Mittelalterlicher Wohnturm

Mittelalterlicher Wohnturm

Der „Donjon“ war charakteristisch im Mittelalter und wurde oft unabhängig von einer Burg gebaut.

Geschichte

Schlagwörter

Wohnturm, mittelalterlicher Wohnturm, Donjon, Turm, Ritter, lovagvár, Wohnort, Mittelalter, Frühmittellter, romanischer Stil, römisch, Festungsarchitektur, Schloss, Schutz, Aristokrat, Burgherr, Gebäude, Burgverlies, Zentrum, Unterkunft, Lebensweise, Befestigungsanlage, Gutsherr, Schießscharte, Geschichte

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Wohnturm

Querschnitt

  • Dachterrasse
  • Waffenlager
  • Wohnetage
  • Ritterhalle
  • Wirtschaftsetage
  • Keller, Zisterne

Zisterne

Wirtschaftsetage

Ritterhalle

Wohnetage

Waffenlager

Schutzterrasse

Animation

Narration

Die ersten Wohntürme wurden im frühen Mittelalter gebaut. Oft waren es Herrscher und Gutsherren, die die nach ihrer französischen Bezeichnung auch „Donjon“ genannten Türme erbauen ließen. Ihre Zahl erhöhte sich mit der Verbreitung der vornehmen Ritter. Die Ritterburgen waren zu Beginn nur einsame Türme. Später baute man Steinmauern und weitere Gebäude um die Wohntürme herum, die sich so zum Herzstück der Burg entwickelten.

Die ersten Wohntürme weisen romanische Stilelemente auf. Charakteristisch für sie waren die gewaltigen, dicken Wände, sowie der runde oder rechteckige Grundriss. Ihre Grundfunktion bestand darin, dem Eigentümer und seiner Familie bei Bedarf für längere Zeit Schutz zu bieten und die grundlegenden Lebensbedingungen zu sichern.
Der Aufbau der Donjons wurde dieser Funktion untergeordnet.

Meistens wurde im Keller des Turmes die Wasserversorgung sichergestellt, in Form eines eigenen Brunnens oder einer Zisterne. Verfügte der Wohnturm über ein Gefängnis, so befand sich dieses ebenfalls im Keller.

Im ersten Stockwerk lag der einzige, gut verteidigbare Eingang des Turmes, der über eine äußere Treppe erreicht werden konnte.

In den oberen Stockwerken befanden sich die Wachstube, die Waffen- und Lebensmittellager, sowie die Räume der Bediensteten, beziehungsweise eine Empfang- oder Ritterhalle.

Die Räume der herrschaftlichen Familie lagen in den obersten, am besten verteidigbaren Stockwerken.

Auf der Schutzterrasse des Turmes waren stets Wachposten in Dienst, die schon von weitem sich nähernde Feinde ausfindig machen konnten.

Wegen der Schutzfunktion gab es in den Wohntürmen nur selten Fenster, meistens gab es in der Mauer nur Luftschächte oder Schießscharten.

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