Der menschliche Körper (Mann)

Der menschliche Körper (Mann)

Die Animation stellt die wichtigsten Systeme des menschlichen Körpers vor.

Biologie

Schlagwörter

Korpus, männlicher Körper, menschliche Körper, Organismus, Verdauungssystem, Atmungssystem, Haut, Blutkreislauf, Muskeln, Skelett, Lymphsystem, lymphatisches System, Ausscheidungssystem, Geschlechtsorgane, Nervensystem, Hormonsystem, Geschlechtsorgan, Verdauungstrakt, Atmung, Integument, Zirkulation, Verdauung, Immunsystem, Ableitung, Mann, Schädel, Fortpflanzungsorgan, Sinnesorgan, Synapse, Körperkreislauf, Wirbel, Speiseröhre, Magen, Mitteldarm, Dickdarm, Enddarm, Mundhöhle, Nasenhöhle, Lunge, Luftröhre, Kehlkopf, Aorta, Herz, Vene, Mandel, Lymphgefäß, Lymphknoten, Niere, Blase, Harnleiter, Harnröhre, Hoden, Samenblase, Vorsteherdrüse, Gehirn, Hirnanhangsdrüse, Hypothalamus, Schilddrüse, Nebenschilddrüsen, Bauchspeicheldrüse, Galle, Rückenmark, Nerv, Penis, Thymusdrüse, Glied, obere Extremität, untere Extremität, Brustkorb, Leber, kleine Blutkreislauf, Nebenniere, Hormon, Organsystem, Organ, Biologie, Mensch

Verwandte Extras

3D-Modelle

Haut

Die Haut ist unser größtes Organ: Die Haut eines durchschnittlichen Erwachsenen hat eine Fläche von etwa 1,5 m² und eine Masse von etwa 12 kg (einschließlich der hypodermalen Fettschicht). Sie schützt den Körper vor mechanischer Beschädigung, UV-Strahlung, Krankheitserregern und ihre Hornschicht verhindert das Austrocknen. Die Haut spielt auch eine wichtige Rolle bei der Temperaturregulierung. Sie ist unser größtes Sinnesorgan: Ihre Rezeptoren sind wichtig zur Wahrnehmung von Hitze, Kälte und mechanischen Reizen.

Muskeln

  • Kopfmuskulatur
  • Brustmuskulatur
  • Bauchmuskulatur
  • Beinmuskulatur
  • Nackenmuskulatur
  • Oberarmmuskulatur
  • Unterarmmuskulatur
  • Oberschenkelmuskulatur
  • Rückenmuskulatur

Die Muskeln sind die aktiven Organe der Fortbewegung. Es gibt etwa 350 Skelettmuskeln im menschlichen Körper, sie bilden bis zu 50% der Körpermasse. Wir unterscheiden lange, kurze, flache und ringförmige Muskeln. Die Muskeln sind durch Sehnen an den Knochen befestigt.

Skelett

Das Skelett eines erwachsenen Menschen besteht aus 206 Knochen. Knochen müssen gleichzeitig hart und flexibel sein, um die große Belastung auszuhalten. Ihr Stoffwechsel, und damit auch ihr Heilungsprozess, ist langsam. Ein Knochenbruch benötigt zum Beispiel mindestens 6 Wochen, um zu heilen. Zur Vorbeugung der Osteoporose, also des Knochenschwundes, müssen wir Sorge tragen, dass wir ausreichend Kalzium zu uns nehmen, Jugendliche benötigen täglich 1500 mg.

Verdauungs- system

  • Magen - Verdaut das Eiweiß. Der Magensaft ist stark sauer.
  • Dünndarm - Verdaut Eiweiße, Kohlenhydrate und Fette. Hier werden die Nährstoffe absorbiert.
  • Kolon (Grimmdarm) - Absorbiert Wasser und Mineralien. In seinem Inneren leben Darmbakterien, die K und B-Vitamine produzieren.
  • Enddarm
  • Leber - Ein wichtiges Entgiftungsorgan; produziert Galle, die bei der Verdauung von Fetten hilft.
  • Bauchspeicheldrüse - Produziert Verdauungsenzyme, die in den Zwölffingerdarm abgegeben Fette, Kohlenhydrate und Eiweiße verdauen. Auch das blutzuckersenkende Hormon Insulin wird hier gebildet.
  • Speiseröhre
  • Mundhöhle
  • Gallenblase - Ein birnenförmiges Organ, das die Galle vorübergehend speichert. Während der Speicherung verdickt sich die Galle.

