Die Verschiebung der Kontinentalplatten im Laufe der Erdgeschichte

Die Verschiebung der Kontinentalplatten im Laufe der Erdgeschichte

Im Laufe der Erdgeschichte haben die Kontinente ständig in Bewegung gewesen.

Erdkunde

Schlagwörter

Erdgeschichte, Position der Kontinente, Kontinentenwanderung, Panthalassa, Pangäa, Laurasien, Gondwana, erdgeschichtliche Zeitalter, Kambrium, Silur, Devon, Karbon, Perm, Vulkanismus, Evolution, Kontinent, Erde, Lithosphäre, Magma, Physiogeographie, Erdkunde

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Erdgeschichte

Vor 4,6 Milliarden Jahren
Das Zeitalter der Urerde ging mit der Bildung der festen Erdkruste zuende. Die in Folge der Abkühlung ausgehärtete Gesteinskruste umgab den gesamten Planeten.
Das aus der erstarrten Materie entweichende Gas (Wasserstoff und Edelgase) bildete die primäre Atmosphäre der Erde. Ihre leichten Gase entwichen in den interplanetaren Raum.
In die Oberfläche des vorrübergehend ohne Atmosphäre gebliebenen Planeten schlugen viele Meteoriten ein und hinterließen Krater. In der Umgebung der Einschläge schmolz die Gesteinskruste zu Magma und es begann vulkanische Aktivität.

Vor 3,6 Milliarden Jahren
Durch die vulkanische Aktivität wurde viel Gas freigesetzt, aus dem die sekundäre Atmosphäre entstand (Wasserdampf, Kohlenstoffdioxid, Schwefeldioxid, Stickstoff, Chlor, Ammoniak, Methan). Die inneren Kräfte begannen zu wirken.
Die Atmosphäre kühlte ab, deshalb setzte sich der in ihr enthaltene Wasserdampf nieder und die ersten Ozeane entstanden. Im Erdmantel brachen die aufdringenden Magmaströme die Erdkruste in mehrere Teile, was wiederum die plattentektonischen Prozesse in Gang brachte.

Vor 3 Milliarden Jahren
Ersten Gebirge entstehen.

Vor 2,3 Milliarden Jahren
Zweite Gebirgsentstehung.
Kratonen (Festlandskerne der Kontinentalplatten) entstehen.

Kambrium
Im Süden befindet sich ein einheitlicher Kontinent, das Gondwana. Der nördliche Kontinent ist in drei Teile gebrochen, in Ur-Europa, Ur-Asien und Ur-Nordamerika.

Silur
War das Hauptzeitalter der Kaledonische Orogenese (Gebirgsbildung). In Folge dieser verschmolzen Ur-Nordamerika und Ur-Europa zu einem einheitlichen Kontinenten.

Devon
Entstehung der Pedosphäre (die Gesamtheit der Böden der Erde).

Jura
Aufteilung des Pangäas, der Beginn der Entstehung des Atlantischen Ozeans, und des Pazifischen- und Eurasischen-Gebirges.

Tertiär
Die Hauptphase der pazifischen und eurasischen Gebirgsbildung.

Quartiär
Das Pleistozän war die Hauptphase der Vereisung; zu dieser Zeit waren die zerstörenden und aufbauenden Aktivitäten der Eisdecken und der Gletscher die wichtigsten oberflächenformenden Kräfte.

Holozän
Zu dieser Zeit war der Mensch die bedeutendste oberflächenformende Kraft.

Begriffsdefinitionen:

Uratmosphäre: Die erste die Erde umgebende Gashülle, die sich im Archaikum aus während der Gesteinsaushärtung austretenden Gasen (Wasserstoff und Helium) entstand.

Urozean: Als sich die Uratmosphäre im Archaikum abkühlte, entstand ein riesiges zusammenhängendes stehendes Gewässer. Das Wasser fiel aus der Wasserdampfreichen Atmosphäre in starken Regenfällen in die Ozeanbecken.

Urkontinent: Der im Perm durch die Variszische Gebirgsbildung verbundene zusammenhängende Kontinent (Pangäa), der von einem einzigen Ozean (Panthalassa) umgeben war.

Erdteil (Kontinent): Großflächiges, zusammenhängendes Festland, das von Ozeanen und Meeren eingegrenzt ist und über einen Kraton verfügt.

Ozeanbecken: Ozeanische Erdkruste, die strukturell stabil ist und unter der Wasseroberfläche liegt. Ein riesiges Sammelbecken, das durch plattentektonische Bewegungen zustande kam. Sein Basaltgestein ist, je näher es an den Mittelozeanischen Rücken anliegt, jünger.

Ausgebreitete Ansicht

Vor 4,6 Milliarden Jahren
Das Zeitalter der Urerde ging mit der Bildung der festen Erdkruste zuende. Die in Folge der Abkühlung ausgehärtete Gesteinskruste umgab den gesamten Planeten.
Das aus der erstarrten Materie entweichende Gas (Wasserstoff und Edelgase) bildete die primäre Atmosphäre der Erde. Ihre leichten Gase entwichen in den interplanetaren Raum.
In die Oberfläche des vorrübergehend ohne Atmosphäre gebliebenen Planeten schlugen viele Meteoriten ein und hinterließen Krater. In der Umgebung der Einschläge schmolz die Gesteinskruste zu Magma und es begann vulkanische Aktivität.

