Die Erdölraffinerie

Die Erdölraffinerie

Aus dem Erdöl werden durch Raffination z.B. Diesel, Benzin und Schmierstoffe hergestellt.

Erdkunde

Schlagwörter

Erdölraffination, Kohlenwasserstoff, Kohlestoffverbindungen, Erdöl, Öllagerstätte, Erdölentstehung, Destillation, Energiequelle, Kraftstoff, Schmierstoff, Heizöl, Benzin, Paraffin, Gasöl, Asphalt, Destillationsturm, Pipeline, Fraktion, Destillat, Raffinerie, Energie, Öl, Rohstoff, Fossil, Bodenschatz, Mineral, Bohrturm, Bohrplattform, Ölfeld, Tanker, Industrie, Erdkunde, Technik

Verwandte Extras

3D-Modelle

Standortfaktoren

  • Bohrplattform
  • Tagebau
  • Ölhafen
  • Öltank
  • Ölraffinerie

Erdölraffinerien sind Industriebetriebe mit hohem Wasser- und Rohstoffbedarf, weshalb sie zumeist in der Nähe von Lagerstätten, Pipeline-Verteilzentren oder Häfen errichtet werden.

Das Rohöl gelangt in der Regel über Pipelines in die Raffinerien, wo es anschließend in einem Röhrenofen solange erhitzt wird, bis es verdampft und gasförmig in einen Destillationsturm strömt. Erdöl selbst ist ein Gemisch aus vielen Tausend verschiedenen gesättigten Kohlenwasserstoffen. In der Raffinerie werden diese Kohlenwasserstoffe in verschiedene Destillate getrennt.

Es gibt zwei Raffinerieverfahren: die fraktionierte Destillation, die Kraft- und Heizstoffe herstellt, sowie die Vakuumdestillation, bei der Schmierstoffe hergestellt werden.
Die Erdölraffination basiert auf den unterschiedlichen Siedepunkten der Rohölbestandteile. Das Rohöl kann also durch Destillation in seine Bestandteile zerlegt werden.

Der Dampf strömt im Destillationsturm aufwärts und beginnt dort abzukühlen. Wenn ein Bestandteil seinen Kondensationspunkt erreicht, kondensiert er an den Glockenböden im Turm, wird also wieder flüssig. Diese Destillate, auch Fraktionen genannt, gelangen in Sammelbehälter.
Im untersten Bereich des Destillationsturms, also bei der höchsten Temperatur, kondensiert Diesel. Die leichteren Bestandteile mit niedrigerem Siedepunkt, wie z. B. Benzin, kondensieren weiter oben. Ganz oben verlassen die auch bei Raumtemperatur gasförmige Bestandteile, wie unter anderem Methan und Ethan, den Turm.

Den Destillationsrückstand der fraktionierten Destillation nennt man Masut. Es wird unten im Destillationsturm abgeführt und nach erneutem Erhitzen der Vakuumdestillation zugeführt, bei der Schmierstoffe entstehen. Heute wird nur noch ein Teil davon als Schmierstoff verwendet, aus dem Rest wird durch Cracken Treibstoff von guter Qualität, hoher Oktanzahl und niedriger Kohlenstoffzahl hergestellt.
Am Ende der Destillation bleibt Bitumen zurück, das im Straßenbau verwendet wird.

Raffinerie

  • Pipeline
  • Röhrenofen
  • Destillationsturm (Heizöle)
  • Destillationsturm (Schmieröle)

Querschnitt

  • Röhrenofen
  • Destillationsturm (Heizöle)
  • Destillationsturm (Schmieröle)
  • Gas 100°C
  • Leichtbenzin 105°C
  • Schwerbenzin 120°C
  • Petroleum 160°C
  • Diesel 220°C
  • Masut 275°C
  • feiner Schmierstoff 300°C
  • mittelfeiner Schmierstoff 340°C
  • schwere Schmierstoffe 370°C
  • Bitumen 400°C

Animation

  • Bohrplattform
  • Tagebau
  • Ölhafen
  • Öltank
  • Ölraffinerie
  • Pipeline
  • Röhrenofen
  • Destillationsturm (Heizöle)
  • Destillationsturm (Schmieröle)
  • Röhrenofen
  • Destillationsturm (Heizöle)
  • Destillationsturm (Schmieröle)
  • Gas 100°C
  • Leichtbenzin 105°C
  • Schwerbenzin 120°C
  • Petroleum 160°C
  • Diesel 220°C
  • Masut 275°C
  • feiner Schmierstoff 300°C
  • mittelfeiner Schmierstoff 340°C
  • schwere Schmierstoffe 370°C
  • Bitumen 400°C

Prozess

  • Gas 100°C
  • Leichtbenzin 105°C
  • Schwerbenzin 120°C
  • Petroleum 160°C
  • Diesel 220°C
  • Masut 275°C
  • feiner Schmierstoff 300°C
  • mittelfeiner Schmierstoff 340°C
  • schwere Schmierstoffe 370°C
  • Bitumen 400°C

Narration

Erdölraffinerien sind Industriebetriebe mit hohem Wasser- und Rohstoffbedarf, weshalb sie zumeist in der Nähe von Lagerstätten, Pipeline-Verteilzentren oder Häfen errichtet werden.

Das Rohöl gelangt in der Regel über Pipelines in die Raffinerien, wo es anschließend in einem Röhrenofen solange erhitzt wird, bis es verdampft und gasförmig in einen Destillationsturm strömt. Erdöl selbst ist ein Gemisch aus vielen Tausend verschiedenen gesättigten Kohlenwasserstoffen. In der Raffinerie werden diese Kohlenwasserstoffe in verschiedene Destillate getrennt.

Es gibt zwei Raffinerieverfahren: die fraktionierte Destillation, die Kraft- und Heizstoffe herstellt, sowie die Vakuumdestillation, bei der Schmierstoffe hergestellt werden.
Die Erdölraffination basiert auf den unterschiedlichen Siedepunkten der Rohölbestandteile. Das Rohöl kann also durch Destillation in seine Bestandteile zerlegt werden.

Der Dampf strömt im Destillationsturm aufwärts und beginnt dort abzukühlen. Wenn ein Bestandteil seinen Kondensationspunkt erreicht, kondensiert er an den Glockenböden im Turm, wird also wieder flüssig. Diese Destillate, auch Fraktionen genannt, gelangen in Sammelbehälter.
Im untersten Bereich des Destillationsturms, also bei der höchsten Temperatur, kondensiert Diesel. Die leichteren Bestandteile mit niedrigerem Siedepunkt, wie z. B. Benzin, kondensieren weiter oben. Ganz oben verlassen die auch bei Raumtemperatur gasförmige Bestandteile, wie unter anderem Methan und Ethan, den Turm.

Den Destillationsrückstand der fraktionierten Destillation nennt man Masut. Es wird unten im Destillationsturm abgeführt und nach erneutem Erhitzen der Vakuumdestillation zugeführt, bei der Schmierstoffe entstehen. Heute wird nur noch ein Teil davon als Schmierstoff verwendet, aus dem Rest wird durch Cracken Treibstoff von guter Qualität, hoher Oktanzahl und niedriger Kohlenstoffzahl hergestellt.
Am Ende der Destillation bleibt Bitumen zurück, das im Straßenbau verwendet wird.

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