Die vorgeburtliche Entwicklung

Die vorgeburtliche Entwicklung

In der Animation wird die Entwicklung des menschlichen Embryos und Fötus veranschaulicht.

Biologie

Schlagwörter

Schwangerschaft, Befruchtung, weibliches Geschlechtsorgan, Fötus, Entwicklung, Nidation, Individualentwicklung, Gebärmutter, Fruchtknoten, Eileiter, Vagina, Gebärmutterschleimhaut, Gebärmutterhals, äußerer Muttermund, Sperma, Zygote, Amnionhöhle, Plazenta, Nabelschnur, Ei, Embryo, Morula, Blastozyste, Keimblatt, Dottersack, Chorionzotten, Neuralrohr, Knospen der Gliedmaßen, glatter Muskel, Menstruation, Ovulation, Mensch, Biologie

Verwandte Extras

3D-Modelle

Lage der weiblichen Geschlechtsorgane

  • Gebärmutter
  • Eierstock

Aufbau der weiblichen Geschlechtsorgane

  • Eierstock - Hier findet die Eizellenreifung statt. Etwa alle 28 Tage wird eine reife Eizelle aus dem Eierstock ausgestoßen (Ovulation) und kann, nachdem sie in den Eileiter gewandert ist, befruchtet werden.
  • Eierstockband - Bindegewebiges Band, das den Eierstock fixiert.
  • Eileiter - Die während der Ovulation herangereifte Eizelle tritt aus dem Eierstock und wandert in den Eileiter. Hier findet die Befruchtung statt.
  • Vagina - Beim Geschlechtsverkehr gelangen die Spermien erst hierhin und danach durch die Gebärmutter in den Eileiter, wo die Befruchtung stattfindet.
  • glatte Muskulatur der Gebärmutter - Die Gebärmutterwand ist hauptsächlich aus glatter Muskulatur aufgebaut, deren Kontraktionen beim Gebären eine wichtige Rolle spielen.
  • Gebärmutterschleimhaut - Die Gebärmutter ist innen mit einer Schleimhaut, dem Endometrium, ausgekleidet. Das Endometrium wird alle 28 Tage in Begleitung einer Blutung abgestoßen – das ist die Menstruation.
  • Gebärmutterhals - Der untere, immer schmaler werdende Teil der Gebärmutter.
  • äußerer Muttermund - Befindet sich zwischen der Gebärmutter und der Vagina. Ein bekanntes Verhütungsmittel ist das Diaphragma. Es verschließt den äußeren Muttermund, so können die Spermien aus der Vagina nicht zum Eileiter, dem Ort der Befruchtung, gelangen.

Befruchtung

  • Sperma - Die Chromosomensätze sind haploid. Bei der Befruchtung verschmelzen die Chromosomensätze der beiden Keimzellen und es entsteht eine diploide Zelle, die sogenannte Zygote. Aus dieser entwickelt sich der, aus diploiden Zellen aufgebaute Nachwuchs, in dessen Gonaden durch Meiose die haploiden Gameten produziert werden.
  • Membran der Eizelle - Die Eizelle verfügt über eine äußere und eine innere Hülle. Die äußere Hülle ist die aus Zellen aufgebaute Corona Radiata. Sie beschützt und nährt die Eizelle. Die innere Hülle, die Zona pellucida (Glashaut), besteht aus Proteinen. Ihre Aufgabe besteht unter anderem darin, zu verhindern, dass das Sperma einer fremden Art die Eizelle befruchtet (Artspezifität).
  • Polyspermie-Damm - Die Entfernung zwischen der Eizelle und der Hülle nimmt zu. So wird verhindert, dass die bereits befruchtete Eizelle von anderen Spermien befruchtet wird.

