Die Kreuzotter

Die Kreuzotter

Eine europaweit vorkommende Giftschlange, deren Gift für Menschen nur selten gefährlich ist.

Biologie

Schlagwörter

Viper, Schlange, Giftdrüse, Giftzahn, Schlangenbiss, Vipernbiss, Gift, Gegengift, Tier, Wirbeltiere, Reptil, Biologie

Verwandte Extras

3D-Modelle

Kreuzotter

Biss

Körperbau

  • sich abrupt verjüngender Schwanz
  • Zickzack-Band auf dem Rücken
  • gefleckte Flanke
  • bräunliche Augen mit senkrecht geschlitzten Pupillen - Die Kreuzotter hat kupferrote Pupillen und die Iris ist bronzefarben. Die Art wird oft mit der Ringelnatter verwechselt, deren Pupillen aber rund sind. Die Augenlider von Schlangen sind durchsichtig und zusammengewachsen, sie blinzelt also nicht, ihr Blick ist „starr”.
  • dreieckiger Kopf - Der hintere Teil des Kopfes der Kreuzotter ist wegen der Giftdrüsen verbreitert. Dies gibt ihrem Kopf das typische Aussehen.

Mundhöhle

  • Zunge - Wichtig für das Riechen. Durch das Züngeln werden Geruchspartikel aus der Luft aufgenommen und zum Jacobson-Organ an der Gaumendecke transportiert.
  • Giftdrüse - Das Gift der Kreuzotter zersetzt das Blut. Ihr Gift ist in der Regel für den Menschen ungefährlich, aber schmerzhaft und kann zu Entzündungen und Schwellungen der betroffenen Gliedmaßen führen. Selten tritt eine allergische Reaktion auf, die lebensgefährlich sein kann. Im Falle eines Bisses muss man sofort einen Arzt aufsuchen, der einem das Gegengift verabreicht.
  • Giftzahn

Animation

  • sich abrupt verjüngender Schwanz
  • Zickzack-Band auf dem Rücken
  • gefleckte Flanke
  • bräunliche Augen mit senkrecht geschlitzten Pupillen - Die Kreuzotter hat kupferrote Pupillen und die Iris ist bronzefarben. Die Art wird oft mit der Ringelnatter verwechselt, deren Pupillen aber rund sind. Die Augenlider von Schlangen sind durchsichtig und zusammengewachsen, sie blinzelt also nicht, ihr Blick ist „starr”.
  • dreieckiger Kopf - Der hintere Teil des Kopfes der Kreuzotter ist wegen der Giftdrüsen verbreitert. Dies gibt ihrem Kopf das typische Aussehen.
  • Zunge - Wichtig für das Riechen. Durch das Züngeln werden Geruchspartikel aus der Luft aufgenommen und zum Jacobson-Organ an der Gaumendecke transportiert.
  • Giftdrüse - Das Gift der Kreuzotter zersetzt das Blut. Ihr Gift ist in der Regel für den Menschen ungefährlich, aber schmerzhaft und kann zu Entzündungen und Schwellungen der betroffenen Gliedmaßen führen. Selten tritt eine allergische Reaktion auf, die lebensgefährlich sein kann. Im Falle eines Bisses muss man sofort einen Arzt aufsuchen, der einem das Gegengift verabreicht.
  • Giftzahn

Narration

Die Kreuzotter ist eine eurasische Schlangenart, die meist 6080 cm lang wird. Das Weibchen ist stämmiger und beleibter als das Männchen.

Der Kopf der Kreuzotter ist dreieckig und wird aufgrund der sich an ihren Schläfen befindlichen Giftdrüsen nach hinten breiter. Typisch sind die X- oder Y-förmige Zeichnung am Hinterkopf, das sich vom Nacken bis zum Schwanzende ziehende dunkle Zickzack-Muster sowie die kreisrunden Flecken an beiden Körperseiten.

Die Kreuzotter führt einen lauernden Lebensstil, sie ist sehr wachsam und kann sich ihr nähernde Menschen auch aus großer Entfernung wahrnehmen. Bei Gefahr versucht sie zuerst zu fliehen, doch wenn sie in die Enge getrieben oder ergriffen wird, verteidigt sie sich mit lautem Zischen und beißt ihren Angreifer mit einer blitzschnellen Bewegung. Die meisten Bisse dienen nur der Warnung und das Tier spritzt dabei kein Gift in die Wunde.

Der Biss der Kreuzotter ist meist ungefährlich. Die Toxizität ihres Gifts ist niedrig, doch es befinden sich Stoffe darin, die die Bestandteile des Blutes und die Innenwand der Blutgefäße schädigen. Als Folge dessen kann es zu Blutgerinnungsstörungen und bei Allergien zu einem kardiogenen Schock kommen.
Im Falle eines Kreuzotterbisses sollte man sofort einen Arzt aufsuchen.

Die Beute der Kreuzotter besteht aus kleinen Säugetieren, Vögeln und Reptilien, die sie mit ihrem Gift tötet. Nach dem Biss lässt sie ihre Beute los und wartet ein paar Minuten, bis das Opfer stirbt, um es dann mit dem Kopf voraus im Ganzen herunterzuschlucken.
Sie steht in ganz Deutschland unter Naturschutz.

Verwandte Extras

Die Ringelnatter

Die Schlange ist leicht an ihrem Nackenfleck zu erkennen.

Das Jemenchamäleon

Chamäleons sind Reptilien, die ihre Farbe ändern können.

Die europäische Sumpfschildkröte

In der Animation ist der Körperbau, Skelett und Panzer der Schildkröten dargestellt.

Der Apatosaurus

Langhalsiger, riesengroßer pflanzenfressender Dinosaurier.

Der Dickschwanzskorpion

Androctonus australis ist eine der gefährlichsten Skorpionarten.

Der Ichthyosaurus (Fischechse)

Ein fischähnlicher Meeresdinosaurier; ein gutes Beispiel für konvergente Evolution.

Der Lebenszyklus von Wirbeltieren

Der Lebenszyklus von Wirbeltieren beginnt mit der Entwicklung der Fortpflanzungszellen eines Individuums und endet mit der Entwicklung der...

Der Pteranodon

Fliegendes Urreptil, das den Vögeln ähnelt, aber zu ihnen keine direkte evolutionäre Verbindung hat.

Der Stegosaurus

Urreptil, die auf seinem Rücken verlaufenden Platten dienten der Temperaturregelung.

Der Teichfrosch

Allgemein bekannte Froschart, an deren Beispiel wir den Aufbau der Amphibien kennenlernen.

Der Tyrannosaurus rex

Der Tyrannosaurus ist ein riesiges fleischfressendes Urreptil und der bekannteste Dinosaurier.

Der Triceratops

Seine drei knöchernen Hörner und der knöcherne Nackenschild machen ihn unverkennbar.

Die Chilenische Einsiedlerspinne

Ihr giftiger Biss stellt eine ernste Gefahr für den menschlichen Organismus dar.

Wie kleben Geckos an glatten Oberflächen?

Geckos können sich an Wänden und Decken bewegen. Die Animation erklärt den Haftmechanismus.

Added to your cart.