Die Quinquereme (3. Jahrhundert v. Chr.)

Die Quinquereme (3. Jahrhundert v. Chr.)

Das Segelschiff mit mehreren Ruderebenen war das typische Ruderkriegsschiff des Hellenismus.

Geschichte

Schlagwörter

Quinquereme, Segelboot, Schlachtschiff, Triere, Hilfssegel, Hellenismus, Ruderreihe, Seekriegsführung, Schiff, Krieg, Kriegsführung, Flotte, Altertum, Rom, Geschichte, maritim, Soldat, Besatzung, Mittelmeer, Nahkampf, Fallbrücke, Schlacht

Verwandte Extras

3D-Modelle

Kriegsschiff mit drei Ruderebenen

  • Corvus
  • magische Augen
  • Rammsporn
  • Ruderebenen
  • viereckiges Segel
  • Mast

Draufsicht

An Deck

Funktion der Enterbrücke

Querschnitt

Aufbau

  • Corvus
  • Länge: 11 Meter
  • Länge: 37 Meter
  • 30 Seeleute
  • 120 Soldaten
  • 270 Ruderer
  • Breite: 4 Meter

Animation

  • Länge: 37 Meter
  • 30 Seeleute
  • 120 Soldaten
  • 270 Ruderer
  • Breite: 4 Meter

Narration

Bereits in der Antike breiteten sich die Kriegsschauplätze auf das Meer aus. Im römischen Zeitalter führten die Römer und die Punier legendäre Seeschlachten um die Vorherrschaft auf dem Mittelmeer. Natürlich waren für erfolgreiche Seeschlachten entsprechende Waffen notwendig. Die Römer verwendeten die Schifffahrtskenntnisse anderer Völker. Sie bauten ihre Schlachtschiffe nach griechischem, etruskischem und karthagischem Muster. Der effizienteste Schlachtschifftyp des Hellenismus war die, über drei Ruderebenen verfügende Triere. Auch die römische Quinquereme verfügte über drei Ruderebenen.

Die Fünf im Namen des Schiffstyps weist darauf hin, dass jeweils fünf Ruderer eine Einheit bildeten.

Am Hauptmast des durchschnittlich 37 Meter langen und 4 Meter breiten Schiffes war ein großes, viereckiges Segel befestigt, welches die Arbeit der 270 Ruderer bei günstigem Wind leichter machte. Auf der Quinquereme befanden sich außer der 30-köpfigen Besatzung noch 120 Soldaten.

Am Bug gab es einen eisenbeschlagenen Rammsporn, der in der Schlacht dazu verwendet wurde, feindliche Schiffe zu rammen und zu versenken. Trotzdem war nicht der Rammsporn die gefürchtetste Waffe dieser Schlachtschiffe. Die Armee der römischen Republik war an Land am schlagkräftigsten.

Deshalb montierten die Römer eine Enterbrücke, die sogenannte Corvus, auf der Quinquereme. Sie war in der Regel 9–11 Meter lang. Gelangten die Römer neben das feindliche Schiff, brachen sie dessen Ruder und machten es dadurch manövrierunfähig. Sie fuhren die Brücke hinunter und der sich an der Unterseite der Brücke befindende Dorn bohrte sich ins feindliche Oberdeck. Die beiden Schiffe waren nun miteinander verbunden, wodurch die Soldaten auf das andere Schiff marschieren konnten und so quasi während der Seeschlacht einen Nahkampf wie an Land führen konnten.

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