Die Monster der Urmeere: Seeskorpione

Die Monster der Urmeere: Seeskorpione

Eine ausgestorbene Gruppe paläozoischer aquatischer Gliederfüßer.

Biologie

Schlagwörter

urzeitliche Lebewesen, Fossil, Seeskorpione, ausgestorben, Eurypterida, Paläozoikum, Erdgeschichte, erdgeschichtliche Zeitalter, Kambrium, Perm, Bauch, Kieferklaue, Chitinpanzer, Rüstung, Rumpf, Panzer, Gliederfüßer, Raubtier, Fleischfresser, Tier, Biologie

Verwandte Extras

3D-Modelle

Seeskorpione

Seeskorpione sind eine ausgestorbene Gruppe paläozoischer aquatischer Gliederfüßer.
Obwohl sie wegen ihrer langen Schwänze und stachelartigen Schwanzzusätze den Skorpionen ähnlich sahen, waren sie keine echten Skorpione. Seeskorpione gehören zum Unterstamm der Kieferklauenträger und sind mit den Arachnida verwandt.

Das Prosoma war von oben von einem starken Panzer bedeckt. Die vordersten Beinpaare dienten der Ernährung und dem Laufen, während das hinterste Beinpaar zum Schwimmen vorgesehen war.
Anhand der gefundenen Fossilien sind mehr als 200 Arten bekannt, von denen Eurypterus giganteus vermutlich die häufigste Eurypteriden-Art war. Die größten Exemplare dieser Art erreichten sogar eine Länge von 130 cm.
Ähnlich lang wurde auch Mixopterus kiaeri, zu dessen Charakteristiken zwei riesige Laufbeine und die darauf befindlichen langen Stachel gehörten.
Megalograptus verfügte über ähnlich große Laufbeine, diese Tiere konnten sogar eine Länge von 170 cm erreichen.
Die bisher gefundene größte Eurypteriden-Art war Jaekelopterus rhenaniae, der 2,5 m lang war und furchterregende, 40 cm lange Scheren hatte.

Schwimmen

Eurypterus giganteus

  • Facettenauge
  • Ocellus (Einzelauge)
  • Prosoma (Kopfschild)
  • Opisthosoma
  • Telson (Endstachel)
  • Hinterleib
  • Carapax
  • Schwimmbein
  • Laufbeine
  • Cheliceren (Kieferklauen)

Mixopterus kiaeri

  • Facettenauge
  • Prosoma (Kopfschild)
  • Opisthosoma
  • Telson (Endstachel)
  • Hinterleib
  • Carapax
  • Schwimmbein
  • Laufbeine
  • Cheliceren (Kieferklauen)

Megalograptus

  • Facettenauge
  • Prosoma (Kopfschild)
  • Opisthosoma
  • Telson (Endstachel)
  • Hinterleib
  • Carapax
  • Schwimmbein
  • Laufbeine
  • Cheliceren (Kieferklauen)

Jaekelopterus rhenaniae

  • Facettenauge
  • Ocellus (Einzelauge)
  • Prosoma (Kopfschild)
  • Opisthosoma
  • Telson (Endstachel)
  • Hinterleib
  • Carapax
  • Schwimmbein
  • Laufbeine
  • Cheliceren (Kieferklauen)

Vergleich

  • Eurypterus giganteus
  • Megalograptus
  • Jaekelopterus rhenaniae
  • Mixopterus kiaeri

Animation

  • Facettenauge
  • Ocellus (Einzelauge)
  • Prosoma (Kopfschild)
  • Opisthosoma
  • Telson (Endstachel)
  • Hinterleib
  • Carapax
  • Schwimmbein
  • Laufbeine
  • Cheliceren (Kieferklauen)

Narration

Seeskorpione sind eine ausgestorbene Gruppe paläozoischer aquatischer Gliederfüßer.
Obwohl sie wegen ihrer langen Schwänze und stachelartigen Schwanzzusätze den Skorpionen ähnlich sahen, waren sie keine echten Skorpione. Seeskorpione gehören zum Unterstamm der Kieferklauenträger und sind mit den Arachnida verwandt.

Das Prosoma war von oben von einem starken Panzer bedeckt. Die vordersten Beinpaare dienten der Ernährung und dem Laufen, während das hinterste Beinpaar zum Schwimmen vorgesehen war.
Anhand der gefundenen Fossilien sind mehr als 200 Arten bekannt, von denen Eurypterus giganteus vermutlich die häufigste Eurypteriden-Art war. Die größten Exemplare dieser Art erreichten sogar eine Länge von 130 cm.
Ähnlich lang wurde auch Mixopterus kiaeri, zu dessen Charakteristiken zwei riesige Laufbeine und die darauf befindlichen langen Stachel gehörten.
Megalograptus verfügte über ähnlich große Laufbeine, diese Tiere konnten sogar eine Länge von 170 cm erreichen.
Die bisher gefundene größte Eurypteriden-Art war Jaekelopterus rhenaniae, der 2,5 m lang war und furchterregende, 40 cm lange Scheren hatte.

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