Unser Verdauungssystem ist verantwortlich für die Verdauung und die Aufnahme der Nährstoffe aus der Nahrung.
In der Mundhöhle wird die Nahrung von den Zähnen zerkleinert, hier beginnt die Verdauung der Kohlenhydrate. Im stark sauren Milieu des Magens werden die Eiweiße, die Proteine verdaut.
Danach werden die drei Hauptnährstoffgruppen, also die Eiweiße, die Kohlenhydrate und die Fette, im Dünndarm verdaut und aufgenommen.
Hierhin strömen die von der Bauchspeicheldrüse produzierten Verdauungsenzyme bzw. die von der Leber produzierte Galle, die der Fettverdauung dient. Im Dickdarm erfolgt die Aufnahme von Wasser und Mineralstoffen bzw. mit Hilfe von Bakterien die Produktion von Vitaminen.

Atmungs- system

Die Energie gewinnenden, abbauenden Stoffwechselvorgänge benötigen Sauerstoff und produzieren Kohlendioxid. Die Aufnahme des Sauerstoffs und die Abgabe des Kohlendioxids erfolgt in der Lunge. Im Ruhezustand atmen wir durchschnittlich 16 Mal pro Minute und tauschen bei jedem Atemzug einen halben Liter Luft aus. Das Risiko an der häufigen schweren Lungenkrankheit namens Lungenkrebs zu erkranken, wird durch das Rauchen in hohem Maße gesteigert.

Blut- kreislauf

  • Herz - Pumpt das Blut durch beide Kreisläufe.
  • Aorta - Die Hauptschlagader des großen Blutkreislaufes (Körperkreislauf). Entspringt der linken Herzkammer.

Unser Körper ist von Blutgefäßen durchzogen, die zwei Blutkreisläufe bilden. Der große Blutkreislauf versorgt unsere Organe mit sauerstoffreichem Blut und transportiert das als Stoffwechselprodukt entstehende Kohlendioxid ab. Der kleine Blutkreislauf, oder Lungenkreislauf, transportiert kohlendioxidreiches Blut zur Lunge, wo Kohlendioxid abgegeben und Sauerstoff aufgenommen wird. Das sauerstoffreiche Blut wird dann vom kleinen Blutkreislauf zum Herz transportiert. Die Strömung des Blutes wird durch Kontraktionen des Herzens gewährleistet. Der Gesundheit unserer Blutgefäße und unseres Herzens ist es zuträglich, sich regelmäßig zu bewegen, fettarm zu ernähren und nicht zu rauchen.

Nerven- system

  • Gehirn - Befindet sich im Schädel.
  • Rückenmark - Befindet sich in der Wirbelsäule.
  • Nerven - Bündel aus Nervenfasern, die das Zentralnervensystem mit den Organen verbinden.
  • Schläfenmuskel
  • Jochbeinmuskel
  • Kaumuskel
  • Kopfwender
  • Mundringmuskel
  • Stirnmuskel
  • Augenringmuskel
  • Lachmuskel
  • Platysma
  • Niederzieher der Unterlippe

Das Nervensystem ist zusammen mit dem Hormonsystem verantwortlich für die koordinierte, geregelte Funktion unseres Organismus. Das Zentralnervensystem besteht aus dem Rückenmark und dem Gehirn. Das periphere Nervensystem besteht aus Nerven, die Informationen in Form von elektrischen Signalen zwischen Zentralnervensystem und Organen übertragen. Aus dem Gehirn treten 12 Paar Hirnnerven aus und aus dem Rückenmark treten 31 Paar Spinalnerven aus.

