Die größten Migrationswellen der Geschichte

Die größten Migrationswellen der Geschichte

Die großen menschlichen Wanderungsbewegungen begannen bereits in der Urgeschichte.

Geschichte

Schlagwörter

Gesellschaft, Humangeographie, Einwohnerzahl, Bevölkerungsentwicklung, Migration, Einwanderung, kivándorlás, Auswanderung, Zeitgeschichte, Altertum, Urgeschichte, Mittelalter, Neuzeit, Menschheit, Siedlung, Verbreitung, Entdeckung, Schifffahrt, Római Birodalom, Kolonisation, gyarmatok, Sklave, Sklaverei, Menschenhandel, Handel, Kolonie, II. Weltkrieg, Bevölkerungsaustausch, Erde, Globus, Land, Länder, Landesgrenzen, Israel, Palästina, Europa, Indien, Pakistan, USA, Afrika, Asien, Atlanti-óceán, Homo sapiens, Afroamerikaner, Migrant, Geschichte

Verwandte Extras

3D-Modelle

Die Ausbreitung des Homo sapiens

  • Afrika
  • Europa
  • Asien
  • Australien
  • Nordamerika
  • Mittelamerika
  • Südamerika
  • Atlantischer Ozean
  • Pazifischer Ozean
  • Indischer Ozean
  • Antarktika
  • „Die Wiege der Menschheit“ - Nach der am weitesten verbreiteten Theorie stammt der moderne Mensch aus Ostafrika und begann sich vor etwa 130.000 Jahren in der ganzen Welt zu verbreiten.
  • vor 130.000 bis 60.000 Jahren
  • vor 60.000 bis 40.000 Jahren
  • vor 40.000 bis 20.000 Jahren
  • vor 20.000 bis 13.000 Jahren

Der moderne Mensch gehört zur Art Homo sapiens. Der „vernünftige Mensch“ hatte sich in Ostafrika entwickelt und begann sich dann vor etwa 130.000 Jahren in der ganzen Welt zu verbreiten. Zuerst bevölkerten der Mensch Asien und Australien, dann Europa und den pazifischen Raum, dann schließlich Amerika, vor etwa 20.000–13.000 Jahren.

Die Völkerwanderungszeit (4–5. Jh.)

  • Afrika
  • Europa
  • Asien
  • Atlantischer Ozean
  • Mittelmeer
  • 256–260
  • 253–269
  • 259–261
  • 268–282
  • 275
  • 375
  • 390
  • 397
  • 400
  • 415
  • 429
  • 450
  • 455
  • 488

Der wahrscheinlichsten Theorie zufolge ist der Hintergrund der großen Völkerwanderung, die im 4. Jahrhundert begann, das Bevölkerungswachstum oder der Klimawandel. Viele Forscher meinen, dass der Vorstoß der Hunnen der Hauptauslöser war.

Die komplexe Reihe von Ereignissen, an der zahlreiche Völker beteiligt waren, führte zum Zerfall des Weströmischen Reiches und zur Entstehung von Barbarenreichen.

Das Zeitalter der Entdeckungen (15–18. Jh.)

  • Afrika
  • Europa
  • Asien
  • Australien
  • Nordamerika
  • Mittelamerika
  • Südamerika
  • Atlantischer Ozean
  • Pazifischer Ozean
  • Indischer Ozean
  • 1487–1488 - Bartolomeu Dias (Portugiese)
  • 1492–1493 - Christoph Kolumbus (Italiener)
  • 1497–1498 - Vasco da Gama (Portugiese)
  • 1501–1502 - Amerigo Vespucci (Italiener)
  • 1519–1522 - Fernão de Magalhães - Ferdinand Magellan (Portugiese)
  • 1534 - Jacques Cartier (Franzose)
  • 1578–1580 - Francis Drake (Engländer)
  • 1596–1597 - Willem Barents (Niederländer)
  • 1610–1611 - Henry Hudson (Engländer)
  • 1642–1643 - Abel Janszoon Tasman (Niederländer)
  • 1644 - Abel Janszoon Tasman (Niederländer)

