Politische und wirtschaftliche Zusammenschlüsse

Politische und wirtschaftliche Zusammenschlüsse

Die Animation stellt zahlreiche politische und/oder wirtschaftliche Zusammenschlüsse vor.

Erdkunde

Schlagwörter

Politik, Wirtschaft, Unionen, NATO, Europäische Union, G8, OPEC, NAFTA, ASEAN, Arabische Liga, Eurozone, EFTA, Nordischer Rat, Mitgliedstaat, Welt, Europa, Landkarte, Weltkarte, Länder, Land, Globus, Erde, Grenze, Humangeographie, Gesellschaft, Landkartenkenntnis, Erdkunde

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3D-Modelle

Politische- und Wirtschaftsunionen Europas

Politische- und Wirtschaftsunionen der Welt

G7: Forum der sieben führenden Wirtschaftsnationen der Erde. 1975 wurde die Gruppe – damals noch als Gruppe der Sechs – im Rahmen des G6-Gipfels in Rambouillet zusammengerufen.

G10: Gruppe der Staaten, die an den Allgemeinen Kreditvereinbarungen (AKV) teilnehmen. Die G10 wurde 1962 gegründet, und haben sich bereit erklärt, dem Internationalen Währungsfonds (IWF) bei Bedarf (größeren Währungskrisen) Kredite in ihren Währungen zur Verfügung zu stellen.

G20: ist ein 1999 gegründeter Zusammenschluss, der aus den 19 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer sowie der Europäischen Union besteht. Ziel dieses internationalen Forums ist es, die Kommunikation über internationale Finanzstabilität zwischen Finanzministern, Zentralbanken und Regierungschefs zu fördern.

G33: ist eine politische Koalition der Entwicklungsländer zur Koordination ihrer wirtschaftlichen und politischen Aktivitäten. G33 wurde 2003 gegründet, um den teilnehmenden Ländern bei ihren gemeinsamen Problemen (vor allem in der Landwirtschaft) zu helfen.

NAFTA (Nordamerikanisches Freihandelsabkommen – North American Free Trade Agreement):
Das Nordamerikanische Freihandelsabkommen ist ein 1992 gegründeter Wirtschaftsverband zwischen den USA, Kanada und Mexiko und bildet eine Freihandelszone für den Handel miteinander. Ein weiteres Ziel des Abkommens ist es, den Waren und Dienstleistungen der Mitgliedländer einen angemessenen Markt zu gewährleisten, neue Arbeitsmöglichkeiten zu schaffen und die Unternehmen in ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

ASEAN (Verband Südostasiatischer Nationen – Association of South-East Asian Nations): Eine regionale multinationale Organisation, die 1967 mit dem Ziel gegründet wurde, den sozialen und wirtschaftlichen Wohlstand sowie den Frieden in dieser Region zu festigen und zu fördern.
Ab Mitte der 1970er Jahre lag der Schwerpunkt der Tätigkeit auf der wirtschaftlichen Kooperation, diese Zusammenarbeit geriet nach einem Jahrzehnt jedoch in eine Stagnationsphase. Ab den 1990er Jahren entwickelte sich die Wirtschaft der Länder schnell weiter, wozu auch die Arbeitsaufteilung aufgrund verschiedener Technologien bzw. Qualitätswaren- oder Massenproduktion beitrug. Dies begründete die Einrichtung einer regionalen Freihandelszone. Der Sitz des Verbandes liegt in Jakarta.

OPEC (Organisation der Erdöl exportierenden Länder – Organization of Petroleum Exporting Countries): Ein wirtschaftspolitischer Interessenverband zur Regelung der Rohölproduktion der über einen bedeutenden Erdölvorrat verfügenden Länder. Die Organisation wurde 1960 mit dem Ziel gegründet, gegenüber den damals den Ölmarkt beherrschenden, die Ölpreise drückenden, hauptsächlich amerikanischen, britischen und niederländischen Weltunternehmen, die eigenen Interessen vertreten zu können. Zu Beginn war die Organisation für den Vertrieb des Erdölvorrats der Entwicklungsländer zuständig und kontrollierte die produzierten Mengen. Heute spielt die Organisation in der Preisbildung eine entscheidende Rolle. Ihr Sitz liegt in Wien.

Arabische Liga (Internationale Organisation arabischer Staaten): Eine multinationale Organisation arabischer Staaten. Sie wurde in erster Linie für politische Zwecke gegründet, basiert jedoch auf der kulturellen und geografischen Ähnlichkeit und Nähe. Ihre Zielsetzungen sind Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung sowie die wirtschaftliche, gesellschaftliche, politische, kulturelle und militärische Zusammenarbeit. Ihr Sitz liegt in Kairo.

Europäische Union

1957 – In Rom wird die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft gegründet.
Mitglieder: BRD, Frankreich, Italien und die Beneluxstaaten

1967Europäische Gemeinschaft. Die Namensänderung bedeutet, dass die Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten nicht mehr ausschließlich wirtschaftlicher Natur ist.

1973-1986 – Erweiterung der Europäischen Gemeinschaft.

Beigetretene Staaten: 1973 das Vereinigte Königreich, Irland, Dänemark; 1981 Griechenland und 1986 Portugal und Spanien.

1985 – Das Schengener Abkommen wird geschlossen. Vereinbarungen über die strenge Kontrolle der äußeren Staatsgrenzen und über die Abschaffung der stationären Grenzkontrollen an den Binnengrenzen werden getroffen.

