Die Napoleonischen Kriege

Die Napoleonischen Kriege

Napoleon I., der französische Kaiser, der sich selbst krönte, war einer der genialsten Feldherren der Geschichte.

Geschichte

Schlagwörter

Napoleon, Napoleonischen Kriege, Krieg, Bonaparte, Militärgeschichte, Schlacht, Frankreich, Feldzüge, Kaiser, General, Eroberung, Neuzeit, Europa, Reich, Strategie, Karte, Länder

Verwandte Extras

Fragen

  • Was war an Napoleons Krönung ungewöhnlich?
  • Wie hieß das Gesetzbuch, das von Napoleon erlassen wurde?
  • Welche Schlacht fand zuerst statt?
  • In welchem Jahr wurde Napoleon der Kaiser Frankreichs?
  • Wohin wurde Napoleon 1814 verbannt?
  • Wohin wurde Napoleon 1815 verbannt?
  • Gegen welches Land führte Napoleon keinen Feldzug?
  • Wo verzeichnete Napoleon seine ersten bedeutenden Erfolge?
  • In welcher Schlacht starb Admiral Nelson?
  • Wo ist Napoleon I. gestorben?
  • Auf welcher Insel wurde Napoleon Bonaparte geboren?
  • Wann ist Napoleon gestorben?
  • Welche Nationalität hatte Napoleon?
  • Was war KEIN Grund für Napoleons Niederlage in Russland?
  • Welcher Heerführer war ein Gegner Napoleons?
  • Welcher Heerführer war KEIN Gegner Napoleons?
  • Wie hieß Napoleons legendäre Armee zwischen 1805 und 1815?
  • Wann wurde Napoleon Bonaparte geboren?
  • In welchem Zeitraum regierte Napoleon als französischer Kaiser?
  • Was war KEIN Satellitenstaat während der Herrschaft Napoleons?
  • Was war ein Satellitenstaat während der Herrschaft Napoleons?
  • Welches Amt bekleidete Napoleon NICHT?
  • Wie wurde Napoleon NICHT bezeichnet?
  • Wie wurde Napoleon bezeichnet?
  • Welche Schlacht ist als Völkerschlacht bekannt?
  • Welche Schlacht ist auch als Drei-Kaiser-Schlacht bekannt?
  • Welche Schlacht verlor Napoleon?
  • Welche Schlacht verlor Napoleon?
  • Welche Schlacht gewann Napoleon?
  • Welche Schlacht gewann Napoleon?
  • Welche Schlacht fand zuerst statt?
  • Welche Schlacht fand zuletzt statt?

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Europäische Großmächte

  • Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland
  • Kgr. Portugal
  • Königreich Spanien
  • Französisches Kaiserreich
  • Kgr. Dänemark
  • Kgr. Schweden
  • Kgr. Preußen
  • Herzogtum Warschau
  • Königreich Bayern
  • Kaisertum Österreich
  • Kgr. Italien
  • Königreich Neapel
  • Russisches Kaiserreich
  • Osmanisches Reich
  • Ägypten
  • Königreich Ungarn

Napoleon Bonaparte war einer der herausragendsten Feldherren der Weltgeschichte. Er gestaltete Europa sowohl als General als auch als Kaiser neu. Nach seiner Krönung zum Kaiser im Jahre 1804 erweiterte er das Gebiet des Französisches Kaiserreiches durch seine erfolgreichen Feldzüge. Napoleon herrschte nicht nur in den Gebieten des Französischen Kaiserreichs, sondern auch in seinen Satellitenstaaten, die nur formal unabhängig waren. Als Herrscher der Satellitenstaaten setzte er ihm treue Marschälle und Verwandte ein. So wurde zum Beispiel sein Bruder Louis König von Holland.

Das so entstandene Französische Kaiserreich, auch Erstes Kaiserreich genannt, hatte 1813 eine Fläche von etwa 2,1 Millionen km² und die Einwohnerzahl betrug 1812 44 Millionen. Der frühere Außenminister Napoleons, Charles Maurice de Talleyrand-Périgord äußerte sich dem russischen Zaren gegenüber 1808 wie folgt: „Der Rhein, die Alpen, die Pyrenäen sind die Eroberung Frankreichs, der Rest ist die Eroberung des Kaisers. Frankreich geht das nichts an.”

