Die Entstehung von Erde und Mond

Die Entstehung von Erde und Mond

In der Animation ist die Entstehung der Erde und des Mondes dargestellt.

Erdkunde

Schlagwörter

Erde, Mond, Entstehung der Erde, Entstehung des Mondes, Sonnensystem, Urerde, Theia, Planet, Protoplanet, Gesteinsplanet, erdähnlicher Planet, Globus, Astronomie, Astrophysik, Erdkunde, Physik, physisch

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Die Formung der Protoerde

Die Entstehung der Erde hängt mit der Entstehung unseres Sonnensystems zusammen. Die das Sonnensystem bildende Gas- und Staubwolke zog sich kontinuierlich zusammen, während sich in ihrer Mitte immer mehr Stoffe verdichteten und auch die Temperatur des Mittelpunktes immer weiter anstieg. Aus diesen im Mittelpunkt verdichteten Stoffen entstand die Sonne. Der restliche Teil der Wolke verstreute sich aufgrund der schnellen Rotation und begann als Scheibe um die Sonne zu kreisen. Die darin befindlichen Staubteilchen hafteten elektrostatisch aneinander an, und als diese auf Kilometergröße angewachsen waren, wuchsen sie aufgrund der Gravitation zusammen. Diese planetenartigen Gebilde nahmen die Größe von Planeten an. So entstand vor 4,6 Milliarden Jahren auch die Ur-Erde.

Nach ihrer Entstehung stieß diese noch über eine formbare Oberfläche verfügende Ur-Erde vor 170 Millionen Jahren mit einem ähnlich jungen Planeten, der Theia, zusammen. Als Folge dessen wurde der kleinere Planet Theia vernichtet und seine Materie verschmolz mit der der Ur-Erde. Dadurch entstand die Erde, mit ihrer heutigen Masse. Nach dem Zusammenstoß verblieb ein Teil der zerstreuten Materie in der Umlaufbahn der Erde und bildete so ein Ringsystem um sie.

Durch den Zusammenstoß dieser Bruchstücke entstand der Mond. Nachdem sich das Ringsystem aufgelöst hatte, war der Mond ein rotierender, glühender Himmelskörper, der sich ca. 25.000 Kilometer von der Erde entfernt befand: Er verfügte über Vulkane, Lavaseen und ein eigenes Magnetfeld.

Das zu diesem Zeitpunkt zwischen Mond und Erde auftretende Ebbe-Flut-Phänomen führte zu verschiedenen Veränderungen. Zum einen verlangsamte sich die Eigendrehung des Mondes, was in einer gebundenen Rotation resultierte, das heißt, dass die Dauer einer Erdumrundung und die einer Rotation um die eigene Achse gleich lang sind. Zum anderen entfernte sich der Mond kontinuierlich von der Erde, kühlte ab und wurde inaktiv.

Momentan beträgt die mittlere Entfernung zwischen Mond und Erde etwa 384.400 km. Auch heute noch entfernt er sich von der Erde um jährlich 3,8 cm. Als Folge dessen wächst die Dauer einer Erdumrundung. Aufgrund der gebundenen Rotation wird auch die Rotationsperiode um die eigene Achse immer länger. Ebbe und Flut haben auch Auswirkungen auf die Erde: Die Achsenrotation der Erde wird langsamer und die Erdentage werden dadurch langsam länger.

Begriffsdefinitionen:

Planet: Ein um die Sonne kreisender Himmelskörper, dessen Masse nicht groß genug dazu ist, dass sich in seinem Inneren die für die Sterne typischen Fusionsreaktionen abspielen (und deshalb kein eigenes Licht emittiert), dazu aber ausreichend ist, dass er eine kugelähnliche Gestalt besitzt.

Stern: Ein selbstleuchtender Himmelskörper, dessen Strahlung von den in seinem Inneren ablaufenden Fusionsreaktionen gespeist wird.

Sonnensystem: Der Bereich, in dem die Gravitationskraft der Sonne dominiert. Das bedeutet eine ca. 2 Lichtjahre Durchmesser messende Kugel, in deren Mitte die Sonne steht und um die herum zahlreiche kleinere Himmelskörper kreisen.

