehörte auch ein Lederriemen.
  • Kupferbeil - Ihr 9,5 cm langer Kopf war aus reinem Kupfer und ihr 60 cm langer Schaft aus Holz hergestellt.
  • Beinlinge - Sie dienten als Hose und waren mit Lederriemen befestigt.
  • Schuhe - Die Sohle bestand aus dem Braunbärleder und der Schaft aus Rindleder. Innen wurden sie mit Stroh ausgestopft, was dem Wärmeschutz und der Polsterung diente.
  • Pickel - Er konnte für vielseitig genutzt werden. Das mit einem Schaftloch versehene Blatt wurde auf den Schaft gezogen.
  • Pickelblatt - Es wurde aus Bronze hergestellt und besaß zwei gegenüberliegende Spitzen und ein Schaftloch.
  • Tüllenbeil - Ein in der späten Bronzezeit erschienener, weiterentwickelter Beiltyp. Es wurde aus Bronze hergestellt. Der Schaft wurde in die offenen Tülle eingefügt und häufig besaß es auch eine Befestigungsöse.
  • Tüllenbeilkopf - An der Tülle befand sich häufig eine Befestigungsöse, an der die Schäftung mithilfe eines Seils gesichert werden konnte.
  • Bronzepickel - Er konnte für vielseitig genutzt werden. Das mit einem Schaftloch versehene Blatt wurde auf den Schaft gezogen.
  • Pickelblatt - Es wurde aus Bronze hergestellt und besaß zwei gegenüberliegende Spitzen und ein Schaftloch.
  • Tüllenbeil - Ein in der späten Bronzezeit erschienener, weiterentwickelter Beiltyp. Es wurde aus Bronze hergestellt. Der Schaft wurde in die offenen Tülle eingefügt und häufig besaß es auch eine Befestigungsöse.
  • Tüllenbeilkopf - An der Tülle befand sich häufig eine Befestigungsöse, an der die Schäftung mithilfe eines Seils gesichert werden konnte.
  • Gefäß - Es ist mit Henkeln versehen und aus Bronze gefertigt. Es zeugt von hoher Schmiedekunst.
  • Schmuck - Eine Spirale aus Bronze, die als Schmuck oder Kleidungsverzierung verwendet wurde.
  • Axt - Das noch heute verwendete Werkzeug mit Eisenkopf und Schaftloch erschien in der späten Eisenzeit und setzte sich in der Römerzeit durch.
  • Kopf
  • Schaft
  • Schaftloch
  • Helm
  • Axt
  • Axtkopf
  • Schwert