Im Hintergrund der Ereignisse im Zeitalter der großen Entdeckungen standen zahlreiche Faktoren, zu denen die wegen der Überbevölkerung eintretende Land- und Lebensmittelknappheit, der Goldhunger, die Sehnsucht nach der Herrschaft über dem Fernhandel mit der Hoffnung auf großem Gewinn, die Eroberungsabsicht und die Abenteuerlust gehörten.
In der ersten Welle dominierten die Portugiesen und Spanier und in der zweiten Welle die Engländer, Franzosen und Niederländer. Aus den eroberten Gebieten wurden Kolonien, die vom jeweiligen Mutterland politisch und wirtschaftlich abhängig waren.

Der atlantische Sklavenhandel (16–19. Jh.)

  • Afrika
  • Europa
  • Asien
  • Australien
  • Nordamerika
  • Mittelamerika
  • Südamerika
  • Atlantischer Ozean
  • ~ 12.500.000 Personen

Der Sklavenhandel von Afrika über den Atlantik nach Amerika wird auch als „Afrikanischer Holocaust“ bezeichnet. Im Laufe der Geschichte war der Sklavenhandel die größte Zwangsmigration auf der längsten Route.

Die Sklavenhändler verschifften etwa 15 Millionen Afrikaner auf verschiedene Kontinente, in erster Linie auf die Plantagen und Minen in Amerika. Während der gewaltsamen Gefangennahme starben mindestens doppelt so viele Menschen, wie tatsächlich verschifft wurden.

Kolonialreiche (Anfang des 20. Jh.)

  • Afrika
  • Europa
  • Asien
  • Australien
  • Nordamerika
  • Mittelamerika
  • Südamerika
  • Atlantischer Ozean
  • Pazifischer Ozean
  • Indischer Ozean

Eine Folge der großen geografischen Entdeckungen war die Gründung der Kolonien. Die Mehrheit der amerikanischen Kolonien erlangte die Unabhängigkeit von Europa in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Die Kolonialkarte der Welt war auch noch Anfang des 20. Jahrhunderts sehr vielfältig. Das halbe Jahrhundert zwischen 1870 und dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs wird Zeitalter des Imperialismus genannt. In dieser Epoche begann ein erneuter Wettlauf unter den Großmächten vor allem um die Kolonialisierung des afrikanischen Kontinentes.

Auswanderungsstrom nach Amerika (19–20. Jh.) und die Große Migration (1910–1970)

  • Afrika
  • Europa
  • Asien
  • Nordamerika
  • Mittelamerika
  • Südamerika
  • Atlantischer Ozean

Zwischen der Mitte des 19. und dem Anfang des 20. Jahrhunderts überquerte eine riesige europäische Menschenmenge den Atlantik, um nach Amerika zu gelangen. Die etwa 40–45 Millionen Menschen verließen den Kontinenten aus wirtschaftlichen und politischen Gründen. Die meisten von ihnen hofften auf ein besseres Leben für sich und ihre Familien im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“. Obwohl die meisten europäischen Länder betroffen waren, machte sich ein Drittel der Migranten aus dem Vereinigten Königreich auf den Weg. Das Hauptziel waren natürlich die USA, wohin zwischen 1820 und 1924 etwa 33 Millionen Menschen auswanderten.

Zu den Hauptzielen des atlantischen Sklavenhandels, der im 16. Jahrhundert begann, gehörten die britischen Kolonien in Nordamerika. Die Mehrheit der freien Nachkommen der damaligen Sklaven lebte in den Südstaaten der USA. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts zog ein Teil der afroamerikanischen Bevölkerung in der Hoffnung auf ein besseres Leben in die Großstädte der West- und Ostküste und der Region der Großen Seen.

Migration nach dem Zweiten Weltkrieg

  • BRD
  • DDR
  • Österreich
  • Polen
  • Tschechoslowakei
  • Finnland
  • Schweden
  • Sowjetunion
  • Ungarn
  • Jugoslawien
  • Italien
  • Bulgarien
  • Türkei

Der Zweite Weltkrieg zog zahlreiche bedeutende Folgen nach sich, zu denen auch die Migration in verschiedenen Teilen der Erde gehörte.