Feldzüge

  • Italienfeldzug
  • Ägyptenfeldzug
  • Mitteleuropafeldzüge
  • Russlandfeldzug
  • Iberienfeldzüge
  • „Hundert Tage”

Die Koalitionskriege waren eine Konfliktserie zwischen 1792 und 1815. Die Koalitionskriege zwischen 1799 (Napoleons Machtergreifung) und 1815 (der Sturz Napoleons) werden Napoleonische Kriege genannt. Allerdings gibt es auch andere Meinungen, nach denen als Beginn der Napoleonischen Kriege das Jahr 1803 (die Kampfhandlungen zwischen dem Französischen Kaiserreich und dem Vereinigten Königreich werden wieder aufgenommen) oder 1804 (Napoleon krönt sich selbst zum Kaiser) genannt wird.
Obwohl die meisten Schlachten in Europa stattfanden, können die Napoleonischen Kriege als Weltkrieg bezeichnet werden, da sie auch Nordafrika, einige Teile Asiens und den Atlantik betrafen.

Der Krieg wurde einerseits zwischen dem Französischen Kaiserreich und seinen Verbündeten und andererseits von den verschiedenen Koalitionen der europäischen Länder geführt. Die Konfliktserie wird auf Grundlage dieser Koalitionen aufgeteilt und auch auf die Jahre vor 1799 erweitert.

Erster Koalitionskrieg (1792 – 1797)
Zweiter Koalitionskrieg (1798 – 1802)
Dritter Koalitionskrieg (1805)
Vierter Koalitionskrieg (1806 – 1807)
Fünfter Koalitionskrieg (1809)
Sechster Koalitionskrieg (1813 – 1814)
Siebter Koalitionskrieg (1815)

Das Ende der Koalitionskriege bedeutete nicht nur den Sturz Napoleons, sondern auch die Gründung der Heiligen Allianz. Die Konfliktserie hatte einen riesigen Einfluss auf die Geschichte Europas und der Welt und prägte die Geschichte auch noch in den Jahrzehnten nach 1815.

Napoleonische Kriege

  • Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland
  • Kgr. Portugal
  • Königreich Spanien
  • Französisches Kaiserreich
  • Kgr. Dänemark
  • Kgr. Schweden
  • Kgr. Preußen
  • Herzogtum Warschau
  • Königreich Bayern
  • Kaisertum Österreich
  • Kgr. Italien
  • Königreich Neapel
  • Russisches Kaiserreich
  • Osmanisches Reich
  • Ägypten
  • Königreich Ungarn

Die Armee Napoleons wurde zwischen 1805 und 1815 als Grande Armeé (Große Armee) bezeichnet. Die Farben der Armee ergaben sich aus der französischen Nationalflagge (blau, weiß, rot) und ihr Motto war „Valeur et Discipline” (Tapferkeit und Disziplin). Vor dem Russlandfeldzug im Jahre 1812 dienten etwa 680.000 Soldaten in der Armee, von denen 550.000 Franzosen waren. In der Grande Armée waren auch Soldaten anderer Nationen vertreten.

Am Anfang reihte die Grande Armée in den Schlachten mithilfe ihrer gut ausgebildeten Befehlshabern und der Strategie Napoleons Erfolg an Erfolg, wodurch die Armee unbesiegbar erschien.

Die Grande Armée kann in Infanterie, Kavallerie und Artillerie aufgeteilt werden. Viele Schlachten wurden von der schweren Kavallerie entschieden, doch die Artillerie spielte auch eine bedeutende Rolle. Die kaiserliche Garde (Garde impériale) und die Fremdregimenter waren integrale Bestandteile der Grande Armée, die natürlich auch von Ingenieuren, Logistiktruppen und medizinischem Personal unterstützt wurde.

Napoleon Bonaparte

Napoleon Bonaparte wurde 1769 im korsischen Ajaccio geboren. Im Alter von 9 Jahren ging Napoleon nach Frankreich und besuchte fünf Jahre lang die Kadettenschule von Brienne. Ab 1784 besuchte er eine Militärschule in Paris, die er im Jahre 1785 absolvierte.

1786 nahm er seinen Dienst als Leutnant auf. Bis zum Ausbruch der Französischen Revolution diente er in Garnisonen, währenddessen er sich ständig weiterbildete. Napoleon erwarb immer höhere Dienstgrade. Der erste große Erfolg gelang ihm bereits 1793 als Hauptmann mit der Befreiung Toulons. Er wurde daraufhin zum Brigadegeneral befördert.