Mittelsteinzeit

  • Altsteinzeit - Paläolithikum, Periode des geschlagenen Steins. Archäologische Epoche, die ca. von 2,4 Millionen v. Chr. bis 10 000 v. Chr. andauerte.
  • Mittelsteinzeit - Mesolithikum. Archäologische Epoche, die ca. von 10 000–7000 v. Chr. andauerte.
  • Jungsteinzeit - Neolithikum, Periode des geschliffenen Steins. Archäologische Epoche, die ca. von 7000–4500 v. Chr. andauerte.
  • Kupfersteinzeit - Äneolithikum. Archäologische Epoche, die ca. von 4500–3300 v. Chr. andauerte.
  • Bronzezeit - Archäologische Epoche, die ca. von 3300–1200 v. Chr. andauerte.
  • Eisenzeit - Archäologische Epoche, die ca. 1200 v. Chr. begann.
  • Faustkeil - Tropfenförmig zugeschlagener Stein. Er galt als Universalwerkzeug.
  • Faustkeil - Tropfenförmig zugeschlagener Stein. Er galt als Universalwerkzeug.
  • Schaber - Zugeschlagenes Steinwerkzeug, mit dem Tierhäute gereinigt wurden.
  • Pfeilspitze - Sie wurde durch Zuschlagen aus Stein hergestellt und mithilfe von Tierdärmen oder Pflanzenfasern am Schaft befestigt.
  • Nadel - Sie wurde aus Knochen hergestellt und zur Fertigung von Kleidung sowie zum Durchstechen von Leder verwendet.
  • Beilkopf - Er wurde aus Stein hergestellt. Nach dem Zuschlagen wurde die Klinge geschliffen.
  • Seil - Es wurde aus Pflanzenfasern oder Tierdärmen gefertigt. Mit seiner Hilfe konnte man den Kopf am Schaft befestigen.
  • Schaft - Er wurde aus Holz hergestellt. Entweder wurde der Kopf an dessen Seite oder in der Mitte des gespaltenen oberen Teils befestigt.
  • Beilkopf
  • Steinbeil
  • Pfeilspitze - Sie wurde aus Stein durch Zuschlagen und Schleifen gefertigt und mit Pflanzenfasern oder Tierdärmen am Pfeilschaft befestigt.
  • Messer - Es wurde durch Zuschlagen und Schleifen aus Stein gefertigt. Seine Klinge war sehr scharf. Es wurde meistens zum Zerteilen von Fleisch und zum Schneiden von Leder und Holz genutzt.
  • Seil
  • Schaftloch
  • Schaft
  • geschliffener und durchbohrter Steinbeilkopf
  • geschliffener Steinbeilkopf
  • geschliffene Steinbeile - Wir kennen verschiedene Varianten. Bei einem der Grundtypen wurde der geschliffene Steinkopf zumeist mit einem aus Pflanzenfasern gefertigtem Seil am Holzschaft befestigt. Beim anderen Typ wurde der Steinkopf durchbohrt und später auf den Schaft gesteckt. In diesem Fall wurde das Verrutschen des Kopfes durch Keile verhindert.
  • Hackenblatt - Es wurde durch Schleifen aus Stein hergestellt.
  • Hacke - Sie erschien gleichzeitig zum Ackerbau. Das geschliffene, flache Blatt wurde zumeist mit einem aus Pflanzenfasern gefertigtem Seil am Holzschaft befestigt.
  • Geweihhackenblatt - Auch das Geweih und Gehörn erlegter Tiere wurde verwendet. Ein typisches Werkzeug war z. B. die aus einem Geweih gefertigte Hacke.
  • Beilkopf - Er wurde aus Kupfer hergestellt. Die Schaftseite des Flachbeilkopfes wurde zurückgebogen, damit er besser am Schaft befestigt werden konnte.
  • kupfernes Flachbeil - Der aus Kupfer hergestellte Kopf wurde zumeist mit einem aus Pflanzenfasern gefertigtem Seil am Holzschaft befestigt.
  • Kopf
  • Seil
  • Schaft
  • kupfernes Flachbeil
