Türkisches Bad (16. Jahrhundert)

Türkisches Bad (16. Jahrhundert)

Eine der positiven Folgen der türkischen Herrschaft in Ungarn war der Bau von Bädern.

Geschichte

Schlagwörter

türkisches Bad, Bad, fürdőkultúra, közfürdő, Türkisch, Islam, Koran, Religion, Mittelalter, öltöző, Becken

Verwandte Extras

3D-Modelle

Außenansicht

  • Eingang
  • Empfangshalle
  • mittlere Halle
  • Hararet (heißer Raum)
  • Kuppel mit Fenstern

Aufbau

  • Empfangshalle
  • mittlere Halle
  • Hararet (heißer Raum)
  • Umkleideraum

Empfangshalle

Hararet

Spaziergang

Animation

Mittlere Halle

Narration

In der islamischen Kultur hat das Baden eine herausragende Bedeutung. Laut dem Koran ist das Wasser die Quelle des Lebens. Die Pflege und Reinigung des Körpers gehören zu den religiösen Pflichten.
In der arabischen und türkischen Sprache wird für die öffentlichen Bäder das Wort Hammam verwendet. Badeanstalten wurden bereits im Mittelalter erbaut, doch ihre Glanzzeit erlebten sie in der Neuzeit. Obwohl schon die kleineren und größeren Kuppeln, die das Dach bilden, das Aussehen des Bades zu etwas Besonderem machen, befindet sich das Wesentliche im Inneren der Gebäude.

Der Aufbau der türkischen Bäder folgt einer klassischen Vorlage, die der charakteristischen Einteilung nach Wärmestufen in römischen und byzantinischen Bädern ähnelt. Durch den Eingang erreichen wir die warme Empfangshalle, die auch als Umkleideraum funktioniert. Die Räume im türkischen Bad werden mit einem unter dem Marmorboden ausgebauten System beheizt.

Der nächste Raum ist der Durchgangsraum, der zum einen als Ruheort und zum anderen als Badestelle dient.

Von hier gelangt man in den Hararet, also den heißen Raum. In seiner Mitte befindet sich eine riesige Marmorplatte. Auf diesem sogenannten Nabelstein werden die Gäste massiert, die ihre erhitzten Körper mithilfe der an der Wand befindlichen Kaltwasserbrunnen erfrischen können.

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