Die Sterntypen

Die Sterntypen

Der Prozess der Sternentwicklung von durchschnittlichen und massereichen Sternen wird gezeigt.

Erdkunde

Schlagwörter

Stern, Sternentwicklung, Sternnebel, Roter Riese, Planetarer Nebel, Weißer Zwerg, Roter Superriese, Supernova, Neutronenstern, Schwarzes Loch, astronomisches Objekt, Astronomie, Erdkunde

Verwandte Extras

3D-Modelle

Das Leben der Sterne

  • Molekülwolke - Verdichtet sie sich, entstehen die Sterne.
  • durchschnittlicher Stern - Dies ist der häufigste Sternentyp im Universum; auch unsere Sonne gehört zu dieser Gruppe. In diesen Sternen findet Kernfusion statt, bei der Wasserstoff in Helium umgewandelt wird, während Energie freigesetzt wird. Diese Sterne haben eine lange Lebensdauer; unsere Sonne ist z. B. fast 5 Milliarden Jahre alt und verfügt noch über Wasserstoff für 5 Milliarden Jahre Wasserstofffusion. Wenn der Wasserstoff im Kern erschöpft ist, erfolgt die Verwandlung in einen Roten Riesen.
  • Roter Riese - Wenn dem Stern der Brennstoff ausgeht, verlangsamt sich der Prozess der Kernfusion. Auch der Strahlungsdruck, der bisher die Wirkung der Schwerkraft ausgeglichen hat, nimmt ab, und der Einfluss der Schwerkraft nimmt zu. Der Stern beginnt also zu schrumpfen. Durch die zunehmende Dichte beginnt die Verschmelzung von Heliumkernen zu Kohlenstoff. Die Temperatur steigt und die äußere Schicht des Sterns bläht sich auf: ein Roter Riese entsteht.
  • Planetarischer Nebel - Mit dem Schwinden des für die Fusion notwendigen Brennstoffs schrumpft der Kern des Sterns weiter, die äußere Schicht wird abgestoßen und bildet einen planetarischen Nebel.
  • Weißer Zwerg - Der geschrumpfte Kern des Roten Riesen. Der steigende Druck stoppt das Schrumpfen. (Ist seine Masse wesentlich größer als die der Sonne, so schrumpft der Stern weiter und verwandelt sich in einen Neutronenstern oder ein Schwarzes Loch.) Seine Dichte ist groß: Er ähnelt in seiner Masse der Sonne und in seiner Größe der Erde. In seinem Inneren findet keine Kernfusion statt, über Milliarden von Jahren emittiert der Stern seine verbliebene Energie, kühlt dabei weiter ab und wird immer dunkler.
  • massereicher Stern - Ist die Masse eines Sterns wesentlich größer als die der Sonne, dann kollabiert er letztendlich zu einem schwarzen Loch. Bei massereichen Sternen schwindet der Brennstoff der Kernfusion schneller, als bei durchschnittlichen Sternen.
  • Roter Superriese - In massereichen Sternen verlangsamt sich die Kernfusion, wenn der Wasserstoff aufgebraucht ist, und der Kern beginnt mit abnehmendem Strahlungsdruck zu schrumpfen. Die Verschmelzung der Heliumkerne beginnt im Kern, während sich die äußere Schicht vergrößert und der Stern ein Roter Riese wird. Einer der größten bekannten Sterne des Universums ist VY Canis Majoris, mit einem Durchmesser der 1400-mal größer ist als der der Sonne. In einem Roten Superriesen werden während der Kernfusion immer schwerere Elemente gebildet, da sich aber Elemente, die schwerer als Eisen sind, nicht bilden, stoppt die Freisetzung von Energie und der Kern des Sterns beginnt wieder zu schrumpfen. Aufgrund der enormen Masse kann der steigende Druck den Schrumpfungsprozess nicht stoppen und Protonen und Elektronen werden zu Neutronen gepresst.
  • Supernova - Der Kern kollabiert zu einem Neutronenstern, und die äußere Schicht wird in einer gewaltigen Explosion weggeblasen. Die durch die Supernova-Explosion ausgestoßene Materie wird durch die bei der Explosion freigesetzten Neutrinos bombardiert, so dass sich Atomkerne bilden, die schwerer als Eisen sind. Die schweren Kerne im Universum bilden sich in Supernova-Explosionen. Die Helligkeit einer Supernova-Explosion übersteigt für kurze Zeit die von Galaxien. Sie verblassen in wenigen Wochen, geben aber in dieser Zeit mehr Energie ab als unsere Sonne in ihrem ganzen Leben.
  • Neutronenstern - Sie haben typischerweise einen Durchmesser von 10-20 km, ihre Masse ist 1-2-mal so groß wie die der Sonne. Ihre Dichte ist enorm: Ein cm³ ihrer Materie wiegt etwa hundert Millionen Tonnen.
  • Schwarzes Loch - Wenn die Masse des kollabierenden Sterns groß genug ist, kollabiert der Stern zu einem schwarzen Loch statt einem Neutronenstern. Schwarze Löcher werden so genannt, weil nicht einmal Licht aus ihnen entweichen kann. Die Grenze der Region, aus der kein Entkommen möglich ist, wird als Ereignishorizont bezeichnet.