  • Speerspitze - Sie wurde zumeisten aus Kupfer hergestellt. In das hohle Ende des Pfeilkopfes wurde der Schaft eingeführt und mit zumeist aus Pflanzenfasern oder Leder hergestellten Schnüren fixiert.
  • Armreifen - Schmuck wurde ebenfalls aus Kupfer hergestellt.
  • Beilkopf
  • Umhang - Er war aus trockenem Gras gewebt.
  • Köcher - Er wurde aus Leder hergestellt und diente der Aufbewahrung der Pfeile.
  • Pfeile - Die Schäfte wurden aus Holunderholz und die Spitzen aus Feuerstein hergestellt. Mit einer Mischung aus Holzkohle und Birkenharz wurden beide zusammengeklebt.
  • Bogen - Er wurde aus Eibenholz hergestellt. Er war 180 cm lang. Seine Reichweite dürfte ca. 30–50 m betragen haben.
  • Ötzi - Ötzi, der Mann vom Tisenjoch, ist eine ca. 5300 Jahre alte Gletschermumie aus der frühen Kupferzeit. Er wurde am 19. September 1991 an der Grenze zwischen Italien und Österreich in den Ötztaler Alpen in der Nähe des Hauslabjoch in einer Höhe von 3210 Metern gefunden. Er ist der älteste vollständig erhaltene Leichnam. Zum Zeitpunkt seines Todes war er etwa 45 Jahre alt, 158 cm groß und wog ca. 50 kg.
  • Mütze - Sie wurde aus Bärenleder hergestellt. Zu ihr gehörte auch ein Lederriemen.
  • Kupferbeil - Ihr 9,5 cm langer Kopf war aus reinem Kupfer und ihr 60 cm langer Schaft aus Holz hergestellt.
  • Beinlinge - Sie dienten als Hose und waren mit Lederriemen befestigt.
  • Schuhe - Die Sohle bestand aus dem Braunbärleder und der Schaft aus Rindleder. Innen wurden sie mit Stroh ausgestopft, was dem Wärmeschutz und der Polsterung diente.
  • Pickel - Er konnte für vielseitig genutzt werden. Das mit einem Schaftloch versehene Blatt wurde auf den Schaft gezogen.
  • Pickelblatt - Es wurde aus Bronze hergestellt und besaß zwei gegenüberliegende Spitzen und ein Schaftloch.
  • Tüllenbeil - Ein in der späten Bronzezeit erschienener, weiterentwickelter Beiltyp. Es wurde aus Bronze hergestellt. Der Schaft wurde in die offenen Tülle eingefügt und häufig besaß es auch eine Befestigungsöse.
  • Tüllenbeilkopf - An der Tülle befand sich häufig eine Befestigungsöse, an der die Schäftung mithilfe eines Seils gesichert werden konnte.
  • Bronzepickel - Er konnte für vielseitig genutzt werden. Das mit einem Schaftloch versehene Blatt wurde auf den Schaft gezogen.
  • Pickelblatt - Es wurde aus Bronze hergestellt und besaß zwei gegenüberliegende Spitzen und ein Schaftloch.
  • Tüllenbeil - Ein in der späten Bronzezeit erschienener, weiterentwickelter Beiltyp. Es wurde aus Bronze hergestellt. Der Schaft wurde in die offenen Tülle eingefügt und häufig besaß es auch eine Befestigungsöse.
  • Tüllenbeilkopf - An der Tülle befand sich häufig eine Befestigungsöse, an der die Schäftung mithilfe eines Seils gesichert werden konnte.
  • Gefäß - Es ist mit Henkeln versehen und aus Bronze gefertigt. Es zeugt von hoher Schmiedekunst.
  • Schmuck - Eine Spirale aus Bronze, die als Schmuck oder Kleidungsverzierung verwendet wurde.
  • Axt - Das noch heute verwendete Werkzeug mit Eisenkopf und Schaftloch erschien in der späten Eisenzeit und setzte sich in der Römerzeit durch.
  • Kopf
  • Schaft
  • Schaftloch
  • Helm
  • Axt
  • Axtkopf
  • Schwert