Napoleon wurde immer einflussreicher. Im Jahre 1796 heiratete er Joséphine de Beauharnais. Einige Tage später wurde er zum Oberbefehlshaber der Italienarmee befördert. Der von seinen Soldaten als kleiner Korporal bezeichnete Napoleon reihte Erfolg an Erfolg, seine Beliebtheit schoss in die Höhe.

Nach dem Staatsstreich im Jahre 1799 wurde er der Erste Konsul. Danach errichtete er in Frankreich praktisch eine Militärdiktatur und erklärte sich 1802 zum Konsul auf Lebenszeit. Im Jahre 1804 wurde das Kaiserreich gegründet und Napoleon krönte sich in Anwesenheit von Papstes Pius VII. selbst zum Kaiser des Französischen Kaiserreichs.

Er setzte seine Eroberungen fort und seine Macht erreichte 1810 den Höhepunkt. In der Hoffnung auf die Dynastiegründung ließ er sich von Joséphine scheiden und heiratete Marie-Louise, die Tochter des österreichischen Kaisers Franz I.

Die erste große Niederlage erlitt Napoleon während des Russlandfeldzugs im Jahre 1812. Sie bewies, dass seine Grande Armée nicht unbesiegbar war. Nach der Völkerschlacht bei Leipzig wurde er auf die Insel Elba verbannt, doch er kehrte weniger als ein Jahr später für hundert Tage zurück nach Frankreich an die Macht Napoleon endgültig besiegt. Der Kaisertitel wurde ihm entzogen und er wurde erneut verbannt. Der Ort seiner Verbannung war diesmal die Insel St. Helena im Südatlantik.

Von hier konnte er nicht mehr zurückkehren.
Napoleon, der in den Zeitungen auch als Menschenfresser und als Werwolf von Korsika betitelt wurde, starb im Jahre 1821 auf St. Helena, seine Todesursache ist bis heute nicht geklärt.

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  • Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland
  • Kgr. Portugal
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  • Trafalgar
  • Vitoria
  • Burgos
  • Saragossa
  • Madrid
  • La Coruña
  • Lissabon
  • Valencia
  • Barcelona
  • Bailén
  • Elbe
  • Paris
  • Waterloo
  • Italienfeldzug
  • Ägyptenfeldzug
  • Mitteleuropafeldzüge
  • Russlandfeldzug
  • Iberienfeldzüge
  • „Hundert Tage”

Kontinentalsperre

  • Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland
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  • Königreich Spanien
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  • Kgr. Preußen
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  • Kaisertum Österreich
  • Kgr. Italien
  • Königreich Neapel
  • Russisches Kaiserreich
  • Osmanisches Reich
  • Ägypten
  • Königreich Ungarn

Einer der größten Rivalen Napoleons war das Vereinigte Königreich, das er militärisch nicht besiegen konnte. Als Folge dessen erließ Napoleon am 21. November 1806 das Berliner Dekret, mit dem er gegen das Vereinigte Königreich eine Kontinentalsperre zur Schwächung der britischen Wirtschaft errichtete. Die Kontinentalsperre war Napoleons Antwort auf eine vorausgegangene britische Seeblockade der nordfranzösischen Küste.

Napoleon wollte seinen Rivalen vom kontinentalen Handel ausschließen. Im Dekret verbot der französische Kaiser britischen und neutralen Schiffen aus britischen Häfen, die Häfen des Französischen Kaiserreichs und seiner Verbündeten (Holland, Spanien, usw.) anzulaufen. Darüber hinaus wurden alle britischen Waren auf dem Kontinent beschlagnahmt und zu freier Beute erklärt. Auch Preußen, Dänemark, Schweden und Russland waren gezwungen, sich der Blockade anzuschließen. Die Kontinentalsperre wirkte sich nicht nur auf die Wirtschaft des Vereinigten Königreiches, sondern auch auf die Wirtschaft anderer europäischer Länder negativ aus. Das Vereinigte Königreich überstand die Blockade besser als andere europäische Länder. Wegen der Wirtschaftskrise, die sich Anfang der 1810er Jahre entwickelte, verstärkte Napoleon die Blockade noch mehr, wodurch er die Spannung steigerte.