Ausscheidungs- system

  • Niere - Filtert schädliche und überflüssige Stoffe aus dem Blut.
  • Harnleiter
  • Blase - Speichert den Harn bis zu seiner Ausscheidung.
  • Harnröhre

Für den Organismus überflüssige bzw. schädliche Stoffe werden von den Nieren aus dem Körper entfernt. Die Nieren bilden täglich etwa 1,5 Liter Harn. Der Harn wird in der Harnblase gesammelt und über die Harnröhre ausgeschieden. Eine häufige Erkrankung des Harnsystems ist die Nierenbeckenentzündung, bei der im Urin Eiweiß nachgewiesen werden kann. Und auch Nierensteine kommen häufig vor: Durch kleine mechanische Verletzungen ist dann Blut im Urin vorhanden.

Animation

Lymph- system

  • Mandeln
  • Milz - Spielt in der Reifung der weißen Blutkörperchen und damit auch in der Funktion des Immunsystems eine wichtige Rolle.
  • Thymusdrüse - Spielt in der Reifung der weißen Blutkörperchen und damit auch in der Funktion des Immunsystems eine wichtige Rolle.
  • Lymphknoten - Spielt in der Reifung der weißen Blutkörperchen und damit auch in der Funktion des Immunsystems eine wichtige Rolle.
  • Milchbrustgang - Er mündet im linken Venenwinkel, dort vermischt sich die Lymphe mit dem Blut und gelangt dann ins Herz.
  • Lymphgefäß

Die Lymphe, also die Gewebeflüssigkeit, ist die Flüssigkeit im Zellzwischenraum. Sie entsteht aus Blut durch Filterung in den Kapillarwänden. Die Lymphe nimmt die Zellstoffwechselprodukte auf, sie wird von den Lymphgefäßen zur Hauptvene geleitet.
Sie durchfließt auch die Lymphknoten. In den Lymphknoten treffen die in der Lymphe enthaltenen Krankheitserreger auf die dort reifenden weißen Blutkörperchen, was für das Funktionieren des Immunsystems wichtig ist. Wichtige lymphatische Drüsen sind der Thymus, die Milz und die Mandeln (Tonsillen): Auch sie spielen eine wichtige Rolle in der Reifung der weißen Blutzellen und der Immunabwehr.

Fortpflanzungs-\system

  • Hoden - Er produziert die Spermien und auch das Testosteron (männliches Geschlechtshormon). Das Testosteron bewirkt die Reifung der Spermatiden zu Spermien, das Entstehen von sexuellem Verlangen und ist des weiteren in der Jugend für die Entwicklung des männlichen Körperbaus und der Körperbehaarung zuständig.
  • Nebenhoden - Er lagert die im Hoden produzierten Spermien.
  • Samenleiter
  • Samenblase - Sie spielt bei der Produktion des Spermas eine wichtige Rolle.
  • Vorsteherdrüse - Sie spielt bei der Entwicklung des Spermas eine wichtige Rolle. Sie wird auch Prostata genannt.

Die Genitalien dienen der Fortpflanzung. Sie produzieren die Gameten. Bei der Befruchtung vereinigt sich ein Spermium mit der Eizelle und bildet eine Zygote, aus der sich der Nachwuchs entwickelt. Die männlichen Keimdrüsen sind die paarig angelegten Hoden, die Spermatozoen, also Spermien produzieren. Die Nebenhoden speichern das Sperma, das während der Ejakulation, also dem Samenerguss, mit der Samenflüssigkeit durch die Harnröhre herausgeschleudert wird. An der Bildung der Spermien sind die Prostata und die paarig angelegten Samenblasen beteiligt.