Die Kollision

Die Entstehung der Erde hängt mit der Entstehung unseres Sonnensystems zusammen. Die das Sonnensystem bildende Gas- und Staubwolke zog sich kontinuierlich zusammen, während sich in ihrer Mitte immer mehr Stoffe verdichteten und auch die Temperatur des Mittelpunktes immer weiter anstieg. Aus diesen im Mittelpunkt verdichteten Stoffen entstand die Sonne. Der restliche Teil der Wolke verstreute sich aufgrund der schnellen Rotation und begann als Scheibe um die Sonne zu kreisen. Die darin befindlichen Staubteilchen hafteten elektrostatisch aneinander an, und als diese auf Kilometergröße angewachsen waren, wuchsen sie aufgrund der Gravitation zusammen. Diese planetenartigen Gebilde nahmen die Größe von Planeten an. So entstand vor 4,6 Milliarden Jahren auch die Ur-Erde.

Nach ihrer Entstehung stieß diese noch über eine formbare Oberfläche verfügende Ur-Erde vor 170 Millionen Jahren mit einem ähnlich jungen Planeten, der Theia, zusammen. Als Folge dessen wurde der kleinere Planet Theia vernichtet und seine Materie verschmolz mit der der Ur-Erde. Dadurch entstand die Erde, mit ihrer heutigen Masse. Nach dem Zusammenstoß verblieb ein Teil der zerstreuten Materie in der Umlaufbahn der Erde und bildete so ein Ringsystem um sie.

Durch den Zusammenstoß dieser Bruchstücke entstand der Mond. Nachdem sich das Ringsystem aufgelöst hatte, war der Mond ein rotierender, glühender Himmelskörper, der sich ca. 25.000 Kilometer von der Erde entfernt befand: Er verfügte über Vulkane, Lavaseen und ein eigenes Magnetfeld.

Das zu diesem Zeitpunkt zwischen Mond und Erde auftretende Ebbe-Flut-Phänomen führte zu verschiedenen Veränderungen. Zum einen verlangsamte sich die Eigendrehung des Mondes, was in einer gebundenen Rotation resultierte, das heißt, dass die Dauer einer Erdumrundung und die einer Rotation um die eigene Achse gleich lang sind. Zum anderen entfernte sich der Mond kontinuierlich von der Erde, kühlte ab und wurde inaktiv.

Momentan beträgt die mittlere Entfernung zwischen Mond und Erde etwa 384.400 km. Auch heute noch entfernt er sich von der Erde um jährlich 3,8 cm. Als Folge dessen wächst die Dauer einer Erdumrundung. Aufgrund der gebundenen Rotation wird auch die Rotationsperiode um die eigene Achse immer länger. Ebbe und Flut haben auch Auswirkungen auf die Erde: Die Achsenrotation der Erde wird langsamer und die Erdentage werden dadurch langsam länger.

Begriffsdefinitionen:

Planet: Ein um die Sonne kreisender Himmelskörper, dessen Masse nicht groß genug dazu ist, dass sich in seinem Inneren die für die Sterne typischen Fusionsreaktionen abspielen (und deshalb kein eigenes Licht emittiert), dazu aber ausreichend ist, dass er eine kugelähnliche Gestalt besitzt.

Stern: Ein selbstleuchtender Himmelskörper, dessen Strahlung von den in seinem Inneren ablaufenden Fusionsreaktionen gespeist wird.

Sonnensystem: Der Bereich, in dem die Gravitationskraft der Sonne dominiert. Das bedeutet eine ca. 2 Lichtjahre Durchmesser messende Kugel, in deren Mitte die Sonne steht und um die herum zahlreiche kleinere Himmelskörper kreisen.

Die Formung des Mondes

Die Entstehung der Erde hängt mit der Entstehung unseres Sonnensystems zusammen. Die das Sonnensystem bildende Gas- und Staubwolke zog sich kontinuierlich zusammen, während sich in ihrer Mitte immer mehr Stoffe verdichteten und auch die Temperatur des Mittelpunktes immer weiter anstieg. Aus diesen im Mittelpunkt verdichteten Stoffen entstand die Sonne. Der restliche Teil der Wolke verstreute sich aufgrund der schnellen Rotation und begann als Scheibe um die Sonne zu kreisen. Die darin befindlichen Staubteilchen hafteten elektrostatisch aneinander an, und als diese auf Kilometergröße angewachsen waren, wuchsen sie aufgrund der Gravitation zusammen. Diese planetenartigen Gebilde nahmen die Größe von Planeten an. So entstand vor 4,6 Milliarden Jahren auch die Ur-Erde.