Russland hob die Blockade als Erstes auf und gab damit dem Französischen Kaiserreich einen Angriffsgrund. Parallel zum Sturz Napoleons wurde die Wirtschaftsblockade (überwiegend im Jahre 1814) von immer mehr Ländern aufgehoben. Eine wichtige positive Auswirkung der jahrelangen Kontinentalsperre war, dass die europäischen Länder, denen die Kolonialwaren vorenthalten blieben, gezwungen waren, neue Industriezweige zu entwickeln.

Narration

Napoleon Bonaparte war einer der herausragendsten Feldherren der Weltgeschichte. Er gestaltete Europa sowohl als General als auch als Kaiser neu.
Nach seiner Krönung zum Kaiser im Jahre 1804 erweiterte er das Gebiet des Französischen Kaiserreiches durch seine erfolgreichen Feldzüge. Napoleon herrschte nicht nur in den Gebieten des Französischen Kaiserreichs, sondern auch in seinen Satellitenstaaten, die nur formal unabhängig waren.

Die Koalitionskriege waren eine Konfliktserie zwischen 1792 und 1815. Die Koalitionskriege zwischen 1799, Napoleons Machtergreifung, und 1815, dem Sturz Napoleons, werden Napoleonische Kriege genannt.

Obwohl die meisten Schlachten in Europa stattfanden, können die Napoleonischen Kriege als Weltkrieg bezeichnet werden, da sie auch Nordafrika, einige Teile Asiens und den Atlantik betrafen.
Der Krieg wurde einerseits zwischen dem Französischen Kaiserreich und seinen Verbündeten und andererseits von den verschiedenen Koalitionen der europäischen Länder geführt.

Am Anfang reihte die Grande Armée in den Schlachten mithilfe ihrer gut ausgebildeten Befehlshaber und der Strategie Napoleons Erfolg an Erfolg, wodurch die Armee unbesiegbar erschien.
Napoleons Macht erreichte 1810 ihren Höhepunkt. Die erste große Niederlage erlitt Napoleon während des Russlandfeldzugs im Jahre 1812. Sie bewies, dass seine Grande Armée nicht unbesiegbar war.

Nach der Völkerschlacht bei Leipzig wurde er auf die Insel Elba verbannt, doch er kehrte weniger als ein Jahr später für hundert Tage zurück nach Frankreich an die Macht.
In der Schlacht bei Waterloo wurde Napoleon endgültig besiegt. Der Kaisertitel wurde ihm entzogen und er wurde erneut verbannt. Der Ort seiner Verbannung war diesmal die Insel St. Helena im Südatlantik.

Das Ende der Koalitionskriege bedeutete nicht nur den Sturz Napoleons, sondern auch die Gründung der Heiligen Allianz. Die Konfliktserie hatte einen riesigen Einfluss auf die Geschichte Europas und der Welt.

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Die Schlacht von Trafalgar (1805)

Während der Seeschlacht besiegte die englische Flotte die französisch-spanische.

Napoleonischer Soldat (19. Jahrhundert)

Napoleons Zeitgenossen hielten die Grande Armée für unbesiegbar.

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Der Bau des Arc de Triomphe wurde erst nach Napoleons Untergang, 1836 beendet.

Das Schloss Mir (17. Jahrhundert)

Das Schloss Mir im Gotik-Renaissance-Stil befindet sich in der Stadt Mir in Weißrussland.

Historische Topografie (Schlachten, Weltgeschichte)

Die stumme Karte dient als Sammlung der wichtigsten Schlachten in der Weltgeschichte.

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Die Bastille (Paris, 18. Jahrhundert)

Das Pariser Gefängnis wurde durch die Geschehnisse während der Revolution von 1789 zur Legende.

Die Funktionsweise der Kanone (18. Jh.)

Die an Land und zur See einsetzbare Kanone war eine der wichtigsten Feuerwaffen der Neuzeit.

Die Guillotine

Die verglichen mit früheren Methoden humane Guillotine ist nach einem französischen Arzt benannt.

Die Reiche der Neuzeit

Im Laufe der Geschichte entstanden und zerfielen zahlreiche legendäre Reiche.

Die Schiffskanone (17. Jahrhundert)

Kanonen wurden auch auf Kriegsschiffen eingesetzt.

Englisches Kriegsschiff (18. Jahrhundert)

Im 17-19. Jahrhundert waren die Engländer führend im Schlachtschiffbau.

Das Makedonische Reich

Der legendäre Herrscher und Feldherr Alexander der Große errichtete ein riesiges Reich.

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