Die wichtigste Ursache für die europäische Migration war die Neuzeichnung der Karte Europas. Die größte Migration erfolgte unter den Deutschen. Im Hintergrund der Ereignisse, die 12 Millionen Menschen betrafen, stand die Entscheidung der Siegermächte, alle in europäischen Ländern lebenden Deutschen nach Deutschland zurückzuführen, das unter alliierter Kontrolle stand.

Indien erlangte seine Unabhängigkeit von Großbritannien im Jahre 1947. Die Freude der Inder über ihre Unabhängigkeit währte jedoch nicht lange, da die schon lange bestehenden religiösen Konflikte zwischen den Hindus und Muslimen zu Tage traten. Dieser Konflikt führte zur Migration von Millionen von Menschen zwischen Indien und Pakistan.

Das heutige Israel wurde 1948 gegründet. Seit der Gründung Israels ist die Region von anhaltenden politischen und religiösen Konflikten geprägt. Zwischen Israel und den umliegenden arabischen Ländern kam es mehrfach zu großflächigen Migrationen. Als Juden nach Israel einwanderten, war die palästinensische Bevölkerung gezwungen, in die Nachbarländer zu fliehen. Ca. 5 Millionen palästinensische Flüchtlinge waren 2010 registriert, während zwischen 1948 und 2010 fast 3 Millionen Juden nach Israel zogen.

Flüchtlingskrise in Europa

  • Afrika
  • Europa
  • Asien
  • Mittelmeer

Die Flüchtlingskrise in Europa ist Teil eines der größten humanitären Probleme der Gegenwart. Eine Vielzahl von Menschen, die wegen politischer und religiöser Verfolgung, bewaffneter Konflikte und unerträglicher wirtschaftlichen Bedingungen flüchten, suchen u. a. in den Ländern der Europäischen Union Schutz. Die wichtigsten Herkunftsregionen sind der Nahe Osten, Ostafrika und Zentralasien. Um ihr Ziel zu erreichen, überqueren die Flüchtlinge das Mittelmeer und den Balkan.

Verwandte Extras

Die Ausbreitung des Homo sapiens über die Erde

Der „weise Mensch“ stammt ursprünglich aus Afrika und verbreitete sich auf den meisten Kontinenten.

Die Europäische Kolonisierung Amerikas (bis 1763)

Die vielzahl der Kolonialmächte färbte Amerikas Landkarte bunt.

Geografische Entdeckungen (15–17. Jh. v. Chr.)

Die legendären geografischen Entdeckungen zu Beginn der Moderne zeichneten nicht nur die Karten neu.

Kolonisation und Dekolonisation

Das von den Kolonialmächten auf die Weltkarte gemalte Muster wurde von den ihre Unabhängigkeit wiedergewinnenden Völkern von der Weltkarte radiert.

Migranten und Flüchtlinge

Diese Animation stellt die aktuelle Flüchtlingskrise aus verschiedenen Blickwinkeln dar.

Die legendären Reiche des Altertums

Im Laufe der Geschichte entstanden und verfielen zahlreiche legendäre Reiche.

Die Reiche der Neuzeit

Im Laufe der Geschichte entstanden und zerfielen zahlreiche legendäre Reiche.

Der Amerikanische Bison

Das größte Landsäugetier in Nordamerika.

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Die Schlacht auf den Katalaunischen Feldern (451)

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Die Animation fasst die offiziellen Sprachen und Staatsformen der Länder der Welt zusammen.

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Politische und wirtschaftliche Zusammenschlüsse

Die Animation stellt zahlreiche politische und/oder wirtschaftliche Zusammenschlüsse vor.

Sklaven haltende Plantage in den Südstaaten (USA, 19. Jhd.)

Vor dem Sezessionskrieg war der Einsatz von Sklaven für Plantagen in den Südstaaten typisch.

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Der polynesische Katamaran

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Die Freiheitsstatue (New York)

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Segelschiffe

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Die Erde gliedert sich in aufgedehnte Landmassen, zwischen denen sich Ozeane ausbreiten.

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