Nach ihrer Entstehung stieß diese noch über eine formbare Oberfläche verfügende Ur-Erde vor 170 Millionen Jahren mit einem ähnlich jungen Planeten, der Theia, zusammen. Als Folge dessen wurde der kleinere Planet Theia vernichtet und seine Materie verschmolz mit der der Ur-Erde. Dadurch entstand die Erde, mit ihrer heutigen Masse. Nach dem Zusammenstoß verblieb ein Teil der zerstreuten Materie in der Umlaufbahn der Erde und bildete so ein Ringsystem um sie.

Durch den Zusammenstoß dieser Bruchstücke entstand der Mond. Nachdem sich das Ringsystem aufgelöst hatte, war der Mond ein rotierender, glühender Himmelskörper, der sich ca. 25.000 Kilometer von der Erde entfernt befand: Er verfügte über Vulkane, Lavaseen und ein eigenes Magnetfeld.

Das zu diesem Zeitpunkt zwischen Mond und Erde auftretende Ebbe-Flut-Phänomen führte zu verschiedenen Veränderungen. Zum einen verlangsamte sich die Eigendrehung des Mondes, was in einer gebundenen Rotation resultierte, das heißt, dass die Dauer einer Erdumrundung und die einer Rotation um die eigene Achse gleich lang sind. Zum anderen entfernte sich der Mond kontinuierlich von der Erde, kühlte ab und wurde inaktiv.

Momentan beträgt die mittlere Entfernung zwischen Mond und Erde etwa 384.400 km. Auch heute noch entfernt er sich von der Erde um jährlich 3,8 cm. Als Folge dessen wächst die Dauer einer Erdumrundung. Aufgrund der gebundenen Rotation wird auch die Rotationsperiode um die eigene Achse immer länger. Ebbe und Flut haben auch Auswirkungen auf die Erde: Die Achsenrotation der Erde wird langsamer und die Erdentage werden dadurch langsam länger.

Begriffsdefinitionen:

Planet: Ein um die Sonne kreisender Himmelskörper, dessen Masse nicht groß genug dazu ist, dass sich in seinem Inneren die für die Sterne typischen Fusionsreaktionen abspielen (und deshalb kein eigenes Licht emittiert), dazu aber ausreichend ist, dass er eine kugelähnliche Gestalt besitzt.

Stern: Ein selbstleuchtender Himmelskörper, dessen Strahlung von den in seinem Inneren ablaufenden Fusionsreaktionen gespeist wird.

Sonnensystem: Der Bereich, in dem die Gravitationskraft der Sonne dominiert. Das bedeutet eine ca. 2 Lichtjahre Durchmesser messende Kugel, in deren Mitte die Sonne steht und um die herum zahlreiche kleinere Himmelskörper kreisen.

Die Abkühlung

Die Entstehung der Erde hängt mit der Entstehung unseres Sonnensystems zusammen. Die das Sonnensystem bildende Gas- und Staubwolke zog sich kontinuierlich zusammen, während sich in ihrer Mitte immer mehr Stoffe verdichteten und auch die Temperatur des Mittelpunktes immer weiter anstieg. Aus diesen im Mittelpunkt verdichteten Stoffen entstand die Sonne. Der restliche Teil der Wolke verstreute sich aufgrund der schnellen Rotation und begann als Scheibe um die Sonne zu kreisen. Die darin befindlichen Staubteilchen hafteten elektrostatisch aneinander an, und als diese auf Kilometergröße angewachsen waren, wuchsen sie aufgrund der Gravitation zusammen. Diese planetenartigen Gebilde nahmen die Größe von Planeten an. So entstand vor 4,6 Milliarden Jahren auch die Ur-Erde.

Nach ihrer Entstehung stieß diese noch über eine formbare Oberfläche verfügende Ur-Erde vor 170 Millionen Jahren mit einem ähnlich jungen Planeten, der Theia, zusammen. Als Folge dessen wurde der kleinere Planet Theia vernichtet und seine Materie verschmolz mit der der Ur-Erde. Dadurch entstand die Erde, mit ihrer heutigen Masse. Nach dem Zusammenstoß verblieb ein Teil der zerstreuten Materie in der Umlaufbahn der Erde und bildete so ein Ringsystem um sie.