Jungsteinzeit

  • Altsteinzeit - Paläolithikum, Periode des geschlagenen Steins. Archäologische Epoche, die ca. von 2,4 Millionen v. Chr. bis 10 000 v. Chr. andauerte.
  • Mittelsteinzeit - Mesolithikum. Archäologische Epoche, die ca. von 10 000–7000 v. Chr. andauerte.
  • Jungsteinzeit - Neolithikum, Periode des geschliffenen Steins. Archäologische Epoche, die ca. von 7000–4500 v. Chr. andauerte.
  • Kupfersteinzeit - Äneolithikum. Archäologische Epoche, die ca. von 4500–3300 v. Chr. andauerte.
  • Bronzezeit - Archäologische Epoche, die ca. von 3300–1200 v. Chr. andauerte.
  • Eisenzeit - Archäologische Epoche, die ca. 1200 v. Chr. begann.
  • Faustkeil - Tropfenförmig zugeschlagener Stein. Er galt als Universalwerkzeug.
  • Faustkeil - Tropfenförmig zugeschlagener Stein. Er galt als Universalwerkzeug.
  • Schaber - Zugeschlagenes Steinwerkzeug, mit dem Tierhäute gereinigt wurden.
  • Pfeilspitze - Sie wurde durch Zuschlagen aus Stein hergestellt und mithilfe von Tierdärmen oder Pflanzenfasern am Schaft befestigt.
  • Nadel - Sie wurde aus Knochen hergestellt und zur Fertigung von Kleidung sowie zum Durchstechen von Leder verwendet.
  • Beilkopf - Er wurde aus Stein hergestellt. Nach dem Zuschlagen wurde die Klinge geschliffen.
  • Seil - Es wurde aus Pflanzenfasern oder Tierdärmen gefertigt. Mit seiner Hilfe konnte man den Kopf am Schaft befestigen.
  • Schaft - Er wurde aus Holz hergestellt. Entweder wurde der Kopf an dessen Seite oder in der Mitte des gespaltenen oberen Teils befestigt.
  • Beilkopf
  • Steinbeil
  • Pfeilspitze - Sie wurde aus Stein durch Zuschlagen und Schleifen gefertigt und mit Pflanzenfasern oder Tierdärmen am Pfeilschaft befestigt.
  • Messer - Es wurde durch Zuschlagen und Schleifen aus Stein gefertigt. Seine Klinge war sehr scharf. Es wurde meistens zum Zerteilen von Fleisch und zum Schneiden von Leder und Holz genutzt.
  • Seil
  • Schaftloch
  • Schaft
  • geschliffener und durchbohrter Steinbeilkopf
  • geschliffener Steinbeilkopf
  • geschliffene Steinbeile - Wir kennen verschiedene Varianten. Bei einem der Grundtypen wurde der geschliffene Steinkopf zumeist mit einem aus Pflanzenfasern gefertigtem Seil am Holzschaft befestigt. Beim anderen Typ wurde der Steinkopf durchbohrt und später auf den Schaft gesteckt. In diesem Fall wurde das Verrutschen des Kopfes durch Keile verhindert.
  • Hackenblatt - Es wurde durch Schleifen aus Stein hergestellt.
  • Hacke - Sie erschien gleichzeitig zum Ackerbau. Das geschliffene, flache Blatt wurde zumeist mit einem aus Pflanzenfasern gefertigtem Seil am Holzschaft befestigt.
  • Geweihhackenblatt - Auch das Geweih und Gehörn erlegter Tiere wurde verwendet. Ein typisches Werkzeug war z. B. die aus einem Geweih gefertigte Hacke.
  • Beilkopf - Er wurde aus Kupfer hergestellt. Die Schaftseite des Flachbeilkopfes wurde zurückgebogen, damit er besser am Schaft befestigt werden konnte.
  • kupfernes Flachbeil - Der aus Kupfer hergestellte Kopf wurde zumeist mit einem aus Pflanzenfasern gefertigtem Seil am Holzschaft befestigt.
  • Kopf
  • Seil
  • Schaft
  • kupfernes Flachbeil
  • Speerspitze - Sie wurde zumeisten aus Kupfer hergestellt. In das hohle Ende des Pfeilkopfes wurde der Schaft eingeführt und mit zumeist aus Pflanzenfasern oder Leder hergestellten Schnüren fixiert.
  • Armreifen - Schmuck wurde ebenfalls aus Kupfer hergestellt.
  • Beilkopf
  • Umhang - Er war aus trockenem Gras gewebt.
  • Köcher - Er wurde aus Leder hergestellt und diente der Aufbewahrung der Pfeile.
  • Pfeile - Die Schäfte wurden aus Holunderholz und die Spitzen aus Feuerstein hergestellt. Mit einer Mischung aus Holzkohle und Birkenharz wurden beide zusammengeklebt.
  • Bogen - Er wurde aus Eibenholz hergestellt. Er war 180 cm lang. Seine Reichweite dürfte ca. 30–50 m betragen haben.
  • Ötzi - Ötzi, der Mann vom Tisenjoch, ist eine ca. 5300 Jahre alte Gletschermumie aus der frühen Kupferzeit. Er wurde am 19. September 1991 an der Grenze zwischen Italien und Österreich in den Ötztaler Alpen in der Nähe des Hauslabjoch in einer Höhe von 3210 Metern gefunden. Er ist der älteste vollständig erhaltene Leichnam. Zum Zeitpunkt seines Todes war er etwa 45 Jahre alt, 158 cm groß und wog ca. 50 kg.
  • Mütze - Sie wurde aus Bärenleder hergestellt. Zu ihr gehörte auch ein Lederriemen.
  • Kupferbeil - Ihr 9,5 cm langer Kopf war aus reinem Kupfer und ihr 60 cm langer Schaft aus Holz hergestellt.
  • Beinlinge - Sie dienten als Hose und waren mit Lederriemen befestigt.
  • Schuhe - Die Sohle bestand aus dem Braunbärleder und der Schaft aus Rindleder. Innen wurden sie mit Stroh ausgestopft, was dem Wärmeschutz und der Polsterung diente.
  • Pickel - Er konnte für vielseitig genutzt werden. Das mit einem Schaftloch versehene Blatt wurde auf den Schaft gezogen.
  • Pickelblatt - Es wurde aus Bronze hergestellt und besaß zwei gegenüberliegende Spitzen und ein Schaftloch.
  • Tüllenbeil - Ein in der späten Bronzezeit erschienener, weiterentwickelter Beiltyp. Es wurde aus Bronze hergestellt. Der Schaft wurde in die offenen Tülle eingefügt und häufig besaß es auch eine Befestigungsöse.
  • Tüllenbeilkopf - An der Tülle befand sich häufig eine Befestigungsöse, an der die Schäftung mithilfe eines Seils gesichert werden konnte.
  • Bronzepickel - Er konnte für vielseitig genutzt werden. Das mit einem Schaftloch versehene Blatt wurde auf den Schaft gezogen.
  • Pickelblatt - Es wurde aus Bronze hergestellt und besaß zwei gegenüberliegende Spitzen und ein Schaftloch.
  • Tüllenbeil - Ein in der späten Bronzezeit erschienener, weiterentwickelter Beiltyp. Es wurde aus Bronze hergestellt. Der Schaft wurde in die offenen Tülle eingefügt und häufig besaß es auch eine Befestigungsöse.
  • Tüllenbeilkopf - An der Tülle befand sich häufig eine Befestigungsöse, an der die Schäftung mithilfe eines Seils gesichert werden konnte.
  • Gefäß - Es ist mit Henkeln versehen und aus Bronze gefertigt. Es zeugt von hoher Schmiedekunst.
  • Schmuck - Eine Spirale aus Bronze, die als Schmuck oder Kleidungsverzierung verwendet wurde.
  • Axt - Das noch heute verwendete Werkzeug mit Eisenkopf und Schaftloch erschien in der späten Eisenzeit und setzte sich in der Römerzeit durch.
  • Kopf
  • Schaft
  • Schaftloch
  • Helm
  • Axt
  • Axtkopf
  • Schwert

