Römische Aquädukte und Straßen in der Antike

Römische Aquädukte und Straßen in der Antike

Das Aquädukt- und Straßensystem beweist den hohen Entwicklungsgrad der römischen Kultur.

Geschichte

Schlagwörter

Wasserversorgung, Straßennetz, Via Appia, Rom, Római Birodalom, Aquädukt, Provinz, Verkehr, Bauwerk, Claudius, Meilenstein, Pfeiler, Rundbogen, Altertum, Reich, Geschichte

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Fragen

  • Wie lang war die Gesamtlänge des Straßensystems im Römischen Reich?
  • Woraus bestand die Straßenoberfläche?
  • Welcher Entfernung entspricht eine antike römische Meile?
  • Womit wurde die Entfernung der nächsten Stadt gekennzeichnet?
  • Was sieht der Struktur der Römerstraßen ähnlich?
  • Wer lies den ersten Aquädukt errichten?
  • Was war die erste Römerstraße\nder Antike?
  • Wie breit waren die Römerstraßen?
  • Womit begann der Bau\nder geplanten Straße?
  • Welche Behauptung über die Römerstraßen stimmt NICHT?
  • Was war KEIN Bestandteil\nder Römerstraßen?
  • Welche deutsche Stadt lag nicht an einer Römerstraße?
  • Wann begannen die Römer mit dem Bau von Aquädukten?
  • Alle Wege führen nach …
  • Was sollten die Aquädukte hauptsächlich sichern?
  • Was wurde am Anfang der Aquädukte gesammelt?
  • Wo endeten die Aquädukte?
  • Welche Behauptung über die Aquädukte stimmt NICHT?
  • Wo floss das Wasser in den mehrstöckigen Wasserleitungen?
  • Was war KEIN Teil der Aquädukte?
  • Wo findet man in Deutschland Reste der römischen Wasserversorgung?
  • Was ist ein heute weltbekanntes Überbleibsel der antiken römischen Wasserleitungen?
  • Worin wurde das Wasser außer\nin Kanälen noch geleitet?
  • In welchem Land befindet sich der Aquädukt von Segovia?
  • In welchem Land befindet sich\nder Pont-du-Gard?

3D-Modelle

Aquädukt

Animation

Spaziergang

Querschnitt eines Aquädukts

Kanal

Römerstraße

Querschnitt einer Römerstraße

Narration

Die Großartigkeit der altrömischen Architektur zeigt sich nicht nur in den bewundernswerten Gebäuden der Städte, sondern auch in den das Reich vernetzenden Straßen und Wasserleitungen.

Die etwa zweitausend Siedlungen und Städte des Römischen Reiches waren durch ein ca. 85.000 km umfassendes, qualitativ hochwertiges Straßennetz miteinander verbunden. Seine Bestandteile nannte man „via“. Am Rande der den Verkehr und vor allem den Handel stark erleichternden Straßen zeigten Meilensteine die Entfernung zur nächsten Stadt an. Eine altrömische Meile entspricht in etwa 1,5 km. Die Landstraßen wurden damals ähnlich gebaut, wie heute. Nach präziser Vorarbeit der Ingenieure, der Planung und Vermessung wurde das Fundament gegraben und die Randsteine gesetzt. Das Fundament bildete eine grobe Steinschicht, der eine Kiesschicht folgte, die mit einer Sandschicht bedeckt war. Zum Schluss wurden die Pflastersteine gesetzt. Die so gebauten, in der Regel 1-7 m breiten Straßen konnten von Fußgängern, Reitern und Fuhrwerken benutzt werden. Die Großartigkeit dieser Bautechnik zeigte sich auch dadurch, dass diese mehr als zweitausend Jahre alten römischen Straßen teilweise noch heute in Gebrauch sind.

Ähnlich der ersten altrömischen Landstraße, der Via Appia, zwischen Rom und Capua, begann auch der Bau der ersten Wasserleitung unter Appius Claudius 312 v.Chr. Später, ähnlich den Straßen, verfügten auch die Provinzen über ein Netz von Wasserleitungen, die die Bevölkerung versorgten. Die imposantesten Wasserleitungen sind die mehrstöckigen Aquädukte. Das Wasser der Quellen der Umgebung wurde zusammengeführt und in dem, meist abgedeckten Kanal der obersten Bogenreihe, bzw. in dort verlaufenden Blei- oder Keramikrohren zu den Verteilern oder Speichern der Siedlungen geleitet. Mit Hilfe der mehrstöckigen, aus Bogenreihen bestehenden Aquädukte war es auch bei schwierigen Landschaftlichen Bedingungen möglich, das Wasser über lange Strecken zu leiten. Dazu waren natürlich eine hervorragende Planung der Ingenieure und eine präzise Ausführung notwendig. Die häufig über Flusstäler führenden Aquädukte dienten auf den unteren Ebenen auch dem Verkehr. Wie bei den Straßen lassen sich auch heute noch Überreste römischer Wasserleitungen finden. Die großartigsten Überbleibsel sind die in Nimes, in Frankreich gelegene Pont-du-Gard und der Aquädukt van Segovia in Spanien.

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Die hellenischen Wohnhäuser hatten rechteckige Grundrisse und waren geometrisch angeordnet.

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Griechische Vasen der Antike

Die Meisterwerke der altgriechischen Keramiker sind wichtige antike Artefakte.

Römische Belagerungsgeräte der Antike

Die römischen Eroberer benutzten sie erfolgreich zur Belagerung befestigter Orte.

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Die Söldner des altrömischen Reiches waren hervorragend ausgebildet und gut ausgerüstet.

Römisches Militärlager in der Antike

Das ständig expandierende Römische Reich errichtete in den eroberten Gebieten Soldatenkastelle.

Römisches Wohnhaus in der Antike

Die Wohnhäuser der Wohlhabenden im antiken Rom waren geräumige Gebäude mit vielfältigen Grundrissen.

Soldat Kaiser Konstantins (4. Jahrhundert)

Unter Kaiser Konstantin erlebte der östliche Teil des Römischen Reiches seine Blütezeit.

Altrömischer Senator und seine Ehefrau

Senatoren aus der höchsten sozialen Klasse des antiken Roms trugen purpurrot gesäumte Togen.

Die Trinkwasserversorgung

Durch das Trinkwasserversorgungssystem werden die Verbraucher mit Trinkwasser hoher Qualität versorgt.

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Die mittelalterlichen syrischen Wasserräder beförderten das Wasser auch in weit entfernte Gebiete.

Brückentypen

Aufgrund ihres Aufbaus unterscheidet man zwischen Balken-, Bogen-, Hänge-, freitragenden und Schrägseilbrücken.

Landgewinnung in den Niederlanden (17. Jh.)

Die Bewohner der nördlichen Niederlande kämpfen seit dem Mittelalter erfolgreich gegen das Meer.

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