Durch den Zusammenstoß dieser Bruchstücke entstand der Mond. Nachdem sich das Ringsystem aufgelöst hatte, war der Mond ein rotierender, glühender Himmelskörper, der sich ca. 25.000 Kilometer von der Erde entfernt befand: Er verfügte über Vulkane, Lavaseen und ein eigenes Magnetfeld.

Das zu diesem Zeitpunkt zwischen Mond und Erde auftretende Ebbe-Flut-Phänomen führte zu verschiedenen Veränderungen. Zum einen verlangsamte sich die Eigendrehung des Mondes, was in einer gebundenen Rotation resultierte, das heißt, dass die Dauer einer Erdumrundung und die einer Rotation um die eigene Achse gleich lang sind. Zum anderen entfernte sich der Mond kontinuierlich von der Erde, kühlte ab und wurde inaktiv.

Momentan beträgt die mittlere Entfernung zwischen Mond und Erde etwa 384.400 km. Auch heute noch entfernt er sich von der Erde um jährlich 3,8 cm. Als Folge dessen wächst die Dauer einer Erdumrundung. Aufgrund der gebundenen Rotation wird auch die Rotationsperiode um die eigene Achse immer länger. Ebbe und Flut haben auch Auswirkungen auf die Erde: Die Achsenrotation der Erde wird langsamer und die Erdentage werden dadurch langsam länger.

Begriffsdefinitionen:

Planet: Ein um die Sonne kreisender Himmelskörper, dessen Masse nicht groß genug dazu ist, dass sich in seinem Inneren die für die Sterne typischen Fusionsreaktionen abspielen (und deshalb kein eigenes Licht emittiert), dazu aber ausreichend ist, dass er eine kugelähnliche Gestalt besitzt.

Stern: Ein selbstleuchtender Himmelskörper, dessen Strahlung von den in seinem Inneren ablaufenden Fusionsreaktionen gespeist wird.

Sonnensystem: Der Bereich, in dem die Gravitationskraft der Sonne dominiert. Das bedeutet eine ca. 2 Lichtjahre Durchmesser messende Kugel, in deren Mitte die Sonne steht und um die herum zahlreiche kleinere Himmelskörper kreisen.

Erde und Mond heute

Die Entstehung der Erde hängt mit der Entstehung unseres Sonnensystems zusammen. Die das Sonnensystem bildende Gas- und Staubwolke zog sich kontinuierlich zusammen, während sich in ihrer Mitte immer mehr Stoffe verdichteten und auch die Temperatur des Mittelpunktes immer weiter anstieg. Aus diesen im Mittelpunkt verdichteten Stoffen entstand die Sonne. Der restliche Teil der Wolke verstreute sich aufgrund der schnellen Rotation und begann als Scheibe um die Sonne zu kreisen. Die darin befindlichen Staubteilchen hafteten elektrostatisch aneinander an, und als diese auf Kilometergröße angewachsen waren, wuchsen sie aufgrund der Gravitation zusammen. Diese planetenartigen Gebilde nahmen die Größe von Planeten an. So entstand vor 4,6 Milliarden Jahren auch die Ur-Erde.

Nach ihrer Entstehung stieß diese noch über eine formbare Oberfläche verfügende Ur-Erde vor 170 Millionen Jahren mit einem ähnlich jungen Planeten, der Theia, zusammen. Als Folge dessen wurde der kleinere Planet Theia vernichtet und seine Materie verschmolz mit der der Ur-Erde. Dadurch entstand die Erde, mit ihrer heutigen Masse. Nach dem Zusammenstoß verblieb ein Teil der zerstreuten Materie in der Umlaufbahn der Erde und bildete so ein Ringsystem um sie.

Durch den Zusammenstoß dieser Bruchstücke entstand der Mond. Nachdem sich das Ringsystem aufgelöst hatte, war der Mond ein rotierender, glühender Himmelskörper, der sich ca. 25.000 Kilometer von der Erde entfernt befand: Er verfügte über Vulkane, Lavaseen und ein eigenes Magnetfeld.

Das zu diesem Zeitpunkt zwischen Mond und Erde auftretende Ebbe-Flut-Phänomen führte zu verschiedenen Veränderungen. Zum einen verlangsamte sich die Eigendrehung des Mondes, was in einer gebundenen Rotation resultierte, das heißt, dass die Dauer einer Erdumrundung und die einer Rotation um die eigene Achse gleich lang sind. Zum anderen entfernte sich der Mond kontinuierlich von der Erde, kühlte ab und wurde inaktiv.

