Mittelalterliches Burgverlies

Mittelalterliches Burgverlies

Im Mittelalter und der frühen Neuzeit kam eine Vielzahl von Folterinstrumenten zum Einsatz.

Geschichte

Schlagwörter

Burgverlies, mittelalterliches Burgverlies, Folterwerkzeug, Pranger, Prügelbock, Folterbank, eiserne Jungfrau, Gefängnis, Mittelalter, Folter, Verhör, Scharfrichter

Verwandte Extras

Fragen

  • In welcher Epoche hatten Burgen ihre Blütezeit?
  • Wie nannte man das aus einem Gestell, einem Flaschenzug und einem Seil bestehende Folterinstrument?
  • Wie nennt man die schrittweisen Foltervorschriften?
  • Aus wie vielen Schritten bestand (in der Regel) die im mittelalterlichen Ungarn angewandte Tortur?
  • Wie nennt man das Foltergerät, in das Gliedmaßen des Beschuldigten gesteckt wurden (für eine bestimmte Zeit)?
  • Welchen Zweck hatte der Pranger?
  • Welcher Pranger war NICHT typisch für das Mittelalter?
  • Welches Wort wurde in Deutschland noch für den Pranger verwendet?
  • Welchen Zweck hatte der Prügelbock?
  • Was ähnelt dem Prügelbock?
  • Welche Funktion hatten mittelalterliche Burgverliese NICHT?
  • Wie nannte man die Folterer?
  • Woraus wurden die mittelalterlichen Folterinstrumente in der Regel hergestellt?
  • Wie nannte man das Foltergerät, bei dem den Gefangenen Seile oder Gewichte an den Armen angebracht wurden?
  • Welchen Typ Gottesurteil gab es NICHT im Mittelalter?
  • Stimmt diese Behauptung?\nDie Geringste Strafe die den Beschuldigten auferlegt wurde war die Ermahnung.
  • Wie nannte man das Foltergerät, wo der Beschuldigte in eine Form voller Nägel einsteigen musste, die dann verschlossen wurde?
  • Welches Instrument gehörte nicht zum Standardrepertoire des Scharfrichters?
  • Welcher Teil einer Kutsche war gleichzeitig ein Folterinstrument?
  • Welches Element spielte keine ernste Rolle in der Religion?
  • Was war nicht Teil einer durchschnittlichen mittelalterlichen Burg?

3D-Modelle

Burgverlies

  • Pranger - Hölzernes Strafwerkzeug, das meist zur Demütigung benutzt wurde. Die jeweiligen Gliedmaßen des Verurteilten wurden in die entsprechenden Löcher gesperrt. Es gab zahlreiche Varianten.
  • Prügelbock - Meist eine Holzbank ohne Rückenlehne, die zur Einschüchterung bzw. öffentlich zur Demütigung benutzt wurde. Die Beschuldigten wurden daraufgelegt und mit Eisenbändern oder Seilen fixiert, danach folgte die Bestrafung (z.B. Stockschläge).
  • Steinkugel - Sie wurde dem gefesselten Beschuldigten mit einer Eisenkette um den Hals gehängt, zog ihn beständig nach unten und übte so eine starke Belastung auf den Nacken aus.
  • Folterbank - Entstand durch Modifikation der Streckbank. Der Beschuldigte wurde an Händen und Füßen festgebunden und anschließend wurde sein Körper mit dem nagelbesetzten Rad gestreckt.
  • Kopfklammer - Der Beschuldigte wurde mit dem Bauch nach unten auf eine Bank gelegt. Sein Kopf wurde in die Apparatur eingespannt und mit Hilfe der Stellschraube immer weiter zusammengedrückt.
  • Eiserne Jungfrau - Ein hohler, mit nach innen gerichteten Eisennägeln gespickter Körper. Der Beschuldigte wurde in die Figur gestellt und diese anschließend geschlossen.
  • Spanischer Stiefel - Eines der beliebtesten Folterinstrumente der Inquisition. Das Bein des Beschuldigten wurde in eine Klemme gespannt, die dann immer enger gedreht wurde.
  • Streckleiter - Sie ist eigentlich eine an eine Wand gelehnte Folterbank. Hände und Füße des Beschuldigten wurden festgebunden und dann wurde sein Körper mit einem Rad gestreckt.

Streckleiter

  • Steinkugel - Sie wurde dem gefesselten Beschuldigten mit einer Eisenkette um den Hals gehängt, zog ihn beständig nach unten und übte so eine starke Belastung auf den Nacken aus.
  • Streckleiter - Sie ist eigentlich eine an eine Wand gelehnte Folterbank. Hände und Füße des Beschuldigten wurden festgebunden und dann wurde sein Körper mit einem Rad gestreckt.