Hormon- system

  • Nebenschilddrüsen - Sie produzieren das Parathormon, welches den Kalziumspiegel des Blutes erhöht. Das in der Schilddrüse produzierte Calcitonin wirkt dem Parathormon entgegengesetzt.
  • Nebenniere - Sie setzt sich aus der Nebennierenrinde und dem Nebennierenmark zusammen. In der Nebennierenrinde werden den Salz- und Zuckerspiegel des Blutes regulierende Hormone und in geringer Menge auch Geschlechtshormone produziert. Das Mark produziert das Stresshormon Epinephrin (Adrenalin), welches in der Reaktion auf akute Stresssituationen eine wichtige Rolle spielt.
  • Hoden - Er produziert die Spermien und auch das Testosteron (männliches Geschlechtshormon). Das Testosteron bewirkt die Reifung der Spermatiden zu Spermien, das Entstehen von sexuellem Verlangen und ist des weiteren in der Jugend für die Entwicklung des männlichen Körperbaus und der Körperbehaarung zuständig.
  • Bauchspeicheldrüse - Hier wird das den Blutzuckerspiegel senkende Insulin produziert. Durch Insulinmangel entsteht Diabetes.
  • Schilddrüse - Sie produziert das Thyroxin, welches die biologische Oxidation anregt. Thyroxin spielt in der Hirnentwicklung eine wichtige Rolle und ist auch für das normale Wachstum zuständig. Bei einer Überproduktion entsteht der Morbus Basedow. Symptom des Thyroxinmangels ist der Kropf (Struma). Besteht der Thyroxinmangel von Geburt an, so spricht man von der angeborenen Hypothyreose, deren unbehandeltes Vollbild als Kretinismus bezeichnet wird.
  • Hypophyse (Hirnanhangsdrüse) - Gemeinsam mit dem Hypothalamus bildet sie die Hypothalamus-Hypophysen-Achse, das Zentrum unseres Hormonsystems.

Hormone werden von den endokrinen Drüsen produziert: das Adrenalin zum Beispiel im Nebennierenmark, das Insulin in der Bauchspeicheldrüse und das Thyroxin in der Schilddrüse.
Das Zentrum des Hormonsystems ist das Hypothalamus-Hypophysen-System. Der Hypothalamus produziert Hormone, die auf die Hirnanhangdrüse einwirken. Durch ihren Einfluss produziert die Hirnanhangdrüse Hormone, die wiederum andere Hormondrüsen stimulieren: unter anderem die Schilddrüse, die Nebennieren sowie die Gonaden. Die Bauchspeicheldrüse wird nicht vom Hypothalamus-Hypophysen-System gesteuert.

Körperteile

  • Kopf
  • Hals
  • Rumpf
  • Gliedmaßen
  • Schulter
  • Oberarm
  • Unterarm
  • Hand
  • Oberschenkel
  • Unterschenkel
  • Fuß
  • Brustkorb
  • Bauch
  • Becken
  • Rücken
  • Taille
  • Gesäß
  • Auge
  • Nase
  • Mund
  • Ohr
  • Stirn
  • Schädeldecke
  • Hals
  • Nacken
  • Kinn
  • Schulter
  • Brustkorb
  • Bauch
  • Becken
  • Rücken
  • Taille
  • Gesäß
  • Nabel
  • Oberarm
  • Unterarm
  • Hand
  • Ellenbogen
  • Handgelenk
  • Finger
  • Oberschenkel
  • Unterschenkel
  • Fuß
  • Knie
  • Knöchel
  • Fußsohle
  • Penis
  • Hodensack

Narration

Die Haut ist das größte Organ des menschlichen Körpers:
Die Haut eines durchschnittlichen Erwachsenen hat eine Fläche von etwa 1,5 m² und eine Masse von etwa 12 kg, einschließlich der hypodermalen Fettschicht. Die Haut schützt den Körper vor mechanischen Beschädigungen, UV-Strahlung und verhindert sein Austrocknen. Sie spielt auch eine wichtige Rolle bei der Temperaturregulierung.

Sie ist unser größtes Sinnesorgan, ihre Rezeptoren sind wichtig für die Wahrnehmung von Hitze, Kälte und mechanischen Einwirkungen.