Kupfersteinzeit

  • Altsteinzeit - Paläolithikum, Periode des geschlagenen Steins. Archäologische Epoche, die ca. von 2,4 Millionen v. Chr. bis 10 000 v. Chr. andauerte.
  • Mittelsteinzeit - Mesolithikum. Archäologische Epoche, die ca. von 10 000–7000 v. Chr. andauerte.
  • Jungsteinzeit - Neolithikum, Periode des geschliffenen Steins. Archäologische Epoche, die ca. von 7000–4500 v. Chr. andauerte.
  • Kupfersteinzeit - Äneolithikum. Archäologische Epoche, die ca. von 4500–3300 v. Chr. andauerte.
  • Bronzezeit - Archäologische Epoche, die ca. von 3300–1200 v. Chr. andauerte.
  • Eisenzeit - Archäologische Epoche, die ca. 1200 v. Chr. begann.
  • Faustkeil - Tropfenförmig zugeschlagener Stein. Er galt als Universalwerkzeug.
  • Faustkeil - Tropfenförmig zugeschlagener Stein. Er galt als Universalwerkzeug.
  • Schaber - Zugeschlagenes Steinwerkzeug, mit dem Tierhäute gereinigt wurden.
  • Pfeilspitze - Sie wurde durch Zuschlagen aus Stein hergestellt und mithilfe von Tierdärmen oder Pflanzenfasern am Schaft befestigt.
  • Nadel - Sie wurde aus Knochen hergestellt und zur Fertigung von Kleidung sowie zum Durchstechen von Leder verwendet.
  • Beilkopf - Er wurde aus Stein hergestellt. Nach dem Zuschlagen wurde die Klinge geschliffen.
  • Seil - Es wurde aus Pflanzenfasern oder Tierdärmen gefertigt. Mit seiner Hilfe konnte man den Kopf am Schaft befestigen.
  • Schaft - Er wurde aus Holz hergestellt. Entweder wurde der Kopf an dessen Seite oder in der Mitte des gespaltenen oberen Teils befestigt.
  • Beilkopf
  • Steinbeil
  • Pfeilspitze - Sie wurde aus Stein durch Zuschlagen und Schleifen gefertigt und mit Pflanzenfasern oder Tierdärmen am Pfeilschaft befestigt.
  • Messer - Es wurde durch Zuschlagen und Schleifen aus Stein gefertigt. Seine Klinge war sehr scharf. Es wurde meistens zum Zerteilen von Fleisch und zum Schneiden von Leder und Holz genutzt.
  • Seil
  • Schaftloch
  • Schaft
  • geschliffener und durchbohrter Steinbeilkopf
  • geschliffener Steinbeilkopf
  • geschliffene Steinbeile - Wir kennen verschiedene Varianten. Bei einem der Grundtypen wurde der geschliffene Steinkopf zumeist mit einem aus Pflanzenfasern gefertigtem Seil am Holzschaft befestigt. Beim anderen Typ wurde der Steinkopf durchbohrt und später auf den Schaft gesteckt. In diesem Fall wurde das Verrutschen des Kopfes durch Keile verhindert.
  • Hackenblatt - Es wurde durch Schleifen aus Stein hergestellt.
  • Hacke - Sie erschien gleichzeitig zum Ackerbau. Das geschliffene, flache Blatt wurde zumeist mit einem aus Pflanzenfasern gefertigtem Seil am Holzschaft befestigt.
  • Geweihhackenblatt - Auch das Geweih und Gehörn erlegter Tiere wurde verwendet. Ein typisches Werkzeug war z. B. die aus einem Geweih gefertigte Hacke.
  • Beilkopf - Er wurde aus Kupfer hergestellt. Die Schaftseite des Flachbeilkopfes wurde zurückgebogen, damit er besser am Schaft befestigt werden konnte.
  • kupfernes Flachbeil - Der aus Kupfer hergestellte Kopf wurde zumeist mit einem aus Pflanzenfasern gefertigtem Seil am Holzschaft befestigt.
  • Kopf
  • Seil
  • Schaft
  • kupfernes Flachbeil
  • Speerspitze - Sie wurde zumeisten aus Kupfer hergestellt. In das hohle Ende des Pfeilkopfes wurde der Schaft eingeführt und mit zumeist aus Pflanzenfasern oder Leder hergestellten Schnüren fixiert.
  • Armreifen - Schmuck wurde ebenfalls aus Kupfer hergestellt.
  • Beilkopf
  • Umhang - Er war aus trockenem Gras gewebt.
  • Köcher - Er wurde aus Leder hergestellt und diente der Aufbewahrung der Pfeile.
  • Pfeile - Die Schäfte wurden aus Holunderholz und die Spitzen aus Feuerstein hergestellt. Mit einer Mischung aus Holzkohle und Birkenharz wurden beide zusammengeklebt.
  • Bogen - Er wurde aus Eibenholz hergestellt. Er war 180 cm lang. Seine Reichweite dürfte ca. 30–50 m betragen haben.
  • Ötzi - Ötzi, der Mann vom Tisenjoch, ist eine ca. 5300 Jahre alte Gletschermumie aus der frühen Kupferzeit. Er wurde am 19. September 1991 an der Grenze zwischen Italien und Österreich in den Ötztaler Alpen in der Nähe des Hauslabjoch in einer Höhe von 3210 Metern gefunden. Er ist der älteste vollständig erhaltene Leichnam. Zum Zeitpunkt seines Todes war er etwa 45 Jahre alt, 158 cm groß und wog ca. 50 kg.
  • Mütze - Sie wurde aus Bärenleder hergestellt. Zu ihr gehörte auch ein Lederriemen.
  • Kupferbeil - Ihr 9,5 cm langer Kopf war aus reinem Kupfer und ihr 60 cm langer Schaft aus Holz hergestellt.
  • Beinlinge - Sie dienten als Hose und waren mit Lederriemen befestigt.
  • Schuhe - Die Sohle bestand aus dem Braunbärleder und der Schaft aus Rindleder. Innen wurden sie mit Stroh ausgestopft, was dem Wärmeschutz und der Polsterung diente.
  • Pickel - Er konnte für vielseitig genutzt werden. Das mit einem Schaftloch versehene Blatt wurde auf den Schaft gezogen.
  • Pickelblatt - Es wurde aus Bronze hergestellt und besaß zwei gegenüberliegende Spitzen und ein Schaftloch.
  • Tüllenbeil - Ein in der späten Bronzezeit erschienener, weiterentwickelter Beiltyp. Es wurde aus Bronze hergestellt. Der Schaft wurde in die offenen Tülle eingefügt und häufig besaß es auch eine Befestigungsöse.
  • Tüllenbeilkopf - An der Tülle befand sich häufig eine Befestigungsöse, an der die Schäftung mithilfe eines Seils gesichert werden konnte.
  • Bronzepickel - Er konnte für vielseitig genutzt werden. Das mit einem Schaftloch versehene Blatt wurde auf den Schaft gezogen.
  • Pickelblatt - Es wurde aus Bronze hergestellt und besaß zwei gegenüberliegende Spitzen und ein Schaftloch.
  • Tüllenbeil - Ein in der späten Bronzezeit erschienener, weiterentwickelter Beiltyp. Es wurde aus Bronze hergestellt. Der Schaft wurde in die offenen Tülle eingefügt und häufig besaß es auch eine Befestigungsöse.
  • Tüllenbeilkopf - An der Tülle befand sich häufig eine Befestigungsöse, an der die Schäftung mithilfe eines Seils gesichert werden konnte.
  • Gefäß - Es ist mit Henkeln versehen und aus Bronze gefertigt. Es zeugt von hoher Schmiedekunst.
  • Schmuck - Eine Spirale aus Bronze, die als Schmuck oder Kleidungsverzierung verwendet wurde.
  • Axt - Das noch heute verwendete Werkzeug mit Eisenkopf und Schaftloch erschien in der späten Eisenzeit und setzte sich in der Römerzeit durch.
  • Kopf
  • Schaft
  • Schaftloch
  • Helm
  • Axt
  • Axtkopf
  • Schwert

