Die Hautbräunung, der Hautkrebs

Die Hautbräunung, der Hautkrebs

Die äußerste Schicht der Haut ist die Epidermis, sie enthält die Melanozyten.

Biologie

Schlagwörter

Haut, Bräunung, Hautkrebs, Krankheit, Melanozyt, Melanom, Muttermal, Sonnencreme, Schutz, mutagen, Epidermis, verhornendes Epithel, Epithel, Dermatologe, Metastase, Mensch, Biologie

3D-Modelle

Haut

  • Epidermis - Sie wird auch Oberhaut genannt. Ihre obere Schicht ist die Hornschicht und ihre untere die Keimschicht. Die untere Schicht der Keimschicht setzt sich aus Hautstammzellen zusammen, die durch Teilung kontinuierlich neue Epithelzellen produzieren. Die jüngeren Epithelzellen drängen die Älteren an die Oberfläche. Während dieser Wanderung sterben sie infolge der Apoptose, dem programmierten Zelltod, ab. In den Zellen sammelt sich das Protein Keratin an. Die abgestorbenen, verhornten Zellen bilden die Hornschicht, die eine Schutzfunktion erfüllt. Die Dicke dieser Schicht ist von der Belastung, der sie ausgesetzt ist, abhängig. In der Epidermis verlaufen keine Blutgefäße, für ihre Nährstoffversorgung sorgen die Blutgefäße der Lederhaut mittels Diffusion. Diese Schicht enthält außer den für die Schmerzempfindung zuständigen freien Nervenendigungen keine weiteren Nervenendigungen.
  • Dermis - Sie wird auch Lederhaut genannt und besteht hauptsächlich aus Bindegewebsfasern. Sie enthält Rezeptoren und Blutgefäße. Die Blutgefäße sichern auf indirekte Art, durch Diffusion, auch die Nährstoffversorgung der Epidermis. Die zwischen der Epidermis und Subkutis liegende Grenze, der sog. Papillarkörper, ist wellenförmig, die daraus resultierende große Oberfläche gewährleistet eine feste Verbindung beider Schichten und erleichtert außerdem die Nährstoffversorgung.
  • Subkutis - Sie wird auch Unterhaut genannt und besteht hauptsächlich aus Fettgewebe. Das Fettgewebe dient als mechanischer Schutz, als Wärmeisolator, als Nährstoffspeicher und als Speicher für die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K.
  • Blutgefäß - Sie kommen nur in der Dermis und Subkutis vor, nicht aber in der Epidermis. Die Epidermis wird durch Diffusion mit Nährstoffen versorgt.
  • Nerv - Die Haut ist reich an Nervenendigungen. Sie spielen beim Empfinden von Berührungen, Temperatur bzw. Schmerz eine wichtige Rolle.
  • Schweißdrüse - Sie dienen vor allem der Wärmeregulation des Körpers. Mit ihrer Hilfe können große Mengen Wasser vom Körper abgegeben werden. Bei der Verdampfung von Wasser wird Energie, also Wärme benötigt, die in diesem Fall der Umgebung, also der Haut entzogen wird, diesen Vorgang nennt man Verdunstungskühlung.
  • Talgdrüse - Sie bilden am Haarfollikel ein kleines Säckchen, in dem sich bis zu fünf Drüsen befinden. Ihr fettiges Sekret wird am Haar entlang zur Haut geleitet und bewahrt die Haut unter anderem vor Austrocknung. Bei Verschluss der Drüsen können Poren entstehen, was zu Akne führen kann.
  • Haaraufrichtemuskel - Seine Kontraktion richtet das Haar auf. Bei Tieren, die ein dichtes Fell haben, werden dadurch die Dicke und die wärmeisolierende Fähigkeit des Fells gesteigert. Des Weiteren erscheint das Tier dadurch größer, was der Abschreckung von Feinden dient. Beim Menschen hat sich das Maß der Behaarung im Laufe der Evolution stark verringert, die Haarbalgmuskelreflexe sind jedoch erhalten geblieben.
  • Haarwurzel - Hier entstehen durch Zellteilung ständig neue Zellen, die nach oben geschoben werden und das Haar so länger werden, also wachsen lassen.
  • Haar - Dient als Wärmeisolierung und Schutz. Die Körperbehaarung des Menschen hat sich im Laufe der Evolution stark verringert.
  • Muttermal - Fachsprachlich Nävus. Im weiteren Sinn handelt es sich um eindeutig begrenzte, dauerhafte Veränderungen der Haut, deren Farbe oder Oberfläche sich deutlich von ihrer Umgebung unterscheidet. Sie kann angeboren sein oder sich auch später entwickeln. In engerem Sinn versteht man darunter nur den aus Pigment bildenden Melanozyten bestehenden Pigmentnävus.