Die Muskeln sind die aktiven Organe der Fortbewegung. Es gibt etwa 350 Skelettmuskeln im menschlichen Körper, sie bilden bis zu 50% der Körpermasse. Es gibt lange, kurze, flache und ringförmige Muskeln. Die Muskeln sind durch Sehnen an den Knochen befestigt.

Das Skelett eines erwachsenen Menschen besteht aus 206 Knochen. Knochen müssen gleichzeitig starr und flexibel sein, um die große Belastung auszuhalten. Der Stoffwechsel der Knochen, und damit auch ihr Heilungsprozess, ist langsam. Ein Knochenbruch benötigt zum Beispiel mindestens 6 Wochen, um zu heilen. Zur Vorbeugung der Osteoporose, also des Knochenschwundes, müssen wir Sorge tragen, dass wir täglich ausreichend Kalzium zu uns nehmen, Jugendliche benötigen 1.500 mg.

Das Verdauungssystem ist verantwortlich für die Verdauung und die Aufnahme der Nährstoffe aus der Nahrung. In der Mundhöhle wird die Nahrung von den Zähnen zerkleinert, hier beginnt die Verdauung der Kohlenhydrate. Im stark sauren Milieu des Magens werden die Eiweiße, die Proteine verdaut.
Danach werden die drei Hauptnährstoffgruppen, also die Eiweiße, die Kohlenhydrate und die Fette, im Dünndarm aufgenommen. Hierhin strömen die von der Bauchspeicheldrüse produzierten Verdauungsenzyme bzw. die von der Leber produzierte Galle, die der Fettverdauung dient. Im Dickdarm erfolgt die Aufnahme von Wasser und Mineralstoffen bzw. mit Hilfe von Bakterien die Produktion von Vitaminen.

Die Energie gewinnenden, abbauenden Stoffwechselvorgänge benötigen Sauerstoff und produzieren Kohlendioxid. Die Aufnahme des Sauerstoffs und die Abgabe des Kohlendioxids erfolgt in der Lunge. Im Ruhezustand atmen wir durchschnittlich 16 Mal pro Minute und tauschen bei jedem Atemzug einen halben Liter Luft aus. Das Risiko an der häufigen schweren Lungenkrankheit namens Lungenkrebs zu erkranken, wird durch das Rauchen in großem Maße gesteigert.

Unser Körper ist von Blutgefäßen durchzogen, die zwei Blutkreisläufe bilden. Der große Blutkreislauf versorgt unsere Organe mit sauerstoffreichem Blut und transportiert das als Stoffwechselprodukt entstehende Kohlendioxid ab.
Der kleine Blutkreislauf, oder Lungenkreislauf, transportiert kohlendioxidreiches Blut zur Lunge, wo das Kohlendioxid abgegeben wird und Sauerstoff ins Blut gelangt. Das sauerstoffreiche Blut wird dann vom kleinen Blutkreislauf zum Herz transportiert.
Die Strömung des Blutes wird durch Kontraktionen des Herzens gewährleistet. Der Gesundheit unserer Blutgefäße und unseres Herzens ist es zuträglich sich regelmäßig zu bewegen, fettarm zu ernähren und nicht zu rauchen.

Für den Organismus schädliche und überflüssige Stoffe werden durch die Nieren aus dem Körper entfernt. Die Nieren bilden täglich etwa 1,5 l Harn. Der Harn wird in der Harnblase gesammelt und über die Harnröhre ausgeschieden. Eine häufige Erkrankung des Harnsystems ist die Nierenbeckenentzündung, bei der im Urin Eiweiß nachgewiesen werden kann. Und auch Nierensteine kommen häufig vor: Durch kleine mechanische Verletzungen ist dann Blut im Urin vorhanden.

Das Nervensystem ist zusammen mit dem Hormonsystem verantwortlich für die koordinierte, geregelte Funktion unseres Organismus. Das Zentralnervensystem besteht aus dem Rückenmark und dem Gehirn. Das periphere Nervensystem besteht aus Nerven, die Informationen in Form von elektrischen Signalen zwischen Zentralnervensystem und Organen übertragen. Aus dem Gehirn treten 12 Paar Hirnnerven aus und aus dem Rückenmark treten 31 Paar Spinalnerven aus.