Vor 3,6 Milliarden Jahren
Durch die vulkanische Aktivität wurde viel Gas freigesetzt, aus dem die sekundäre Atmosphäre entstand (Wasserdampf, Kohlenstoffdioxid, Schwefeldioxid, Stickstoff, Chlor, Ammoniak, Methan). Die inneren Kräfte begannen zu wirken.
Die Atmosphäre kühlte ab, deshalb setzte sich der in ihr enthaltene Wasserdampf nieder und die ersten Ozeane entstanden. Im Erdmantel brachen die aufdringenden Magmaströme die Erdkruste in mehrere Teile, was wiederum die plattentektonischen Prozesse in Gang brachte.

Vor 3 Milliarden Jahren
Ersten Gebirge entstehen.

Vor 2,3 Milliarden Jahren
Zweite Gebirgsentstehung.
Kratonen (Festlandskerne der Kontinentalplatten) entstehen.

Kambrium
Im Süden befindet sich ein einheitlicher Kontinent, das Gondwana. Der nördliche Kontinent ist in drei Teile gebrochen, in Ur-Europa, Ur-Asien und Ur-Nordamerika.

Silur
War das Hauptzeitalter der Kaledonische Orogenese (Gebirgsbildung). In Folge dieser verschmolzen Ur-Nordamerika und Ur-Europa zu einem einheitlichen Kontinenten.

Devon
Entstehung der Pedosphäre (die Gesamtheit der Böden der Erde).

Jura
Aufteilung des Pangäas, der Beginn der Entstehung des Atlantischen Ozeans, und des Pazifischen- und Eurasischen-Gebirges.

Tertiär
Die Hauptphase der pazifischen und eurasischen Gebirgsbildung.

Quartiär
Das Pleistozän war die Hauptphase der Vereisung; zu dieser Zeit waren die zerstörenden und aufbauenden Aktivitäten der Eisdecken und der Gletscher die wichtigsten oberflächenformenden Kräfte.

Holozän
Zu dieser Zeit war der Mensch die bedeutendste oberflächenformende Kraft.

Begriffsdefinitionen:

Uratmosphäre: Die erste die Erde umgebende Gashülle, die sich im Archaikum aus während der Gesteinsaushärtung austretenden Gasen (Wasserstoff und Helium) entstand.

Urozean: Als sich die Uratmosphäre im Archaikum abkühlte, entstand ein riesiges zusammenhängendes stehendes Gewässer. Das Wasser fiel aus der Wasserdampfreichen Atmosphäre in starken Regenfällen in die Ozeanbecken.

Urkontinent: Der im Perm durch die Variszische Gebirgsbildung verbundene zusammenhängende Kontinent (Pangäa), der von einem einzigen Ozean (Panthalassa) umgeben war.

Erdteil (Kontinent): Großflächiges, zusammenhängendes Festland, das von Ozeanen und Meeren eingegrenzt ist und über einen Kraton verfügt.

Ozeanbecken: Ozeanische Erdkruste, die strukturell stabil ist und unter der Wasseroberfläche liegt. Ein riesiges Sammelbecken, das durch plattentektonische Bewegungen zustande kam. Sein Basaltgestein ist, je näher es an den Mittelozeanischen Rücken anliegt, jünger.

Narration

Das geschätzte Alter der Erde beträgt 4,6 Milliarden Jahre, etwa zu dieser Zeit entstand ihre feste Kruste. Die Magmaströme des Mantels zerteilten die entstandene Erdkruste und zwangen die so entstandenen Kontinentalplatten zu wandern. Auch die Lage und der Umriss der mit den Kontinentalplatten wandernden Kontinente veränderte sich kontinuierlich im Laufe der Erdgeschichte.

Die Ären der Erdgeschichte werden mit Namen bezeichnet, die denen der Menschheitsgeschichte ähneln. Damit diese eindeutig von den historischen Zeitaltern unterschieden werden können, sprechen wir in der Erdgeschichte von Erdfrühzeit, Proterozoikum, Erdaltertum, Erdmittelalter und Erdneuzeit. Jede Ära wird in Perioden, die Perioden in Epochen und die Epochen in Alter eingeteilt.

Die Grenzen zwischen den einzelnen Ären sind durch bedeutende geologische beziehungsweise paläontologische Ereignisse gekennzeichnet.
Zum Beispiel ist das Ende des Proterozoikums durch das Auseinanderbrechen des Urkontinents Pangäa beziehungsweise das Perm-Massensterben definiert.

Am Ende des Erdmittelalters starben 75% der damaligen Arten aus, unter anderem auch die Dinosaurier.

Einige Ären werden von bedeutenden gebirgsbildenden Perioden beziehungsweise vom massenhaften Auftreten typischer Tierarten gekennzeichnet. Zum Beispiel entstanden im Proterozoikum die kaledonischen Gebirgsgürtel und die variszischen Gebirge, während Kalkschalentiere und Gliederfüßer vorherrschten.

Das Erdmittelalter war die Zeit der Dinosaurier und in dieser Ära begann die Entstehung des pazifischen Feuerrings und des eurasischen Gebirgsgürtels, welche im ersten Drittel der Erdneuzeit abgeschlossen war. Dies ist die Zeit der massenhaften Ausbreitung von Säugetieren. Das erste Viertel der Erdneuzeit ist von Eiszeiten geprägt, an deren Ende die Pflanzen- und Tierwelt ihre heutige Gestalt annahm.

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