Bronzezeit

  • Altsteinzeit - Paläolithikum, Periode des geschlagenen Steins. Archäologische Epoche, die ca. von 2,4 Millionen v. Chr. bis 10 000 v. Chr. andauerte.
  • Mittelsteinzeit - Mesolithikum. Archäologische Epoche, die ca. von 10 000–7000 v. Chr. andauerte.
  • Jungsteinzeit - Neolithikum, Periode des geschliffenen Steins. Archäologische Epoche, die ca. von 7000–4500 v. Chr. andauerte.
  • Kupfersteinzeit - Äneolithikum. Archäologische Epoche, die ca. von 4500–3300 v. Chr. andauerte.
  • Bronzezeit - Archäologische Epoche, die ca. von 3300–1200 v. Chr. andauerte.
  • Eisenzeit - Archäologische Epoche, die ca. 1200 v. Chr. begann.
  • Faustkeil - Tropfenförmig zugeschlagener Stein. Er galt als Universalwerkzeug.
  • Faustkeil - Tropfenförmig zugeschlagener Stein. Er galt als Universalwerkzeug.
  • Schaber - Zugeschlagenes Steinwerkzeug, mit dem Tierhäute gereinigt wurden.
  • Pfeilspitze - Sie wurde durch Zuschlagen aus Stein hergestellt und mithilfe von Tierdärmen oder Pflanzenfasern am Schaft befestigt.
  • Nadel - Sie wurde aus Knochen hergestellt und zur Fertigung von Kleidung sowie zum Durchstechen von Leder verwendet.
  • Beilkopf - Er wurde aus Stein hergestellt. Nach dem Zuschlagen wurde die Klinge geschliffen.
  • Seil - Es wurde aus Pflanzenfasern oder Tierdärmen gefertigt. Mit seiner Hilfe konnte man den Kopf am Schaft befestigen.
  • Schaft - Er wurde aus Holz hergestellt. Entweder wurde der Kopf an dessen Seite oder in der Mitte des gespaltenen oberen Teils befestigt.
  • Beilkopf
  • Steinbeil
  • Pfeilspitze - Sie wurde aus Stein durch Zuschlagen und Schleifen gefertigt und mit Pflanzenfasern oder Tierdärmen am Pfeilschaft befestigt.
  • Messer - Es wurde durch Zuschlagen und Schleifen aus Stein gefertigt. Seine Klinge war sehr scharf. Es wurde meistens zum Zerteilen von Fleisch und zum Schneiden von Leder und Holz genutzt.
  • Seil
  • Schaftloch
  • Schaft
  • geschliffener und durchbohrter Steinbeilkopf
  • geschliffener Steinbeilkopf
  • geschliffene Steinbeile - Wir kennen verschiedene Varianten. Bei einem der Grundtypen wurde der geschliffene Steinkopf zumeist mit einem aus Pflanzenfasern gefertigtem Seil am Holzschaft befestigt. Beim anderen Typ wurde der Steinkopf durchbohrt und später auf den Schaft gesteckt. In diesem Fall wurde das Verrutschen des Kopfes durch Keile verhindert.
  • Hackenblatt - Es wurde durch Schleifen aus Stein hergestellt.
  • Hacke - Sie erschien gleichzeitig zum Ackerbau. Das geschliffene, flache Blatt wurde zumeist mit einem aus Pflanzenfasern gefertigtem Seil am Holzschaft befestigt.
  • Geweihhackenblatt - Auch das Geweih und Gehörn erlegter Tiere wurde verwendet. Ein typisches Werkzeug war z. B. die aus einem Geweih gefertigte Hacke.
  • Beilkopf - Er wurde aus Kupfer hergestellt. Die Schaftseite des Flachbeilkopfes wurde zurückgebogen, damit er besser am Schaft befestigt werden konnte.
  • kupfernes Flachbeil - Der aus Kupfer hergestellte Kopf wurde zumeist mit einem aus Pflanzenfasern gefertigtem Seil am Holzschaft befestigt.
  • Kopf
  • Seil
  • Schaft
  • kupfernes Flachbeil
  • Speerspitze - Sie wurde zumeisten aus Kupfer hergestellt. In das hohle Ende des Pfeilkopfes wurde der Schaft eingeführt und mit zumeist aus Pflanzenfasern oder Leder hergestellten Schnüren fixiert.
  • Armreifen - Schmuck wurde ebenfalls aus Kupfer hergestellt.
  • Beilkopf
  • Umhang - Er war aus trockenem Gras gewebt.
  • Köcher - Er wurde aus Leder hergestellt und diente der Aufbewahrung der Pfeile.
  • Pfeile - Die Schäfte wurden aus Holunderholz und die Spitzen aus Feuerstein hergestellt. Mit einer Mischung aus Holzkohle und Birkenharz wurden beide zusammengeklebt.
  • Bogen - Er wurde aus Eibenholz hergestellt. Er war 180 cm lang. Seine Reichweite dürfte ca. 30–50 m betragen haben.
  • Ötzi - Ötzi, der Mann vom Tisenjoch, ist eine ca. 5300 Jahre alte Gletschermumie aus der frühen Kupferzeit. Er wurde am 19. September 1991 an der Grenze zwischen Italien und Österreich in den Ötztaler Alpen in der Nähe des Hauslabjoch in einer Höhe von 3210 Metern gefunden. Er ist der älteste vollständig erhaltene Leichnam. Zum Zeitpunkt seines Todes war er etwa 45 Jahre alt, 158 cm groß und wog ca. 50 kg.
  • Mütze - Sie wurde aus Bärenleder hergestellt. Zu ihr gehörte auch ein Lederriemen.
  • Kupferbeil - Ihr 9,5 cm langer Kopf war aus reinem Kupfer und ihr 60 cm langer Schaft aus Holz hergestellt.
  • Beinlinge - Sie dienten als Hose und waren mit Lederriemen befestigt.
  • Schuhe - Die Sohle bestand aus dem Braunbärleder und der Schaft aus Rindleder. Innen wurden sie mit Stroh ausgestopft, was dem Wärmeschutz und der Polsterung diente.
  • Pickel - Er konnte für vielseitig genutzt werden. Das mit einem Schaftloch versehene Blatt wurde auf den Schaft gezogen.
  • Pickelblatt - Es wurde aus Bronze hergestellt und besaß zwei gegenüberliegende Spitzen und ein Schaftloch.
  • Tüllenbeil - Ein in der späten Bronzezeit erschienener, weiterentwickelter Beiltyp. Es wurde aus Bronze hergestellt. Der Schaft wurde in die offenen Tülle eingefügt und häufig besaß es auch eine Befestigungsöse.
  • Tüllenbeilkopf - An der Tülle befand sich häufig eine Befestigungsöse, an der die Schäftung mithilfe eines Seils gesichert werden konnte.
  • Bronzepickel - Er konnte für vielseitig genutzt werden. Das mit einem Schaftloch versehene Blatt wurde auf den Schaft gezogen.
  • Pickelblatt - Es wurde aus Bronze hergestellt und besaß zwei gegenüberliegende Spitzen und ein Schaftloch.
  • Tüllenbeil - Ein in der späten Bronzezeit erschienener, weiterentwickelter Beiltyp. Es wurde aus Bronze hergestellt. Der Schaft wurde in die offenen Tülle eingefügt und häufig besaß es auch eine Befestigungsöse.
  • Tüllenbeilkopf - An der Tülle befand sich häufig eine Befestigungsöse, an der die Schäftung mithilfe eines Seils gesichert werden konnte.
  • Gefäß - Es ist mit Henkeln versehen und aus Bronze gefertigt. Es zeugt von hoher Schmiedekunst.
  • Schmuck - Eine Spirale aus Bronze, die als Schmuck oder Kleidungsverzierung verwendet wurde.
  • Axt - Das noch heute verwendete Werkzeug mit Eisenkopf und Schaftloch erschien in der späten Eisenzeit und setzte sich in der Römerzeit durch.
  • Kopf
  • Schaft
  • Schaftloch
  • Helm
  • Axt
  • Axtkopf
  • Schwert