Hormone werden von den endokrinen Drüsen produziert: das Adrenalin zum Beispiel im Nebennierenmark, das Insulin in der Bauchspeicheldrüse und das Thyroxin in der Schilddrüse. Das Zentrum des Hormonsystems ist das Hypothalamus-Hypophysen-System. Der Hypothalamus produziert Hormone, die auf die Hirnanhangdrüse einwirken. Durch ihren Einfluss produziert die Hirnanhangdrüse Hormone, die wiederum andere Hormondrüsen stimulieren: unter anderem die Schilddrüse, die Nebennieren sowie die Gonaden. Die Bauchspeicheldrüse wird nicht vom Hypothalamus-Hypophysen-System gesteuert.

Die Lymphe, also die Gewebeflüssigkeit, ist die Flüssigkeit im Zellzwischenraum. Sie entsteht aus Blut durch Filterung in den Kapillarwänden. Die Lymphe nimmt die Zellstoffwechselprodukte auf, sie wird von den Lymphgefäßen zur Hauptvene geleitet. Sie durchfließt auch die Lymphknoten. In den Lymphknoten treffen die in der Lymphe enthaltenen Krankheitserreger auf die dort reifenden weißen Blutkörperchen, was für das Funktionieren des Immunsystems wichtig ist. Wichtige lymphatische Drüsen sind der Thymus, die Milz und die Mandeln (Tonsillen): Auch sie spielen eine wichtige Rolle in der Reifung der weißen Blutzellen und der Immunabwehr.

Die Genitalien dienen der Fortpflanzung. Sie produzieren die Gameten. Bei der Befruchtung vereinigt sich ein Spermium mit der Eizelle und bildet eine Zygote, aus der sich der Nachwuchs entwickelt. Die männlichen Keimdrüsen sind die paarig angelegten Hoden, die Spermatozoen, also Spermien produzieren. Die Nebenhoden speichern das Sperma, das während der Ejakulation, also dem Samenerguss, mit der Samenflüssigkeit durch die Harnröhre herausgeschleudert wird. An der Bildung der Spermien sind die Prostata und die paarig angelegten Samenblasen beteiligt.

Verwandte Extras

Der menschliche Körper (Frau)

Die Animation stellt die wichtigsten Systeme des menschlichen Körpers vor.

Das lymphatische System

Die Lymphgefäße enthalten die Lymphe; die Lymphknoten sind ein wichtiger Teil des Immunsystems.

Das menschliche Skelett

Unser Knochengerüst, an dem die Skelettmuskeln befestigt sind.

Das Nervensystem

Gehirn und Rückenmark bilden das ZNS; Nerven und Ganglien das periphere Nervensystem.

Der Aufbau des Dünndarms

Im längsten Teil des Verdauungstraktes erfolgt der Großteil der Verdauung und Nährstoffaufnahme.

Der Blutkreislauf

Der kleine Blutkreislauf versorgt den großen mit Sauerstoff aus der Lunge für den Körper.

Die Körperteile

Die Animation stellt die Körperteile des Menschen an einem männlichen Körper vor.

Die Muskeln des Menschen

Aktiver Bewegungsapparat: Die Skelettmuskeln setzten an den Knochen an und bewegen diese.

Die Sinnesorgane

Sie erfassen Umwelt- und Körperreize und leiten diese als Nervenimpulse ans Gehirn weiter.

Woraus besteht der menschliche Körper?

Das 3D-Modell stellt die Elemente vor, aus denen der menschliche Körper besteht.

Das Auge

Eins der wichtigsten Sinnesorgane. Seine Rezeptoren wandeln Licht in elektrische Impulse um.

Das Herz

Die zentrale Pumpe des Kreislaufsystems kontrahiert mehrere Milliarden Mal in unserem Leben.

Das menschliche Gehirn

Das Gehirn besteht aus den Hauptbereichen Hirnstamm, Zwischenhirn, Großhirn und Kleinhirn.