Entwicklung

  • Zygote - Befruchtete Eizelle. Von ihr stammen all unsere Körperzellen ab.
  • Morula - Auch als Maulbeerkeim bekannt. Sie entsteht aus den Teilungen der Zygote. Durch weitere Zellteilungen wandelt sie sich in die Blastula.
  • Blastozyste - Die Zellen der Morula teilen sich weiter und ihre inneren Zellen verflüssigen sich. So entsteht die innen hohle Blastozyste.
  • Nidation - Die Blastozyste nistet sich am 7. Tag nach der Befruchtung in die Gebärmutterschleimhaut ein.
  • Gebärmutterschleimhaut
  • äußeres Keimblatt (Ektoderm) - Daraus entstehen unter anderem Nervensystem und Oberflächenstrukturen.
  • inneres Keimblatt (Entoderm) - Daraus entsteht unter anderem die innere Auskleidung des Verdauungs- und Atmungstraktes.
  • Amnionhöhle
  • Dottersack - Ist bis zur Entwicklung der Nabelschnur für die Nährstoffversorgung zuständig.
  • äußere Eihaut der Fruchtblase
  • innere Eihaut der Fruchtblase
  • Chorionzotten - Nach der Nidation nehmen sie an der Ernährung des Embryos teil.
  • Primitivstreifen - Durch ihn wandern Zellen zwischen das innere und äußere Keimblatt und bilden das mittlere Keimblatt (Mesoderm).
  • mittleres Keimblatt (Mesoderm) - Wird von den zwischen das innere und äußere Keimblatt wandernden Zellen gebildet. Daraus entwickeln sich der Bewegungsapparat, das Ausscheidungssystem und das Kreislaufsystem.
  • Rückensaite (Chorda dorsalis) - Sie induziert die Entwicklung des Neuronalrohrs. Evolutionär ist sie das Überbleibsel der Rückensaite der Chordatiere (z. B. Lanzettenfisch). Aus ihr entwickelt sich der innere Bereich der Bandscheiben.
  • Neuralrinne - Sie schließt sich zu einem Rohr. Daraus entsteht das Neuralrohrsystem. Die Neuralrinne schließt sich am 21. Tag nach der Befruchtung.
  • Neuralfalten
  • Neuralrohr - Die Neuralrinne schließt sich zum Neuralrohr, aus dem sich das Rückenmark entwickelt. Aus den Ausbreitungen des vorderen Teils des Neuralrohres entstehen die Hirnbläschen.
  • Herz - Am 22. Tag der Embryogenese beginnt der Herzschlag. (Das bedeutet die 4. Woche der Embryogenese, aber zugleich auch die 6. Woche der Gestation, weil diese ab der letzten Menstruation gerechnet wird.)
  • Kiemenbögen (Branchialbögen) - Aus den embryonalen Kiemenbögen entwickeln sich beim Menschen verschiedene Organe wie z. B. Ober- und Unterkiefer, die Gesichtsmuskeln, die Gehörknöchelchen oder der Kehlkopf. Am 24. Tag sind 3 Paar, am 26. Tag 4 Paar Kiemenbögen zu sehen.
  • Nabelschnur - Ihre Adern dringen in die Plazenta ein, wo der Stoffwechsel zwischen dem Embryoblut und dem mütterlichen Blut stattfindet.
  • sich abtrennender Dottersack
  • Knospen der Gliedmaßen - Am 26. Tag entwickeln sich die Knospen der oberen und danach die der unteren Gliedmaßen.
  • Auge - Sind am 30. Tag erkennbar.

Schwangerschaft

Verwandte Extras

Die Gameten

Durch die Verschmelzung zweier Gameten entsteht die Zygote, und aus ihr das neue Individuum.

Das männliche Fortpflanzungssystem

Das Fortpflanzungssystem dient der Vermehrung.

Das Ohr und der Hörvorgang

Das Ohr wandelt Luftschwingungen in elektrische Reize um, die vom Gehirn verarbeitet werden.

Die Meiose

Menschliche Keimzellen sind haploide Zellen, die durch Meiose aus diploiden Zellen gebildet werden.

Die Mitose

Eine Art der Zellenteilung, bei der die Chromosomenanzahl unverändert bleibt.

Die Sinnesorgane

Sie erfassen Umwelt- und Körperreize und leiten diese als Nervenimpulse ans Gehirn weiter.

Die weiblichen Geschlechtsorgane (Grundstufe)

Die Geschlechtsorgane dienen der Fortpflanzung.

Die DNA

Die DNA ist der Träger der Erbinformation.

Die Vermehrung und Entwicklung von Insekten

Nach ihrem Lebenszyklus lassen sich Insekten in drei Kategorien einteilen: ametabole, hemimetabole oder holometabole Insekten.

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