Geografische Entdeckungen (15–17. Jh. v. Chr.)

Geografische Entdeckungen (15–17. Jh. v. Chr.)

Die legendären geografischen Entdeckungen zu Beginn der Moderne zeichneten nicht nur die Karten neu.

Geschichte

Schlagwörter

Entdeckung, Christoph Kolumbus, Bartolomeu Dias, Vasco da Gama, Amerigo Vespucci, Ferdinand Magellan, Jacques Cartier, Willem Barents, Abel Tasman, Francis Drake, Henry Hudson, Erde, Neue Welt, Kompass, Astrolabium, Schifffahrt, Schiff, Pazifischer Ozean, Gute Hoffnung, Nordwestpassage, Polargebiet, Küste, Amerika, Indien, Afrika, Tasmanien, Neuseeland, Australien, Portugiesisch, Spanisch, Italienisch

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Erde

Bartolomeu Dias

Christoph Kolumbus

Vasco da Gama

Amerigo Vespucci

Ferdinand Magellan

Jacques Cartier

Sir Francis Drake

Willem Barents

Henry Hudson

Abel Tasman

Animation

Narration

Der Portugiese, Bartolomeu Dias, machte sich 1487 auf Wunsch des Königs von Portugal auf den Weg. Sein Ziel war es, den südlichsten Punkt von Afrika zu entdecken und zugleich den Seeweg zum Indischen Ozean zu finden. Seine Unternehmung wurde bereits im ersten Jahr von Erfolg gekrönt: Er entdeckte das Kap der Guten Hoffnung, welches damals noch als Treffpunkt der beiden Ozeane betrachtet wurde.

Der italienische Seefahrer, Cristoforo Colombo, auch Christoph Kolumbus genannt, stach im Jahr 1492, mit Unterstützung des spanischen Königspaars, in See. Er wollte, Richtung Westen segelnd, nach Indien gelangen. Sein abenteuerreiches Unternehmen gelang zwar nicht wie geplant, war aber trotzdem äußerst erfolgreich. Kolumbus entdeckte schließlich den für die Europäer bis dahin unbekannten amerikanischen Kontinent.

Der Portugiese Vasco da Gama trat im Jahr 1497 seine Reise mit dem Ziel an, von seiner Heimat aus, sich auf die Entdeckungen der vorherigen Jahrzehnte stützend, durch die Umsegelung Afrikas, nach Indien zu gelangen. 1498 verwirklichte er den Traum von Heinrich dem Seefahrer: Er erreichte Indien auf dem Seeweg.

Der italienische Seefahrer Amerigo Vespucci segelte um die Wende des 15. und 16. Jahrhunderts mehrmals zum von Kolumbus entdeckten Kontinent. Sein Ziel war es, die Küste des von ihm „Neue Welt˝ genannten Kontinent zu erkunden. Er war der Erste, der erkannte, dass es sich hier um einen neuen Kontinent handelt, deshalb wurde dieser auch nach ihm, und nicht nach Christoph Kolumbus, benannt.

Die Flotte des gebürtigen Portugiesen Ferdinand Magellan startete im Jahr 1517 ihre legendäre Entdeckungsreise. Sie wollte die amerikanische Passage finden und die, auch Gewürzinseln genannten, Molukken aus östlicher Richtung erreichen. Vom Atlantischen Ozean über die später nach Magellan benannte Straße segelnd, erreichte die Flotte ihr Ziel: Sie befand sich auf dem Pazifischen Ozean. Der Kapitän selbst aber kam auf den Philippinen ums Leben. 1522 gelang es einem Schiff der Flotte, zurück nach Europa zu segeln. Die Besatzung dieses Schiffes war diejenige, die als Erste die Welt umsegelte.

Der Franzose Jacques Cartier segelte ab 1524 mehrfach nach Nordamerika, in das Gebiet des heutigen Kanadas. Er war auf der Suche nach der legendären Nordwestpassage. Während seiner Segelfahrten erkundete er unter anderem die Region des Sankt-Lorenz-Stroms und gründete die erste französische Kolonie auf dem Kontinent.

Der Engländer Francis Drake war der zum Ritter geschlagene Pirat der Königin. Sein Name trug sich, nicht nur durch seine eigentliche Tätigkeit und die Erfolge, die er gegen die Spanier errang, in die Weltgeschichte ein, sondern auch durch die enormen Strecken, die er segelte. 1577 machte er sich mit einem außergewöhnlichen Auftrag auf den Weg, der lautete, die spanischen Schiffe auszuplündern. Diese Unternehmung wuchs jedoch weit über die eigentliche Zielsetzung hinaus: Drake überquerte den Atlantischen Ozean und segelte Südamerika entlang, wobei er auch die Küstenregion erforschte. Er erreichte auch Nordamerika und befuhr den Pazifischen und den diesem folgenden Indischen Ozean. Das Kap der Guten Hoffnung passierend, nachdem er Afrika entlang gesegelt war, gelangte er wieder zurück nach England. Sein Schiff war das 2., welches die Erde umsegelte, und Drake selbst war damit der erste Kapitän, dem die Weltumsegelung gelang.

Der Holländer, Willem Barents wollte von Sibirien nach Norden segelnd, das Polargebiet überquerend, die zum westlichen Gebiet Asiens führende Nordostpassage finden. Diese Mission scheiterte zwar, aber auf seinen drei Fahrten zwischen 1594 und 1597 erforschte er die Inseln und Küsten des Polargebiets.

Der Engländer, Henry Hudson segelte Anfang des 17. Jahrhunderts, auf der Suche nach der Nordwestpassage, mehrmals über die Gewässer des Polargebiets beim heutigen Kanada. Während seiner Fahrten erforschte er den amerikanischen Kontinent und dessen Küste, er entdeckte den Fluss und die Bucht, die später seinen Namen erhielten. Zuerst dachte Hudson bezüglich der Bucht, die berühmte Nordwestpassage gefunden zu haben und auf dem Pazifik zu sein.

Der Holländer, Abel Tasman, segelte in der Mitte des 17. Jahrhunderts mehrmals im Indischen und Pazifischen Ozean, um deren Inseln zu erkunden. Er wurde durch seine zwischen 1642 und 1644 gemachten Entdeckungen berühmt. Als erster Europäer erreichte er die, später nach ihm benannte Insel Tasmanien und auch Neuseeland. Er erkundete die Küste von Australien und machte, seine eigentliche Mission erfüllend, Aufzeichnungen über die Inseln der beiden Ozeane.

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