Der Aufbau des Dickdarms

Der Dickdarm ist der letzte Teil des Verdauungstrakts, er folgt dem Dünndarm.

Der Aufbau des Muskels

Die Animation zeigt den Feinaufbau und die Funktion des Muskels bis auf die molekulare Ebene.

Der obere Verdauungstrakt

Die Nahrung gelangt aus der Mundhöhle durch das Schlucken in den Magen.

Der Schädel und die Wirbelsäule

Das Gehirn und das Rückenmark werden durch den Schädel und die Wirbelsäule geschützt.

Die Gameten

Durch die Verschmelzung zweier Gameten entsteht die Zygote, und aus ihr das neue Individuum.

Die Hautschichten

Die menschliche Haut besteht aus drei Hauptschichten: der Oberhaut, der Lederhaut und der Unterhaut.

Die Knochen des Brustkorbs

Der Brustkorb wird von Rippen, Brustbein und Brustwirbelsäule gebildet.

Die Unterteilung des menschlichen Gehirns

Die wichtigsten Gehirnbereiche: Hirnstamm, Kleinhirn, Zwischenhirn und Großhirn.

Das Ohr und der Hörvorgang

Das Ohr wandelt Luftschwingungen in elektrische Reize um, die vom Gehirn verarbeitet werden.

Der Aufbau des Rückenmarks

Das Rückenmark ist Teil des Zentralnervensystems, aus dem die Spinalnerven entspringen.

Die ableitenden Harnwege

Die ableitenden Harnwege sorgen für die Ausscheidung von schädlichen und überflüssigen Stoffen.

Die Anatomie und Funktion der Leber

Das lebenswichtige Organ ist wichtig für die Fettverdauung, Entgiftung und den Stoffwechsel.

Die Evolution des Wirbeltiergehirns

Im Verlauf der Wirbeltierevolution veränderte sich die relative Entwicklung der Hirnregionen.

Die Gelenkformen

Gelenke können anhand der Richtung der möglichen Bewegungen gruppiert werden.

Die Knochen der oberen Extremität

Die obere Extremität besteht aus dem Schultergürtel und der freien Extremität.

Die Knochen der unteren Extremität

Die Knochen der unteren Extremität bilden den Extremitätengürtel und die freie Extremität.

Die Körperteile

Die Animation zeigt die Bereiche von Kopf, Rumpf und den Gliedmaßen.

Knochenverbindungen

Knochen können durch Knorpel, Knochennähte oder Verschmelzung miteinander verbunden sein.

Das Kniegelenk

Das Kniegelenk setzt sich aus dem Oberschenkelknochen, Schienbein und der Kniescheibe zusammen.

Das männliche Fortpflanzungssystem

Das Fortpflanzungssystem dient der Vermehrung.

Der Herzinfarkt

Er entsteht durch den Verschluss eines Herzkranzgefäßes und ist eine häufige Todesursache.

Der Homo erectus

Der „aufgerichtete Mensch“ fertigte bereits Werkzeuge an und nutzte das Feuer.

Der Kniescheibenreflex

Das Reflexzentrum des Kniescheibenreflexes liegt im Rückenmark.

Die Blutgefäße

Die drei Haupttypen der Blutgefäße im menschlichen Körper: Arterien, Venen und Kapillaren.

Die Erkrankungen der Wirbelsäule

Die Skoliose wird durch die Verschiebung der Wirbel verursacht.

Die Oberarmmuskulatur

Die Bewegung der Extremitäten erfolgt durch die Beuger und Strecker, die Antagonisten.

Die Organisationsebenen des Lebendigen

Die Animation stellt die Organisation der lebenden Systeme vom Individuum bis zur Zelle vor.

Die tiefe Beinvenenthrombose und die Lungenembolie

Ein in den tiefen Beinvenen entstandenes Blutgerinnsel kann, wenn es in die Lunge gelangt, eine tödliche Lungenembolie verursachen.

Die weiblichen Geschlechtsorgane (Grundstufe)

Die Geschlechtsorgane dienen der Fortpflanzung.

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