Die Entwicklungsphasen eines durchschnittlichen Sterns

  • Molekülwolke - Verdichtet sie sich, entstehen die Sterne.
  • durchschnittlicher Stern - Dies ist der häufigste Sternentyp im Universum; auch unsere Sonne gehört zu dieser Gruppe. In diesen Sternen findet Kernfusion statt, bei der Wasserstoff in Helium umgewandelt wird, während Energie freigesetzt wird. Diese Sterne haben eine lange Lebensdauer; unsere Sonne ist z. B. fast 5 Milliarden Jahre alt und verfügt noch über Wasserstoff für 5 Milliarden Jahre Wasserstofffusion. Wenn der Wasserstoff im Kern erschöpft ist, erfolgt die Verwandlung in einen Roten Riesen.
  • Roter Riese - Wenn dem Stern der Brennstoff ausgeht, verlangsamt sich der Prozess der Kernfusion. Auch der Strahlungsdruck, der bisher die Wirkung der Schwerkraft ausgeglichen hat, nimmt ab, und der Einfluss der Schwerkraft nimmt zu. Der Stern beginnt also zu schrumpfen. Durch die zunehmende Dichte beginnt die Verschmelzung von Heliumkernen zu Kohlenstoff. Die Temperatur steigt und die äußere Schicht des Sterns bläht sich auf: ein Roter Riese entsteht.
  • Planetarischer Nebel - Mit dem Schwinden des für die Fusion notwendigen Brennstoffs schrumpft der Kern des Sterns weiter, die äußere Schicht wird abgestoßen und bildet einen planetarischen Nebel.
  • Weißer Zwerg - Der geschrumpfte Kern des Roten Riesen. Der steigende Druck stoppt das Schrumpfen. (Ist seine Masse wesentlich größer als die der Sonne, so schrumpft der Stern weiter und verwandelt sich in einen Neutronenstern oder ein Schwarzes Loch.) Seine Dichte ist groß: Er ähnelt in seiner Masse der Sonne und in seiner Größe der Erde. In seinem Inneren findet keine Kernfusion statt, über Milliarden von Jahren emittiert der Stern seine verbliebene Energie, kühlt dabei weiter ab und wird immer dunkler.