Eisenzeit

  • Altsteinzeit - Paläolithikum, Periode des geschlagenen Steins. Archäologische Epoche, die ca. von 2,4 Millionen v. Chr. bis 10 000 v. Chr. andauerte.
  • Mittelsteinzeit - Mesolithikum. Archäologische Epoche, die ca. von 10 000–7000 v. Chr. andauerte.
  • Jungsteinzeit - Neolithikum, Periode des geschliffenen Steins. Archäologische Epoche, die ca. von 7000–4500 v. Chr. andauerte.
  • Kupfersteinzeit - Äneolithikum. Archäologische Epoche, die ca. von 4500–3300 v. Chr. andauerte.
  • Bronzezeit - Archäologische Epoche, die ca. von 3300–1200 v. Chr. andauerte.
  • Eisenzeit - Archäologische Epoche, die ca. 1200 v. Chr. begann.
  • Faustkeil - Tropfenförmig zugeschlagener Stein. Er galt als Universalwerkzeug.
  • Faustkeil - Tropfenförmig zugeschlagener Stein. Er galt als Universalwerkzeug.
  • Schaber - Zugeschlagenes Steinwerkzeug, mit dem Tierhäute gereinigt wurden.
  • Pfeilspitze - Sie wurde durch Zuschlagen aus Stein hergestellt und mithilfe von Tierdärmen oder Pflanzenfasern am Schaft befestigt.
  • Nadel - Sie wurde aus Knochen hergestellt und zur Fertigung von Kleidung sowie zum Durchstechen von Leder verwendet.
  • Beilkopf - Er wurde aus Stein hergestellt. Nach dem Zuschlagen wurde die Klinge geschliffen.
  • Seil - Es wurde aus Pflanzenfasern oder Tierdärmen gefertigt. Mit seiner Hilfe konnte man den Kopf am Schaft befestigen.
  • Schaft - Er wurde aus Holz hergestellt. Entweder wurde der Kopf an dessen Seite oder in der Mitte des gespaltenen oberen Teils befestigt.
  • Beilkopf
  • Steinbeil
  • Pfeilspitze - Sie wurde aus Stein durch Zuschlagen und Schleifen gefertigt und mit Pflanzenfasern oder Tierdärmen am Pfeilschaft befestigt.
  • Messer - Es wurde durch Zuschlagen und Schleifen aus Stein gefertigt. Seine Klinge war sehr scharf. Es wurde meistens zum Zerteilen von Fleisch und zum Schneiden von Leder und Holz genutzt.
  • Seil
  • Schaftloch
  • Schaft
  • geschliffener und durchbohrter Steinbeilkopf
  • geschliffener Steinbeilkopf
  • geschliffene Steinbeile - Wir kennen verschiedene Varianten. Bei einem der Grundtypen wurde der geschliffene Steinkopf zumeist mit einem aus Pflanzenfasern gefertigtem Seil am Holzschaft befestigt. Beim anderen Typ wurde der Steinkopf durchbohrt und später auf den Schaft gesteckt. In diesem Fall wurde das Verrutschen des Kopfes durch Keile verhindert.
  • Hackenblatt - Es wurde durch Schleifen aus Stein hergestellt.
  • Hacke - Sie erschien gleichzeitig zum Ackerbau. Das geschliffene, flache Blatt wurde zumeist mit einem aus Pflanzenfasern gefertigtem Seil am Holzschaft befestigt.
  • Geweihhackenblatt - Auch das Geweih und Gehörn erlegter Tiere wurde verwendet. Ein typisches Werkzeug war z. B. die aus einem Geweih gefertigte Hacke.
  • Beilkopf - Er wurde aus Kupfer hergestellt. Die Schaftseite des Flachbeilkopfes wurde zurückgebogen, damit er besser am Schaft befestigt werden konnte.
  • kupfernes Flachbeil - Der aus Kupfer hergestellte Kopf wurde zumeist mit einem aus Pflanzenfasern gefertigtem Seil am Holzschaft befestigt.
  • Kopf
  • Seil
  • Schaft
  • kupfernes Flachbeil
  • Speerspitze - Sie wurde zumeisten aus Kupfer hergestellt. In das hohle Ende des Pfeilkopfes wurde der Schaft eingeführt und mit zumeist aus Pflanzenfasern oder Leder hergestellten Schnüren fixiert.
  • Armreifen - Schmuck wurde ebenfalls aus Kupfer hergestellt.
  • Beilkopf
  • Umhang - Er war aus trockenem Gras gewebt.
  • Köcher - Er wurde aus Leder hergestellt und diente der Aufbewahrung der Pfeile.
  • Pfeile - Die Schäfte wurden aus Holunderholz und die Spitzen aus Feuerstein hergestellt. Mit einer Mischung aus Holzkohle und Birkenharz wurden beide zusammengeklebt.
  • Bogen - Er wurde aus Eibenholz hergestellt. Er war 180 cm lang. Seine Reichweite dürfte ca. 30–50 m betragen haben.
  • Ötzi - Ötzi, der Mann vom Tisenjoch, ist eine ca. 5300 Jahre alte Gletschermumie aus der frühen Kupferzeit. Er wurde am 19. September 1991 an der Grenze zwischen Italien und Österreich in den Ötztaler Alpen in der Nähe des Hauslabjoch in einer Höhe von 3210 Metern gefunden. Er ist der älteste vollständig erhaltene Leichnam. Zum Zeitpunkt seines Todes war er etwa 45 Jahre alt, 158 cm groß und wog ca. 50 kg.
  • Mütze - Sie wurde aus Bärenleder hergestellt. Zu ihr gehörte auch ein Lederriemen.
  • Kupferbeil - Ihr 9,5 cm langer Kopf war aus reinem Kupfer und ihr 60 cm langer Schaft aus Holz hergestellt.
  • Beinlinge - Sie dienten als Hose und waren mit Lederriemen befestigt.
  • Schuhe - Die Sohle bestand aus dem Braunbärleder und der Schaft aus Rindleder. Innen wurden sie mit Stroh ausgestopft, was dem Wärmeschutz und der Polsterung diente.
  • Pickel - Er konnte für vielseitig genutzt werden. Das mit einem Schaftloch versehene Blatt wurde auf den Schaft gezogen.
  • Pickelblatt - Es wurde aus Bronze hergestellt und besaß zwei gegenüberliegende Spitzen und ein Schaftloch.
  • Tüllenbeil - Ein in der späten Bronzezeit erschienener, weiterentwickelter Beiltyp. Es wurde aus Bronze hergestellt. Der Schaft wurde in die offenen Tülle eingefügt und häufig besaß es auch eine Befestigungsöse.
  • Tüllenbeilkopf - An der Tülle befand sich häufig eine Befestigungsöse, an der die Schäftung mithilfe eines Seils gesichert werden konnte.
  • Bronzepickel - Er konnte für vielseitig genutzt werden. Das mit einem Schaftloch versehene Blatt wurde auf den Schaft gezogen.
  • Pickelblatt - Es wurde aus Bronze hergestellt und besaß zwei gegenüberliegende Spitzen und ein Schaftloch.
  • Tüllenbeil - Ein in der späten Bronzezeit erschienener, weiterentwickelter Beiltyp. Es wurde aus Bronze hergestellt. Der Schaft wurde in die offenen Tülle eingefügt und häufig besaß es auch eine Befestigungsöse.
  • Tüllenbeilkopf - An der Tülle befand sich häufig eine Befestigungsöse, an der die Schäftung mithilfe eines Seils gesichert werden konnte.
  • Gefäß - Es ist mit Henkeln versehen und aus Bronze gefertigt. Es zeugt von hoher Schmiedekunst.
  • Schmuck - Eine Spirale aus Bronze, die als Schmuck oder Kleidungsverzierung verwendet wurde.
  • Axt - Das noch heute verwendete Werkzeug mit Eisenkopf und Schaftloch erschien in der späten Eisenzeit und setzte sich in der Römerzeit durch.
  • Kopf
  • Schaft
  • Schaftloch
  • Helm
  • Axt
  • Axtkopf
  • Schwert