Bräunung

  • Melanozyt - Spezielle Pigment bildende Zellen der Epidermis. Sie geben Pigmente an die Epithelzellen ab, diese beschützen dort die DNA vor den schädlichen Eigenschaften der Sonnenstrahlung. Sonnenstrahlen enthalten nämlich auch UV-Strahlung, welche die DNA schädigt und so Mutationen verursacht.
  • Melanosom - Den Farbstoff Melanin enthaltende Membranbläschen.
  • Keratinozyt - Epithelzelle der Haut.

Muttermal

  • Muttermal - Fachsprachlich Nävus. Im weiteren Sinn handelt es sich um eindeutig begrenzte, dauerhafte Veränderungen der Haut, deren Farbe oder Oberfläche sich deutlich von ihrer Umgebung unterscheidet. Sie kann angeboren sein oder sich auch später entwickeln. In engerem Sinn versteht man darunter nur den aus Pigment bildenden Melanozyten bestehenden Pigmentnävus.
  • Melanozyt - Spezielle Pigment bildende Zellen der Epidermis. Sie geben Pigmente an die Epithelzellen ab, diese beschützen dort die DNA vor den schädlichen Eigenschaften der Sonnenstrahlung. Sonnenstrahlen enthalten nämlich auch UV-Strahlung, welche die DNA schädigt und so Mutationen verursacht.
  • Keratinozyt - Epithelzelle der Haut, sie produziert Keratin und wandelt sich im Verlauf ihrer Verhornung zum Korneozyt. Sie schützt den Körper.

Melanom

  • Melanozyt
  • DNA
  • Thymin - In der DNA sind vier Basen enthalten: Adenin, Thymin, Guanin und Cytosin. Die Reihenfolge der Basenpaare trägt die Informationen in sich: Sie codiert die Aminosäurensequenz der Proteinmoleküle.
  • UV-Strahlen
  • Thymindimer - Die UV-Strahlung bewirkt eine Mutation der DNA, ein Thymindimer entsteht. Der wiederum verursacht eine Störung in der Proteinsynthese, was das Krebsrisiko erhöht.
  • abnormales Zellwachstum - Die UV-Strahlung schädigt die DNA der Zellen, wodurch sich diese unkontrolliert teilen und ein Tumor entsteht.
  • Melanom - Ein aus den Melanozyten hervorgehender, Metastasen bildender, maligner Tumor. Er wird chirurgisch entfernt, aber im Fall einer fortgeschrittenen Erkrankung kann auch eine Chemotherapie und Strahlenbehandlung notwendig werden.

Schutz der Haut

  • Sonnencreme - Sie absorbiert die UV-Strahlung und schützt dadurch die Haut vor deren DNA-schädigenden Wirkung. Sie spielt auch bei der Vorbeugung von malignen Melanomen eine wichtige Rolle, weswegen ihre Verwendung wichtig ist.