1992 – Der Vertrag von Maastricht wird unterzeichnet: Die Mitgliedstaaten vereinbaren, dass sie bis zur Jahrtausendwende das (West-) Europa ohne Grenzen gründen.

1994 – Der Name der Europäischen Gemeinschaft wird auf Europäische Union geändert. Damit wird deutlich gemacht, dass die Zusammenarbeit auch auf außen- und verteidigungspolitische Angelegenheiten ausgeweitet wurde.

1995 – Neue Mitgliedstaaten: Schweden, Finnland, Österreich.

1995 – Das Schengener Abkommen wird in Kraft gesetzt. (Großbritannien ist nicht Mitglied. Dem Abkommen sind auch die nicht EU-Mitgliedländer Norwegen und Island beigetreten.)

1997 – Der Vertrag über die EU-Osterweiterung wird unterschrieben.

2002 – Der Euro – die offizielle Währung der Europäischen Union – wird eingeführt. Die Eurozone wird gegründet. Die Fiskalunion entstand und damit auch die zweitgrößte Wirtschaft der Welt.

Teilnehmende Länder (heute): Deutschland, Frankreich, Niederlande, Belgien, Luxemburg, Österreich, Finnland, Spanien, Portugal, Italien, Irland, Griechenland, Slowakei, Slowenien, Lettland, Litauen, Zypern, Malta, Estland.

2004 – es kommt zur sogenannten Osterweiterung. Die neuen Mitgliedländer sind: Zypern, Tschechische Republik, Estland, Polen, Lettland, Litauen, Ungarn, Malta, Slowakei, Slowenien.

2007 – Neue Mitgliedsländer: Bulgarien und Rumänien.

2013 – Neuer Mitgliedstaat: Kroatien

Begriffsdefinitionen:

Integration: Der Zustand, in dem die Wirtschaft von mehreren Nationen zusammenwächst und die Unterschiede unter ihnen immer mehr verschwinden sowie die Merkmale der untereinander herrschenden wirtschaftlichen Kontakte nähern sich immer mehr der Art der Kontakte innerhalb der Länder an. Diese Vereinigung, Verschmelzung kann auf zwei Ebenen stattfinden: auf der Mikroebene (zwischen Unternehmen) und auf der Makroebene (zwischen Ländern).

Wirtschaftliche Union: Sie ist die vorletzte Stufe im Verlauf der Integration. Hier verschwinden die einzelnen Nationalwirtschaften, die Wirtschaftspolitik wird einheitlich, die Investitionen werden gemeinsam betreut und die Technologien überschreiten die einzelnen Landesgrenzen. Die Produktions- und Vertriebsprozesse werden gemeinsam gesteuert und es wird mit einer gemeinsamen Währung bezahlt.

Politische Union: Die höchste Form der Integration ist, wenn außer der wirtschaftlichen Integration, auch die Politik der Länder gemeinsam ist.

Regionale wirtschaftliche Union: Die Form der Integration, in der die wirtschaftliche Integration eine geografisch deutlich markierbare geografische Region bildet.

NATO

Die Nordatlantikpakt-Organisation (kurz: NATO, englisch: North Atlantic Treaty Organisation) ist das Bündnis 28 nordamerikanischer und europäischer Länder. Das Bündnis kam zur Zeit des Kalten Krieges, zwecks Schwächung der Macht der Sowjetunion, als Ausgleich zum Warschauer Vertrag, zustande. Mit Ende des Kalten Krieges wurde sie zum Sicherheitsorgan des Westens. Die Ziele der NATO sind im Nordatlantikvertrag enthalten. Im Sinne dessen nehmen die Mitgliedsländer jedes politische und militärische Mittel in Anspruch, um die Freiheit und Sicherheit der Mitgliedsländer zu beschützen. Ein weiteres Ziel ist es, die Ausbreitung des politischen und militärischen Einflusses Russlands zu verhindern.

Heute ist sie auch außerhalb der Grenzen ihrer Mitgliedsländer für die Friedenssicherung zuständig. Die leitende Großmacht der Organisation sind die USA, dadurch ist die NATO-Politik stark von den außen- und wirtschaftspolitischen Interessen der USA geprägt.

Ungarn trat dem Bündnis 1999 gemeinsam mit der Tschechischen Republik und Polen bei. 2004 traten fünf weitere EU-Mitgliedsländer der NATO bei (Slowakei, Slowenien, Estland, Lettland, Litauen), und später wurde das Bündnis noch um Bulgarien und Rumänien erweitert.

Schengen-Raum

Das Schengener Abkommen ist ein Übereinkommen zwischen den Staaten der EU und einigen Nicht-EU-Staaten zur Abschaffung der stationären Grenzkontrollen an den Binnengrenzen der teilnehmenden Länder, sowie zur gemeinsamen Organisierung der Kontrolle an den Außengrenzen.

Das Abkommen wurde im Jahre 1985 von fünf europäischen Staaten (Frankreich, BRD und die Benelux-Staaten) unterzeichnet, um die Binnengrenzkontrolle schrittweise abzuschaffen. Zurzeit nehmen 22 der 28 EU-Mitgliedstaaten und 4 Nicht-EU-Staaten (Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz) am Schengener Abkommen teil.

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Aufgrund der Darfur-Krise im Sudan flohen mehrere Millionen Menschen aus ihren Wohnorten.

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Er gewährleistet alle Infrastrukturen und Dienstleistungen für Unternehmen.

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Die großen menschlichen Wanderungsbewegungen begannen bereits in der Urgeschichte.

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