Die Monsunwinde

Die Monsunwinde

Im Sommer bringt der Monsun vom Meer her Niederschlag ans Land.

Erdkunde

Schlagwörter

Monsun, Windsystem, Wintermonsun, Wind, Sommermonsun, gemäßigte Zone, Tropische Zone, Passatwind, Niederschlag, Erwärmung, Abkühlung, Wetter, Temperaturveränderung, Atmosphäre, Meer, Ozean, Luftdruck, Äquator, Temperatur, Regen, Trockenheit, Natur, Erde, Erdkunde

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3D-Modelle

Monsunwinde in der subtropischen Klimazone

  • Nördlicher Polarkreis
  • Nördlicher Breitenkreis
  • Äquator
  • Südlicher Breitenkreis
  • Südlicher Polarkreis
  • Südpol
  • Nordpol
  • Atlantischer Ozean
  • Pazifischer Ozean
  • Indischer Ozean
  • Eismeer
  • Süd- und Ostchina
  • Japan
  • Neuseeland
  • Ostküste Südafrikas
  • Gegend um den Golf von Mexico
  • Ostküste Südamerikas
  • Chile
  • Ostküste Australiens

Monsun in der subtropischen Klimazone

  • Sommermonsun
  • Tief - Niedriger Luftdruck
  • Hoch - Hoher Luftdruck
  • Starker und intensiver Niederschlag
  • geringer Niederschlag
  • stärkere Erwärmung
  • geringere Wärmekapazität
  • höhere Wärmekapazität

Monsunwinde in den tropischen Klimazone

  • Wärmeäquator - Eine Linie, die die wärmsten und damit niedrigsten Druckbereiche der Erde verbindet. Passatwinde wehen auf diese Linie zu.
  • Sommer auf der nördlichen Halbkugel
  • Südöstpassat
  • südwestlicher (Sommer-) Monsun
  • südöstlicher (Winter-) Monsun

Monsun der tropischen Klimazone

  • Sommermonsun
  • Hoch - höherer Luftdruck
  • Tief - niedrigerer Luftdruck
  • Äquator
  • Wärmeäquator
  • Südwestwind
  • starke Erwärmung
  • Ozean
  • Kontinent
  • starker Niederschlag
  • geringer Niederschlag

Narration

Monsun ist eine jahreszeitlich bedingte Umkehrung der Windverhältnisse über eine bestimmte Region. Monsune entstehen hauptsächlich durch die ungleichmäßige Erwärmung von Land und Meer, was auch Unterschiede im Luftdruck mit sich bringt. Um diese Unterschiede auszugleichen, beginnt die Luft hereinzuströmen. Wenn der Wind vom Meer zum Festland weht, bringt er Niederschlag, während er bei umgekehrter Windrichtung trockenes und sonniges Wetter bringt. Wenn der saisonale Richtungswechsel des Windes mindestens 120° beträgt, spricht man von einem Monsunwind.

Monsunwinde sind Teil der Luftzirkulation der Erde.
[...]
Da sich das Festland im Sommer stärker erwärmt als das Meer, bewegt sich der Wärmeäquator in die inneren Regionen der Kontinente. Aus diesem Grund weht der Nordost- und der Südostpassat nicht in Richtung des geografischen Äquators, sondern in Richtung des Wärmeäquators, wo sich die wärmsten Gebiete und damit der niedrigste Luftdruck befinden.

Infolgedessen weht im Sommer der Südostpassat der Südhalbkugel in der Nordhalbkugel nach Überquerung des geografischen Äquators weiter in Richtung der inneren Regionen der Kontinente.
Da die Erdrotation die Windrichtung nach rechts ändert, ändert sich der von Südosten in der Südhalbkugel wehende Südostpassat in den südwestlichen Monsun, der in der Nordhalbkugel aus dem Südwesten weht.

Wenn es in der Nordhalbkugel Winter ist, bewegt sich der Wärmeäquator in die Südhalbkugel und macht den Weg frei für den Nordostpassat. Deshalb stimmt der tropische Wintermonsun der Nordhalbkugel mit dem Nordostpassat überein. Wenn es in der Nordhalbkugel Winter ist, herrscht in der Südhalbkugel Sommer. Der Nordostpassat der Nordhalbkugel überquert den geografischen Äquator und weht aufgrund der Erdrotation als Nordmonsun weiterhin in der Südhalbkugel in Richtung der inneren Regionen der Kontinente.

Im Sommer ist der Luftdruck über den Kontinenten niedriger als über den Ozeanen. Um die Luftdruckunterschiede auszugleichen, strömt die Luft mit höherem Druck aus den Ozeanen in Richtung der unteren Druckbereiche. Diese vom Meer wehenden Winde bringen heftige Regenfälle mit sich.

Im Winter ist der Luftdruck über dem gekühlten Festland höher als über den Meeren. Infolgedessen strömt die Luft vom Festland zu den Meeren. Diese Winde bringen kaltes, aber sonniges und trockenes Wetter.

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