Die Karstlandschaften (Grundstufe)

Die Karstlandschaften (Grundstufe)

In Karstlandschaften entstehen Geländeformen wie die Karsttrichter oder Sintersäulen.

Erdkunde

Schlagwörter

Karstgebiet, Karst, Karstformationen, Verkarstung, Kalksteingebirge, Tropfsteinhöhle, Höhle, Karstquelle, Tropfstein, Doline, Karrenfeld, Gestein, Niederschlag, Geländeformung, Natur, Erdkunde

Verwandte Extras

3D-Modelle

Oberirdische Karstformen

Begriffsdefinitionen:

Karstlandschaften: Karste sind Geländeformen in Karbonatgestein, welche unter anderem durch die Lösungs- und Kohlensäureverwitterung entstanden sind.​

Karsterscheinungen: Sammelbegriff für die unterschiedlichen Erscheinungen in hauptsächlich aus Kalkstein bestehenden Gebieten, die auf und in den leicht löslichen, stark rissigen Gesteinen in Folge der auflösenden Wirkung oder durch die ausspülende Wirkung des oberirdisch oder unterirdisch fließenden Wassers entstanden sind.​

Karstformen: Unterirdische und oberirdische Geländeformen, entstanden durch Verkarstung.

Doline (Karsttrichter): Oberirdische Karstform. In der Regel in Kalkstein-Hochebenen vorkommende schlot-, trichter- oder schüsselförmige Senke von meist rundem oder elliptischem Grundriss.

Schluckloch (Ponor): Karstform, die von der Oberfläche in die Tiefe führt. Ihre runde, trichterartige Öffnung wird vom einsickernden Wasser vertieft.​

Höhle: Ein natürlich entstehender unterirdischer Hohlraum, in dem Platz für mindestens eine Person ist.​

Tropfstein: Aus dem durch die Kapillare sickernden Wasser tritt bei Kontakt mit der Decke der Hohlräume, Kalk aus, so entstehen die Tropfsteine. Die Tropfsteine sind in ihren Formen unterschiedlich.

Grundlegend bei der Verkarstung ist die Verwitterung.

Unterirdische Karstformen

Wasser im Kalksteingebirge

Animation

Narration

Das saure Regenwasser löst den Kalkstein. Es sickert durch die Kapillaren in die Tiefe ab. An der Oberfläche entstehen spezielle Geländeformen wie zum Beispiel die auch Karsttrichter genannten Dolinen oder die Karrenfelder. Weil das Regenwasser den Boden wegspült, gerät auch oft der Kalkstein an die Oberfläche.

Auf der Karstlandschaft sind zusammenhängende Wasserflüsse unüblich, denn das Wasser sickert durch die Schlucklöcher ab und fließt als Höhlenbach, unter der Erdoberfläche weiter. Das Wasser mit niedrigem pH-Wert hat eine lösende Wirkung, dadurch entstehen Karsthöhlen bzw. Flure und Gänge unter der Erdoberfläche. Diese unterirdischen Gänge können 2 bis 5 Ebenen bilden, die miteinander durch Schlote verbunden sind. Sammelt sich in einem unterirdischen Bach viel Wasser an, entsteht ein unterirdischer See.

Aus dem durch die Kapillare sickernden Wasser tritt bei Kontakt mit der Decke der Hohlräume, Kalk aus, so entstehen die Tropfsteine. Die Tropfsteine sind in ihren Formen unterschiedlich. Wir unterscheiden zwischen hängenden und stehenden Tropfsteinen und kennen weiterhin die Sintersäule. An der Grenze der Karstlandschaft dringt der Höhlenbach an die Oberfläche und bildet dort die Karstquelle.

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Die unterirdischen Gewässer

Unter der Erdoberfläche befinden sich Grundwasser, Schichtwasser und Karstgewässer.

Der Wasserkreislauf

Der Wasserkreislauf der Erde besteht aus Verdunstung, Kondensation, Schmelzen und Gefrieren.

Die Meerwasserentsalzung

Durch den Prozess der Entsalzung kann aus Meerwasser Trinkwasser gewonnen werden.

Die Ungarischen Nationalparks

In Ungarn gibt es zehn Nationalparks.

Karstlandschaften (Mittelstufe)

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Chichén Itzá (12. Jahrhundert)

Die legendäre Hauptstadt des Maya-Tolteken-Reichs befindet sich im heutigen Mexiko.

Der Wasserkreislauf

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Die Grundbegriffe der physischen Geografie

Oberflächenformen und Oberflächengewässer samt deren Symbole werden gezeigt.

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