Animation

Narration

Die Geschichte der Menschheit kann auch aus archäologischen Gesichtspunkten in Epochen eingeteilt werden. Die Grundlage der Einteilung ist in diesem Fall das Material bzw. die Technik, mit der die damaligen Menschen typischerweise ihre Werkzeuge herstellten. Im Gegensatz zu den geschichtlichen Epochen sind die Grenzen der archäologischen Epochen ungenau und regional verschieden. Der Überblick über die Evolution bestimmter Werkzeuge kann ein realistisches Bild der Evolution der Menschheit zeichnen.

Die früheste archäologische Periode wird als Steinzeit bezeichnet, die das Paläolithikum, das Mesolithikum und das Neolithikum umfasst. Das typische Grundmaterial der Werkzeuge war Stein.

Im Paläolithikum, der Altsteinzeit, wurden Werkzeuge durch Beschlagen hergestellt. Das wichtigste war der für vielseitig nutzbare Faustkeil.

In der Mittelsteinzeit erschien das Schleifen, doch wirklich fein bearbeitete Steinwerkzeuge erschienen erst in der Neusteinzeit.

Eins der am weitesten entwickelten Werkzeuge neolithischer Handwerker war die geschliffene Steinaxt mit einem in den Kopf gebohrten Stielauge.

Der Steinzeit folgten Perioden, die durch die Verwendung verschiedener Metalle geprägt waren. Zuerst war das vorherrschende Material für Werkzeuge Stein und Kupfer, später wurde eine Legierung aus Kupfer, Bronze und dann Eisen verwendet.

Ötzi, der Mann aus dem Eis, der in der Kupfersteinzeit lebte, verwendete bereits Kupferwerkzeuge.

Die früheste Art der Kupferlegierungen war Zinnbronze, bei der dem Kupfer Zinn zugesetzt wurde. Das am häufigsten verwendete Werkzeug in der späten Bronzezeit war das Tüllenbeil.

Die archäologische Eisenzeit fällt bereits in die Zeit des geschichtlichen Altertums. In dieser Epoche verbreiteten sich die aus Eisen gefertigte Werkzeuge. Dies geschah natürlich in den einzelnen Kulturkreisen zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Die für diese Zeit typische Eisenaxt gehört nach wie vor zu den gebräuchlichsten Werkzeugen.

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Altsteinzeitliche Höhle

Die ersten Wohnstätten geben uns zahlreiche Informationen über die Lebensweise unserer Ahnen.

Die jungsteinzeitliche Siedlung

Als Folge der jungsteinzeitlichen Revolution entstanden die ersten dauerhaften Siedlungen.

Ötzi, der Mann aus dem Eis

Die vermutlich kupfersteinzeitliche Mumie wurde in einem Gletscher in den Alpen gefunden.

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Die heutigen Großbaustellen versorgen auch die Archäologen mit jeder Menge neuen Fundorten.

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Die besonderen Ganggräber auf dem Gebiet der heutigen Niederlande wurden vor etwa 5.000 Jahren gebaut.

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Laut Bibel baute Noah eine Arche, um seine Familie und die Tiere vor der Sintflut zu retten.

Die Ausbreitung des Homo sapiens über die Erde

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Die Eisenindustrie (Mittelstufe)

Im Hochofen wird aus Eisenerz Roheisen gewonnen.

Die Zikkurat (Ur, 3. Jahrtausend v. Chr.)

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Die Metalle

Metallatome bilden reguläre Metallgitter.

Mittelalterliche Schmiede

Das zu den ersten Berufen gehörende Schmiedehandwerk gewann im Mittelalter an Bedeutung.

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