Pranger

  • Pranger - Hölzernes Strafwerkzeug, das meist zur Demütigung benutzt wurde. Die jeweiligen Gliedmaßen des Verurteilten wurden in die entsprechenden Löcher gesperrt. Es gab zahlreiche Varianten.

Prügelbock

  • Prügelbock - Meist eine Holzbank ohne Rückenlehne, die zur Einschüchterung bzw. öffentlich zur Demütigung benutzt wurde. Die Beschuldigten wurden daraufgelegt und mit Eisenbändern oder Seilen fixiert, danach folgte die Bestrafung (z.B. Stockschläge).

Folterbank

  • Folterbank - Entstand durch Modifikation der Streckbank. Der Beschuldigte wurde an Händen und Füßen festgebunden und anschließend wurde sein Körper mit dem nagelbesetzten Rad gestreckt.

Eiserne Jungfrau

  • Kopfklammer - Der Beschuldigte wurde mit dem Bauch nach unten auf eine Bank gelegt. Sein Kopf wurde in die Apparatur eingespannt und mit Hilfe der Stellschraube immer weiter zusammengedrückt.
  • Eiserne Jungfrau - Ein hohler, mit nach innen gerichteten Eisennägeln gespickter Körper. Der Beschuldigte wurde in die Figur gestellt und diese anschließend geschlossen.

Folterwerkzeug

  • Mundbirne - Sie wurde in eine Körperöffnung des Beschuldigten eingebracht und mit Hilfe der Schraube dann immer weiter geöffnet.
  • Handfesseln - Die Fessel diente eigentlich nur dazu den Beschuldigten gefangen zu halten, konnte aber auch sein Handgelenk zerquetschen.
  • Fingerzwinge - Die namensgebenden Körperteile wurden in die entsprechenden Löcher gesteckt und anschließend zusammengepresst.
  • Daumenschraube - Der namensgebende Körperteil wurde in den Schraubstock eingebracht, der anschließend immer weiter zugedreht wurde.
  • Zungenzange - Der namensgebende Körperteil wurde mit Hilfe der Zange ergriffen und aus der Mundhöhle gezogen.

Kerker

Spaziergang

  • Pranger - Hölzernes Strafwerkzeug, das meist zur Demütigung benutzt wurde. Die jeweiligen Gliedmaßen des Verurteilten wurden in die entsprechenden Löcher gesperrt. Es gab zahlreiche Varianten.
  • Prügelbock - Meist eine Holzbank ohne Rückenlehne, die zur Einschüchterung bzw. öffentlich zur Demütigung benutzt wurde. Die Beschuldigten wurden daraufgelegt und mit Eisenbändern oder Seilen fixiert, danach folgte die Bestrafung (z.B. Stockschläge).
  • Steinkugel - Sie wurde dem gefesselten Beschuldigten mit einer Eisenkette um den Hals gehängt, zog ihn beständig nach unten und übte so eine starke Belastung auf den Nacken aus.
  • Folterbank - Entstand durch Modifikation der Streckbank. Der Beschuldigte wurde an Händen und Füßen festgebunden und anschließend wurde sein Körper mit dem nagelbesetzten Rad gestreckt.
  • Kopfklammer - Der Beschuldigte wurde mit dem Bauch nach unten auf eine Bank gelegt. Sein Kopf wurde in die Apparatur eingespannt und mit Hilfe der Stellschraube immer weiter zusammengedrückt.
  • Eiserne Jungfrau - Ein hohler, mit nach innen gerichteten Eisennägeln gespickter Körper. Der Beschuldigte wurde in die Figur gestellt und diese anschließend geschlossen.
  • Mundbirne - Sie wurde in eine Körperöffnung des Beschuldigten eingebracht und mit Hilfe der Schraube dann immer weiter geöffnet.
  • Spanischer Stiefel - Eines der beliebtesten Folterinstrumente der Inquisition. Das Bein des Beschuldigten wurde in eine Klemme gespannt, die dann immer enger gedreht wurde.
  • Handfesseln - Die Fessel diente eigentlich nur dazu den Beschuldigten gefangen zu halten, konnte aber auch sein Handgelenk zerquetschen.
  • Fingerzwinge - Die namensgebenden Körperteile wurden in die entsprechenden Löcher gesteckt und anschließend zusammengepresst.
  • Daumenschraube - Der namensgebende Körperteil wurde in den Schraubstock eingebracht, der anschließend immer weiter zugedreht wurde.
  • Zungenzange - Der namensgebende Körperteil wurde mit Hilfe der Zange ergriffen und aus der Mundhöhle gezogen.
  • Streckleiter - Sie ist eigentlich eine an eine Wand gelehnte Folterbank. Hände und Füße des Beschuldigten wurden festgebunden und dann wurde sein Körper mit einem Rad gestreckt.

