Die Schlacht bei Muhi (11–12. April 1241)

Die Schlacht bei Muhi (11–12. April 1241)

Die vernichtende Niederlage der Ungarn gegen die Mongolen war das Ergebnis falscher Entscheidungen.

Geschichte

Schlagwörter

Schlacht bei Muhi, Schlacht, Ludwig II., Suleiman, mongolische Invasion, Csele-Bach, Ungarisch, tatarisch, Béla IV., König, Feldzüge, mongolisch, Geschichte, Armee

Verwandte Extras

3D-Modelle

Umgebung von Muhi

Verlauf der Schlacht

Narration

1. Phase (11. April 1241, nachts)

Die Armee unter Béla IV. platzierte sich zur Verteidigung am rechten Ufer des Sajó in einem durch eine Wagenburg eingegrenzten engen Gebiet. Die Armee der Tataren unter Batu Khan trat als Angreifer auf und organisierte nachts einen Angriff auf die durch die Ungarn verteidigte Brücke. Dieser konnte jedoch von den Truppen des Herzogs Kálmán und Erzbischofs Ugrin zurückgeschlagen werden. Beide Seiten zogen sich in ihre Lager zurück.

2. Phase (12. April 1241, in der Morgendämmerung)

Die Tataren griffen im Morgengrauen erneut an, diesmal nicht nur die Brücke. Die sich an den Flügeln befindenden tatarischen Truppen überquerten die Furten und begannen einen Belagerungsring um das ungarische Lager zu bilden. Obwohl sie beim Vormarsch große Verluste hinnehmen mussten, gelang es den Tataren gegen 7 Uhr morgens die ungarische Wagenburg zu umzingeln und einen Pfeilregen auf sie niedergehen zu lassen.

3. Phase (12. April 1241, morgens)

Die auf dem engen Gebiet unkoordiniert kämpfende ungarische Armee war durch den das Lager in Brand setzenden Pfeilregen total verstört. Die Truppen Kálmáns und Ugrins sowie die Tempelritter kämpften heldenhaft, doch auch sie konnten den tatarischen Belagerungsring nicht durchbrechen. Obendrein fielen alle Tempelritter im Kampf. Der verzweifelte Kampf zog sich bis zum Abend hin.

4. Phase (12. April 1241, tagsüber)

Eine Einheit nach der anderen floh aus dem ungarischen Lager. Doch die Tataren verfolgten alle und zeigten dabei keine Gnade. König Béla IV. wählte einen von der Route des Großteils der ungarischen Armee abweichenden Weg und floh in nordwestlicher Richtung in die Berge. Am Ende des Tages nahmen die Tataren das Lager ein. Die Ungarn erlitten eine katastrophale Niederlage.

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