Die Entwicklungsphasen eines massereichen Sterns

  • Molekülwolke - Verdichtet sie sich, entstehen die Sterne.
  • massereicher Stern - Ist die Masse eines Sterns wesentlich größer als die der Sonne, dann kollabiert er letztendlich zu einem schwarzen Loch. Bei massereichen Sternen schwindet der Brennstoff der Kernfusion schneller, als bei durchschnittlichen Sternen.
  • Roter Superriese - In massereichen Sternen verlangsamt sich die Kernfusion, wenn der Wasserstoff aufgebraucht ist, und der Kern beginnt mit abnehmendem Strahlungsdruck zu schrumpfen. Die Verschmelzung der Heliumkerne beginnt im Kern, während sich die äußere Schicht vergrößert und der Stern ein Roter Riese wird. Einer der größten bekannten Sterne des Universums ist VY Canis Majoris, mit einem Durchmesser der 1400-mal größer ist als der der Sonne. In einem Roten Superriesen werden während der Kernfusion immer schwerere Elemente gebildet, da sich aber Elemente, die schwerer als Eisen sind, nicht bilden, stoppt die Freisetzung von Energie und der Kern des Sterns beginnt wieder zu schrumpfen. Aufgrund der enormen Masse kann der steigende Druck den Schrumpfungsprozess nicht stoppen und Protonen und Elektronen werden zu Neutronen gepresst.
  • Supernova - Der Kern kollabiert zu einem Neutronenstern, und die äußere Schicht wird in einer gewaltigen Explosion weggeblasen. Die durch die Supernova-Explosion ausgestoßene Materie wird durch die bei der Explosion freigesetzten Neutrinos bombardiert, so dass sich Atomkerne bilden, die schwerer als Eisen sind. Die schweren Kerne im Universum bilden sich in Supernova-Explosionen. Die Helligkeit einer Supernova-Explosion übersteigt für kurze Zeit die von Galaxien. Sie verblassen in wenigen Wochen, geben aber in dieser Zeit mehr Energie ab als unsere Sonne in ihrem ganzen Leben.
  • Neutronenstern - Sie haben typischerweise einen Durchmesser von 10-20 km, ihre Masse ist 1-2-mal so groß wie die der Sonne. Ihre Dichte ist enorm: Ein cm³ ihrer Materie wiegt etwa hundert Millionen Tonnen.
  • Schwarzes Loch - Wenn die Masse des kollabierenden Sterns groß genug ist, kollabiert der Stern zu einem schwarzen Loch statt einem Neutronenstern. Schwarze Löcher werden so genannt, weil nicht einmal Licht aus ihnen entweichen kann. Die Grenze der Region, aus der kein Entkommen möglich ist, wird als Ereignishorizont bezeichnet.

Verwandte Extras

Die Entstehung des Sonnensystems

Die Sonne und die Planeten entstanden durch die Verdichtung einer Gaswolke.

Die Milchstraße

Unsere Galaxie mit einem Durchmesser von 100.000 Lichtjahren enthält über 100 Milliarden Sterne.

Die Sonne

Ihr Durchmesser beträgt etwa das 109-fache der Erde. Sie besteht zum Großteil aus Wasserstoff.

Die Kettenreaktion

Die bei der Atomkernspaltung freigesetzte Energie kann zivil und militärisch genutzt werden.

Das Hubble-Weltraumteleskop

Atmosphärische Störungen haben keinen Einfluss auf die Funktion des Hubble-Weltraumteleskops.

Das Weltraumteleskop Kepler

Es dient der Suche nach erdähnlichen Planeten außerhalb unseres Sonnensystems.

Der Kernfusionsreaktor

Die Kernfusion könnte in der Zukunft als umweltfreundliche, fast unbegrenzte Energiequelle dienen.

Die Dawn-Mission

Die Erforschung von Ceres und Vesta hilft uns mehr darüber zu erfahren, wie die Frühgeschichte des Sonnensystems verlief und wie Gesteinsplaneten entstehen.

Die Planeten

Um die Sonne kreisen die inneren Gesteinsplaneten und die äußeren Gasplaneten.

Die Sternwarte

Zur Verringerung der Wirkung der Atmosphäre werden Observatorien in großen Höhen gebaut.

Die Voyager-Raumsonden

Die ersten von Menschenhand geschaffenen Objekte, die das Sonnensystem verließen.

Gravitationswellen (LIGO)

Gravitationswellen sind Wellen in der Raumzeit, die durch eine beschleunigte Masse ausgelöst werden.

Interessante geografische Fakten – Astronomie

Die Animation zeigt interessante Fakten der Astronomie.

Optische Teleskope

In der Animation sind die wichtigeren astronomischen Linsenfernrohre und Spiegelteleskope zu sehen.

Unsere astronomischen Nachbarn

Eine Vorstellung unserer astronomischen Nachbarn vom Sonnensystem bis zu den Galaxien.

Die Entwicklung der Himmelsmechanik

Die Animation fasst das Schaffen der Astronomen und Physiker zusammen, die unsere Vorstellung vom Universum prägten.

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