Die Stratifikation der Wälder

Die Stratifikation der Wälder

Die vertikale Schichtung (Stratifikation) der Wälder hängt von ihrer Art ab.

Biologie

Schlagwörter

Schichtung, Regenwald, Monsunwald, Eichenwald, Buchenwald, Tannenwald, Wald, Dschungel, Baumschicht, Strauchschicht, Krautschicht, Baum, ausdauernde, Protokollierung, Flora, Ökosystem, Gehölz, Biome, Schattenpflanze, Turnier, Liane, Orchidee, Epiphyt, Immergrün, Laub-, Niederschlag, Pflanze, Biologie

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3D-Modelle

Regenwald

Monsunwald

Eichenwald

Buchenwald

Tannenwald

Biome (Grafik)

Biome (Pflanzen)

Animation

Narration

Der tropische Regenwald:

In den niederschlagreichsten Gebieten der heißen Klimazone, wo die jährliche Niederschlagsmenge zwischen 2.000 und 5.000 mm beträgt und die Jahreszeiten keine thermische Ausprägung haben, befinden sich die tropischen Regenwälder. Diese tropischen Regenwälder sind durch eine Artenvielfalt geprägte, immergrüne Wälder. Ihr Boden enthält nur eine geringe Menge an Nährstoffen, denn der enorme Pflanzenbestand saugt den enthaltenen Nährstoff schnell auf und der Niederschlag wäscht ihn aus dem Boden. Wegen der dichten, dreistöckigen Baumkronenschicht findet ein intensiver Wettstreit um das Licht statt. Hier leben nur Schattenpflanzen, weil bis zur Strauch- und zur Krautschicht nur sehr wenig Licht durchdringt.

Der Monsunwald:

Neben den tropischen Regenwäldern befinden sich die Monsunwälder. In diesen Gebieten beträgt die jährliche Niederschlagsmenge weniger als 2.000 mm. Die wintertrockenen Jahreszeiten dauern nur kurz an. Wegen der sich abwechselnden sommerfeuchten und wintertrockenen Jahreszeiten befinden sich hier laubabwerfende Baumschichten. Das Kronendach der Monsunwälder ist dünner, was eine ausgeprägte Strauch- und Krautschicht zur Folge hat.

Die Eichenwälder:

In den gemäßigten Klimazonen, in denen die jährliche Niederschlagsmenge einen Wert von 500 mm erreicht, wachsen laubabwerfende Wälder. Eine wichtige Art der laubabwerfenden Wälder sind die Eichenwälder. In bestimmten Eichenwäldern finden wir nur eine Baumkronenschicht, aber wenn außer Eichen auch noch andere Baumarten vorkommen, dann bilden die Laubkronen dieser eine untere Schicht. Die dünne Baumkronenschicht der Eichenwälder lässt verhältnismäßig viel Licht durchdringen. Dem ist auch die Reichhaltigkeit der Strauch- und Krautschicht zu verdanken.

Die Buchenwälder:

In einer Höhe von ungefähr 600-800 m, also in den kälteren Gebieten der gemäßigten Klimazone, wachsen die Buchenwälder.
Die Baumkronenschicht der Buchenwälder reicht bis in eine Höhe von 30 m und lässt nur wenig Licht durchdringen. Wegen des intensiven Wettstreites um das Sonnenlicht handelt es sich bei den Buchen um sehr hochwüchsige Bäume. Die Strauch- und Krautschicht der Buchenwälder ist artenarm und besteht hauptsächlich aus Schattenpflanzen beziehungsweise aus Frühlings-Zwiebelpflanzen, die noch vor dem Blattwuchs der Buchen blühen.

Die Tannenwälder:

Tannenwälder wachsen in den kaltgemäßigten Klimazonen. Die Bäume erreichen eine Höhe von 30–40 m, ihre Baumkronenschicht ist sehr dicht und lässt nur wenig Licht durchdringen. Der Boden enthält nur eine geringe Menge an Nährstoffen, denn das kalte Klima und der hohe Harz- und Wachsgehalt der Tannennadeln verlangsamt die Zersetzungstätigkeit der Pilze und Bakterien und so auch die Humusbildung. Wegen der geringen Lichtmenge und der nährstoffarmen Bodenschicht ist die Strauch- und Krautschicht der Tannenwälder recht artenarm.

Die Biome:

Auf beiden Halbkugeln der Erde gibt es jeweils eine heiße, eine gemäßigte und eine kalte Klimazone. Die heiße Klimazone liegt um den Äquator zwischen den Wendekreisen.
Die gemäßigte Klimazone erstreckt sich vom Polarkreis bis zum vierzigsten Breitengrad.
Die gemäßigte Zone wird noch unterteilt in die warmgemäßigte, kaltgemäßigte und in die wirklich gemäßigte Zone. Die kaltgemäßigte Zone liegt außerhalb der Polargebiete.

In den heißen und gemäßigten Zonen gehen, mit Zunehmen der jährlichen Niederschlagsmenge, die Wüstenlandschaften in Graslandschaften und Wälder über. Je näher wir uns zu den kälteren Klimazonen befinden, desto geringer ist die Niederschlagsmenge, die zur Entstehung der Gras- und Waldflächen notwendig ist. Grund dafür ist, dass die Verdunstung bei niedrigen Temperaturen geringer ist und so auch eine geringere Niederschlagsmenge ausreichend ist.

In den heißen Klimazonen kann die jährliche Niederschlagsmenge einen Wert von 5.000 mm erreichen. Wird die Jahresniederschlagsmenge geringer, wachsen statt der tropischen Regenwälder Monsunwälder, und die gehen in hölzerne und grasige Savannen über. Liegt die jährliche Niederschlagsmenge unter 200 mm, so entstehen Wüsten.

In den niederschlagreichsten Gebieten der gemäßigten Zone wachsen die Regenwälder der gemäßigten Breiten. In der warmgemäßigten Zone wird die Niederschlagsmenge geringer und es wachsen die immergrünen, subtropischen Wälder (Lorbeerwälder, Hartlaubwälder). Für die wirklich gemäßigten Klimazonen sind laubabwerfende Wälder und Grassavannen typisch. Die Grasländer von Eurasien werden Steppe genannt. Die nordamerikanischen Graslandschaften heißen Prärie und die südamerikanischen werden Pampa genannt. In den trockensten Gebieten befinden sich die Wüsten der gemäßigten Zone. Die Wälder der kaltgemäßigten Klimazone sind die auch Taigawälder genannten borealen Nadelwälder.

In der kalten Klimazone breitet sich die Tundra aus. Hier kommen Moos, Flechten und Zwergsträucher vor.
Uns von den Polarkreisen entfernend sehen wir, dass die Polargebiete stets mit Schnee bedeckt sind; hier können höher stehende Pflanzenarten nicht mehr überleben.

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