Animation

  • Melanozyt - Spezielle Pigment bildende Zellen der Epidermis. Sie geben Pigmente an die Epithelzellen ab, diese beschützen dort die DNA vor den schädlichen Eigenschaften der Sonnenstrahlung. Sonnenstrahlen enthalten nämlich auch UV-Strahlung, welche die DNA schädigt und so Mutationen verursacht.
  • Melanosom - Den Farbstoff Melanin enthaltende Membranbläschen.
  • Keratinozyt - Epithelzelle der Haut.
  • Melanozyt
  • DNA
  • Thymin - In der DNA sind vier Basen enthalten: Adenin, Thymin, Guanin und Cytosin. Die Reihenfolge der Basenpaare trägt die Informationen in sich: Sie codiert die Aminosäurensequenz der Proteinmoleküle.
  • UV-Strahlen
  • Thymindimer - Die UV-Strahlung bewirkt eine Mutation der DNA, ein Thymindimer entsteht. Der wiederum verursacht eine Störung in der Proteinsynthese, was das Krebsrisiko erhöht.
  • abnormales Zellwachstum - Die UV-Strahlung schädigt die DNA der Zellen, wodurch sich diese unkontrolliert teilen und ein Tumor entsteht.
  • Melanom - Ein aus den Melanozyten hervorgehender, Metastasen bildender, maligner Tumor. Er wird chirurgisch entfernt, aber im Fall einer fortgeschrittenen Erkrankung kann auch eine Chemotherapie und Strahlenbehandlung notwendig werden.
  • Sonnencreme - Sie absorbiert die UV-Strahlung und schützt dadurch die Haut vor deren DNA-schädigenden Wirkung. Sie spielt auch bei der Vorbeugung von malignen Melanomen eine wichtige Rolle, weswegen ihre Verwendung wichtig ist.
  • Muttermal - Fachsprachlich Nävus. Im weiteren Sinn handelt es sich um eindeutig begrenzte, dauerhafte Veränderungen der Haut, deren Farbe oder Oberfläche sich deutlich von ihrer Umgebung unterscheidet. Sie kann angeboren sein oder sich auch später entwickeln. In engerem Sinn versteht man darunter nur den aus Pigment bildenden Melanozyten bestehenden Pigmentnävus.
  • Melanozyt - Spezielle Pigment bildende Zellen der Epidermis. Sie geben Pigmente an die Epithelzellen ab, diese beschützen dort die DNA vor den schädlichen Eigenschaften der Sonnenstrahlung. Sonnenstrahlen enthalten nämlich auch UV-Strahlung, welche die DNA schädigt und so Mutationen verursacht.
  • Keratinozyt - Epithelzelle der Haut, sie produziert Keratin und wandelt sich im Verlauf ihrer Verhornung zum Korneozyt. Sie schützt den Körper.

Narration

Die äußerste Schicht der Haut ist die Epidermis, die auch Oberhaut genannt wird. Hier befinden sich spezielle, Pigmente bildende Zellen, die Melanozyten.

Wenn unsere Haut regelmäßig intensiver Sonnenstrahlung ausgesetzt ist, verstärkt sich die Aktivität der Melanozyten, was die Bräunung der Haut verursacht. Die Melanozyten geben Pigmente an die Epithelzellen der Umgebung ab. Diese schützen die DNA der Epithelzellen vor der schädigenden Wirkung der Sonnenstrahlen.

Die Sonnenstrahlen enthalten nämlich auch UV-Strahlung, welche die DNA schädigt, also Mutationen verursacht. Eine Folge dieser Mutationen kann Hautkrebs sein, der häufig auf Erbgutveränderungen in den Melanozyten beruht. Die UV-Strahlung verursacht in der DNA der Melanozyten die Bildung von Thymindimeren. Das verursacht eine Störung in der Proteinbildung, was wiederum das Krebsrisiko erhöht: die Zellen beginnen sich unkontrolliert zu teilen und ein Tumor entsteht. Die Tumorzellen können durch den Blut- und Lymphkreislauf im Körper verstreut werden, was zu weiteren Tumoren führen kann, den sogenannten Metastasen.

Hautkrebs kann gut geheilt werden, Voraussetzung dafür ist aber seine frühestmögliche Erkennung. Deshalb ist es wichtig, dass Muttermale regelmäßig von einem Hautarzt kontrolliert werden. Die Entfernung erkannter Melanome erfolgt chirurgisch. Wird Hautkrebs zu spät erkannt, ist die Gefahr groß, dass sich bereits Metastasen gebildet haben, weshalb er zu den gefährlichsten Krebserkrankungen zählt.

Um Hautkrebs vorzubeugen, ist es wichtig, Sonnencreme zu verwenden. Sie absorbiert die UV-Strahlung und schützt die Haut so vor deren DNA-schädigenden, mutagenen Wirkung.

Added to your cart.