Momentan beträgt die mittlere Entfernung zwischen Mond und Erde etwa 384.400 km. Auch heute noch entfernt er sich von der Erde um jährlich 3,8 cm. Als Folge dessen wächst die Dauer einer Erdumrundung. Aufgrund der gebundenen Rotation wird auch die Rotationsperiode um die eigene Achse immer länger. Ebbe und Flut haben auch Auswirkungen auf die Erde: Die Achsenrotation der Erde wird langsamer und die Erdentage werden dadurch langsam länger.

Begriffsdefinitionen:

Planet: Ein um die Sonne kreisender Himmelskörper, dessen Masse nicht groß genug dazu ist, dass sich in seinem Inneren die für die Sterne typischen Fusionsreaktionen abspielen (und deshalb kein eigenes Licht emittiert), dazu aber ausreichend ist, dass er eine kugelähnliche Gestalt besitzt.

Stern: Ein selbstleuchtender Himmelskörper, dessen Strahlung von den in seinem Inneren ablaufenden Fusionsreaktionen gespeist wird.

Sonnensystem: Der Bereich, in dem die Gravitationskraft der Sonne dominiert. Das bedeutet eine ca. 2 Lichtjahre Durchmesser messende Kugel, in deren Mitte die Sonne steht und um die herum zahlreiche kleinere Himmelskörper kreisen.

Narration

Die Entstehung der Erde hängt mit der Entstehung unseres Sonnensystems zusammen. Die das Sonnensystem bildende Gas- und Staubwolke zog sich kontinuierlich zusammen, während sich in ihrer Mitte immer mehr Stoffe verdichteten und auch die Temperatur des Mittelpunktes immer weiter anstieg. Aus diesen im Mittelpunkt verdichteten Stoffen entstand die Sonne. Der restliche Teil der Wolke verstreute sich aufgrund der schnellen Rotation und begann als Scheibe um die Sonne zu kreisen. Die darin befindlichen Staubteilchen hafteten elektrostatisch aneinander an, und als diese auf Kilometergröße angewachsen waren, wuchsen sie aufgrund der Gravitation zusammen. Diese planetenartigen Gebilde nahmen die Größe von Planeten an. So entstand vor 4,6 Milliarden Jahren auch die Ur-Erde.

Nach ihrer Entstehung stieß diese noch über eine formbare Oberfläche verfügende Ur-Erde vor 170 Millionen Jahren mit einem ähnlich jungen Planeten, der Theia, zusammen. Als Folge dessen wurde der kleinere Planet Theia vernichtet und seine Materie verschmolz mit der der Ur-Erde. Dadurch entstand die Erde, mit ihrer heutigen Masse. Nach dem Zusammenstoß verblieb ein Teil der zerstreuten Materie in der Umlaufbahn der Erde und bildete so ein Ringsystem um sie.

Durch den Zusammenstoß dieser Bruchstücke entstand der Mond. Nachdem sich das Ringsystem aufgelöst hatte, war der Mond ein rotierender, glühender Himmelskörper, der sich ca. 25.000 Kilometer von der Erde entfernt befand: Er verfügte über Vulkane, Lavaseen und ein eigenes Magnetfeld.

Das zu diesem Zeitpunkt zwischen Mond und Erde auftretende Ebbe-Flut-Phänomen führte zu verschiedenen Veränderungen. Zum einen verlangsamte sich die Eigendrehung des Mondes, was in einer gebundenen Rotation resultierte, das heißt, dass die Dauer einer Erdumrundung und die einer Rotation um die eigene Achse gleich lang sind. Zum anderen entfernte sich der Mond kontinuierlich von der Erde, kühlte ab und wurde inaktiv.

Momentan beträgt die mittlere Entfernung zwischen Mond und Erde etwa 384.400 km. Auch heute noch entfernt er sich von der Erde um jährlich 3,8 cm. Als Folge dessen wächst die Dauer einer Erdumrundung. Aufgrund der gebundenen Rotation wird auch die Rotationsperiode um die eigene Achse immer länger. Ebbe und Flut haben auch Auswirkungen auf die Erde: Die Achsenrotation der Erde wird langsamer und die Erdentage werden dadurch langsam länger.

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