Animation

  • Pranger - Hölzernes Strafwerkzeug, das meist zur Demütigung benutzt wurde. Die jeweiligen Gliedmaßen des Verurteilten wurden in die entsprechenden Löcher gesperrt. Es gab zahlreiche Varianten.
  • Prügelbock - Meist eine Holzbank ohne Rückenlehne, die zur Einschüchterung bzw. öffentlich zur Demütigung benutzt wurde. Die Beschuldigten wurden daraufgelegt und mit Eisenbändern oder Seilen fixiert, danach folgte die Bestrafung (z.B. Stockschläge).
  • Steinkugel - Sie wurde dem gefesselten Beschuldigten mit einer Eisenkette um den Hals gehängt, zog ihn beständig nach unten und übte so eine starke Belastung auf den Nacken aus.
  • Folterbank - Entstand durch Modifikation der Streckbank. Der Beschuldigte wurde an Händen und Füßen festgebunden und anschließend wurde sein Körper mit dem nagelbesetzten Rad gestreckt.
  • Kopfklammer - Der Beschuldigte wurde mit dem Bauch nach unten auf eine Bank gelegt. Sein Kopf wurde in die Apparatur eingespannt und mit Hilfe der Stellschraube immer weiter zusammengedrückt.
  • Eiserne Jungfrau - Ein hohler, mit nach innen gerichteten Eisennägeln gespickter Körper. Der Beschuldigte wurde in die Figur gestellt und diese anschließend geschlossen.
  • Mundbirne - Sie wurde in eine Körperöffnung des Beschuldigten eingebracht und mit Hilfe der Schraube dann immer weiter geöffnet.
  • Spanischer Stiefel - Eines der beliebtesten Folterinstrumente der Inquisition. Das Bein des Beschuldigten wurde in eine Klemme gespannt, die dann immer enger gedreht wurde.
  • Fingerzwinge - Die namensgebenden Körperteile wurden in die entsprechenden Löcher gesteckt und anschließend zusammengepresst.
  • Zungenzange - Der namensgebende Körperteil wurde mit Hilfe der Zange ergriffen und aus der Mundhöhle gezogen.
  • Streckleiter - Sie ist eigentlich eine an eine Wand gelehnte Folterbank. Hände und Füße des Beschuldigten wurden festgebunden und dann wurde sein Körper mit einem Rad gestreckt.

Narration

Im Laufe des Mittelalters und der Neuzeit erbaute Burgen besaßen typische Räume. Zu diesen gehört auch das Burgverlies, welches meistens in den Kellergewölben untergebracht war.
Im Verlies wurden bereits verurteilte, aber auch auf ihre Folter wartende Personen gefangen gehalten. Man konnte aus zahlreichen Gründen im Verlies und damit beim Scharfrichter enden, aber im Mittelalter war die Beschuldigung der Ketzerei und der Hexerei der häufigste. In den späteren Jahrhunderten wurden die hauptsächlich religiösen Gründe der Inquisition zum Großteil durch wechselnde politische Gründe ersetzt.
Die schlimmsten Ereignisse im Burgverlies war das Erreichen von Geständnissen durch Folter. Die Menschen im Mittelalter besaßen leider einen großen Erfindungsreichtum im Bezug darauf, mit welchen Mitteln und Methoden man ein gewünschtes Geständnis erhalten konnte.

Ein Teil der bekanntesten Folterinstrumente hatte einen Effekt auf den gesamten Körper und verursachte unglaubliche Schmerzen bei der gefolterten Person. Zu diesen gehörten auch die verschiedenen Streck- und Folterbänke. Der Pranger und der Prügelbock dienten eher der Demütigung und wurden daher meist in der Öffentlichkeit, an öffentlichen Orten verwendet. In die andere Gruppe der Folterinstrumente gehörten diejenigen, die nur einem bestimmten Körperteil dienten. Zu diesen gehören zum Beispiel die Zungenzange, die Daumenschraube, die Mundbirne, die Kopfklammer und der spanische Stiefel.

Eine ähnliche Aufgabe wie das Letztgenannte hatte auch die „Eiserne Jungfrau“, sie betraf aber den ganzen Körper.
Neben den Instrumenten und ihrem Gebrauch schrieben zeitgenössische Dokumente auch die sogenannten Torturen vor. In diesen war, der Schwere der Beschuldigung entsprechend, festgelegt, mit welchen Schritten der Scharfrichter das Geständnis aus dem Beschuldigten pressen sollte. Es lag in der Natur der Methoden der Folterknechte sehr erfolgreich zu sein, allerdings verloren viele Beschuldigte im Verlauf der Torturen ihr Leben.

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