Die militärischen Taktiken der altrömischen Infanterie.

Die militärischen Taktiken der altrömischen Infanterie.

Die gut ausgebildeten Legionäre des römischen Reiches waren Meister der Strategie.

Geschichte

Schlagwörter

Infanterie, militärische Taktik, Kampf, Taktik, Krieg, militärischen Formationen, Armee, Legion, Schlacht, Kavallerie, Schildkrötenformation, Kriegsmanöver, Phalanx, Kolonne, Római Birodalom, Bewaffnung, Soldat, Legionär, Belagerung, Angriff, Training, Manöver, Altertum, römisch, Schutzmauer

Verwandte Extras

3D-Modelle

Kolonne

Abwehr der Reiterei (equitatum reicere)

Keilformation (cuneum formate)

Kreisformation (orbem formate)

Schildkrötenformation (testudinem formate)

Quadratformation (agmen formate)

Animation

Narration

Die bereits früher Erfolg um Erfolg erzielende römische Armee wurde nach der Heeresreform des Marius noch schlagkräftiger. Zu den Neuerungen gehörten auch das Systematisieren der Ausbildung und die Vereinheitlichung der Bewaffnung. Mit der Umgestaltung der Truppeneinheiten wurden die Legionen beweglicher.

Bereits die Griechen und die Makedonen bewiesen, dass die aus gemeinsam trainierten Soldaten bestehenden, zu präzisen und wirkungsvollen Kriegsmanövern fähigen Einheiten das Schicksal einer Schlacht entscheiden können.

Die Phalanx könnte als Muster für die Legionen und deren kleinere Bestandteile gedient haben. Die Römer wurden während der Ausbildung zu wahren Meistern in der Anwendung von Gefechtsformationen. Auf diesem Gebiet verfügten sie über ein recht breites Repertoire. Auch während der Schlacht konnten sie bei Bedarf flexibel, schnell und diszipliniert wechseln.

Sollte eine Legion irgendwo eingesetzt werden, zog sie in Kolonnen marschierend zum Ort der Schlacht. Das Schlachtfeld erreichten sie in klassischen Kolonnen formiert. Dadurch stärkten sie ihre Manövrierfähigkeit.

Der Angriff auf die feindliche Kavallerie bedeutete für die römische Infanterie ernste Probleme. Sie entwickelten daher eine Formation, die auch in diesem Fall wirkungsvoll war. Die Soldaten reihten sich dicht aneinander in Quadratform an. Mit ihren Schilden bildeten sie in jede Richtung eine Schutzwand. Ihre Lanzen steckten sie durch die Löcher in der Schildwand.

Wenn die römische Infanterie angriff, verwendete sie oft die Keilformation. Mit dieser konnten sie relativ leicht die ersten Reihen der feindlichen Kampfordnung durchbrechen. Außerdem stellte die sich gemeinsam bewegende, schnell vorwärts strebende Formation ein Angst einflößendes Bild für die Angegriffenen dar.

Die Kreisformation wurde dann von den Legionären angewandt, wenn ihre Anzahl sich verringert hatte und sie von den Feinden umzingelt wurden.

Die Schildkrötenformation war ein ausgezeichneter Schutz gegenüber feindlichem Beschuss. Deshalb wurde sie nicht nur bei offenen Schlachten, sondern auch bei Belagerungen angewandt. Allerdings war dadurch nur ein langsames Vorwärtskommen möglich, sodass sie im Nahkampf nicht angewandt wurde.

Die Quadratformation war wirkungsvoll, wenn die feindliche Kavallerie einen frontalen Angriff gegen die römische Armee ritt. Allerdings erwies sie sich auch bei offenen Schlachten, bei der Zerstörung feindlicher Linien, als wirkungsvoll.

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