Die Entwicklung der Datenspeicher

Die Entwicklung der Datenspeicher

Die Kapazität der Datenspeicher hat in den vergangenen Jahrzehnten enorm zugenommen.

Technik

Schlagwörter

Datenspeicherung, Datenspeicher, Angabe, Lochkarte, Magnetband, Floppy, optische Datenspeicher, USB-Stick, SD Karten, HDD, SSD, Hollerith-Lochkarte, CD, DVD, Speicherkarte, IT-Zentrum, Cloud-Service, Byte, Megabytes, Kilobyte, Terabyte, Kapazität, Speicherkapazität, Blu-Ray, Information, Informationsverarbeitung, Laser, Technik, Informatik

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  • Lochkarte
  • Magnetbänder
  • Disketten
  • Optische Datenspeicher
  • USB-Sticks
  • SD-Karten
  • HDD
  • SSD
  • Hollerith-Lochkarte
  • (1890–1960)
  • 18,7 cm x 8,3 cm
  • 45 Spalten, 12 Reihen
  • 80 Byte (B)
  • (1952–1970)
  • 10 Megabyte (MB)
  • (1970–1990)
  • 625 Kilobyte (kB)
  • 1,44 Megabyte (MB)
  • 1,2 Megabyte (MB)
  • (1981–heute)
  • 650 Megabyte (MB)
  • 4,7 Gigabyte (GB)
  • 25 Gigabyte (GB)
  • (2000–heute)
  • 1–256 Gigabyte (GB)
  • (1994–heute)
  • 1–64 Gigabyte (GB)

Narration

Die Geschichte der Datenspeicherung beginnt in der Urzeit, als Informationen über Ereignisse in Form von Höhlenmalereien festgehalten wurden. Später, in der Antike, wurden die wichtigen Daten dann auf Tontafeln sowie Papyrus verewigt. Im Laufe der Zeit häufte sich eine immer größere Menge wichtiger Informationen, die die Menschheit festhalten wollte, an. Zur Speicherung dieser Informationen wurden immer neue Methoden und Mittel entwickelt.

Im informationstechnologischen Sinn war es die Lochkarte, die den Beginn der Datenspeicherung kennzeichnete. Die Geschichte der Lochkarte geht auf die US-amerikanische Volkszählung von 1890 zurück. Ein standardisiertes Format bekam die von Herman Hollerith entwickelte und aus 0,17 mm dickem Karton hergestellte Lochkarte aber erst im Jahre 1928. Anfangs bestand sie aus 45 Spalten mit je 12 Positionen, später aus 80 Spalten mit je 12 Positionen. Ursprünglich war nur ein Loch pro Spalte erlaubt, was eine Ziffer bedeutete. Später war ein zweites Loch erlaubt, was dann Großbuchstaben beschrieb, und eine dritte Lochung fügte Sonderzeichen hinzu. Eine Lochkarte entsprach einer Zeile Text und jede Spalte der Karte einer Zeichenposition der Zeile.

Ab den 1960er Jahren wurden die Lochkarte und das Lochband langsam von der ersten bekannten Erscheinungsform der magnetischen Datenspeicherung, dem Magnetband, in den Hintergrund gedrängt. Auf dem Magnetband konnten viel mehr Daten sicher gespeichert werden. Einziger Nachteil dieses Datenspeichers war das sequenzielle Zugriffsverfahren. Auch heute noch werden Magnetbänder zur langfristigen Speicherung und Archivierung wichtiger Daten verwendet.

Die nächste Entwicklungsstation der Datenträger war die Diskette. Die englische Bezeichnung „Floppy“ bedeutet auf Deutsch in etwa „wabbelige Scheibe“, was auf die flexible Eigenschaft des Speichermediums hindeutet. Später bekamen Disketten ein starres Kunststoffgehäuse. Größter Vorteil der Diskette war der wahlfreie Zugriff auf die gespeicherten Daten. Auf der magnetischen Diskette gab es Spuren, die weiter in Sektoren eingeteilt waren. Ein Sektor diente immer als Inhaltsverzeichnis. Im Laufe der Jahre wurden Disketten unterschiedlicher Größe und Speicherkapazität hergestellt.

Zu Beginn der 1980er Jahre erschienen die ersten optischen Datenspeicher. Sie verbreiteten sich schnell und lösten schließlich die magnetischen Datenträger ab. Bei optischen Datenspeichern wird deren Lichtreflexionsfähigkeit ausgenutzt. Sie werden mit Laserstrahlen gebrannt und mit Laserstrahlen gelesen. Die CD, wie auch die später entwickelte und über eine viel größere Kapazität verfügende DVD, verwendet rote Laserstrahlen. Heute ist die einen blauen Laser verwendende, 25 Gigabyte große Blu-ray Disc der modernste optische Datenspeicher.

Die beliebtesten Datenspeicher der vergangenen Jahre sind die in vielen verschiedenen Formen erhältlichen Flashdrives. Die Leiterplatten enthaltenden USB-Sticks können schnell angeschlossen werden und verfügen über eine enorme Speicherkapazität. Aufgrund dieser Eigenschaften haben sie die Diskette vollständig verdrängt.

Durch den stetig sinkenden Preis der Leiterplatten verbreiteten sich auch digitale Kameras, Videokameras und Handys rasend. Die für diese Geräte benötigten Datenträger werden in unterschiedlichen Formen und Speicherkapazitäten hergestellt.

In den letzten hundert Jahren fand eine revolutionäre Entwicklung der informationstechnischen Datenträger statt. Am auffälligsten ist die enorme Steigerung der Speicherkapazität. Diese Entwicklung hält an, und ihre Geschwindigkeit nimmt sogar zu. Die Zukunft birgt also immer kleinere, über eine immer größere Kapazität verfügende Datenträger.

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