Die Schlacht bei Hastings (1066)

Die Schlacht bei Hastings (1066)

Wilhelm dem Eroberer gelang es in dieser Schlacht einen Sieg gegen die Angelsachsen zu erringen.

Geschichte

Schlagwörter

Schlacht bei Hastings, Hastings, Wilhelm der Eroberer, Schlacht, Krieg, Harald II., Angelsächsische Armee, normannische Armee, Kriegsführung, Bogenschützen, Kavallerie, Senlac, Mittelalter, Infanterie, Angriff, Geschichte

Verwandte Extras

3D-Modelle

Hastings

  • Heer der Angelsachsen
  • Heer der Normannen

Angelsächsische Armee

  • Harald II.
  • Schildwall der Angelsachsen
  • Englische Huscarle
  • Englische Infanterie
  • Senlac

Normannische Armee

  • Normannische Bogenschützen
  • Normannische Infanterie
  • Normannische Kavallerie
  • Wilhelm der Eroberer

Verlauf der Schlacht

Narration

1. Phase (Morgen des 14. Oktobers 1066)

Die angelsächsische Armee unter Führung von König Harald II. positionierte sich auf dem Senlac Hügel in der Nähe von Hastings. Unter dem südlichen Bergrücken errichteten die Fußsoldaten und die ihre Pferde zurücklassenden Reiter einen 600–800 Meter langen Schildwall. Dabei kniete die erste Soldatenreihe und die zweite stand so, dass die überlappenden Schilde eine geschlossene Mauer bildeten. Wilhelm der Eroberer, Herzog der Normandie, wollte den englischen Thron erobern. Er platzierte seine aus Infanterie und Kavallerie bestehende, kampferprobte Armee in der Ebene vor dem Hügel.

2. Phase (Vormittag des 14. Oktobers 1066)

Die Schlacht wurde durch den Pfeilregen der Bogenschützen Wilhelms eröffnet. Die angelsächsischen Schilde fingen diesen jedoch ab, sodass ihre Reihen nicht geschwächt wurden. Anschließend begannen die normannischen Bogenschützen und Fußsoldaten den Angriff auf die englische Infanterie. Auch dieser Versuch misslang: Bereits nach kurzer Zeit musste sich die normannische Infanterie aus dem aussichtslosen Kampf zurückziehen. Die Verluste in den englischen Reihen blieben gering.

3. Phase (Vormittag und Nachmittag des 14. Oktobers 1066)

In der nächsten Angriffswelle startete die aus drei Gruppen bestehende, jedoch in einer Frontlinie heranreitende ausgezeichnete Kavallerie einen Vorstoß. Im Zentrum befand sich Wilhelm mit der normannischen Kavallerie. Links von ihm ritten die Bretonen und zu seiner Rechten die Soldaten aus der Boulogne und aus Flandern. Obwohl Wilhelms Kavallerie mutig den Hügel hinaufgaloppierte, waren die immer neuen Angriffswellen erfolglos. Der Kampf zog sich (im Gegensatz zu den meisten anderen Schlachten dieser Zeit) außerordentlich lange hin. Auf beiden Seiten gab es nur wenige Tote und Verletzte.

4. Phase (Nachmittag und Abend des 14. Oktobers 1066)

Wilhelm nutzte einen gebräuchlichen, aber schwer umsetzbaren taktischen Trick. Ein Teil der Kavallerie täuschte einen Rückzug vor. Die disziplinierte englische Schutzwand begann jedoch erst nach dem zweiten Fluchtversuch der Normannen, diesen hinterherzujagen. Die aus dem Verband herausisolierten Fußsoldaten wurden von den Normannen eingekreist und getötet. Harald versuchte die Reihen durch den Aufbau eines neuen Schildwalls zu ordnen, aber diesmal war der Pfeilregen der Normannen wirksam. Sogar der englische König wurde verletzt. Die geschwächten Reihen wurden von Wilhelms Kavallerie umzingelt und in einem schrecklichen Blutbad vernichtet.

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