Der Rutherfordsche Streuversuch

Der Rutherfordsche Streuversuch

Mit dem Experiment gelang es, die Existenz der positiv geladenen Atomkerne zu beweisen.

Physik

Schlagwörter

Rutherfordscher Streuversuch, Ernest Rutherford, Rutherford, Streuversuch, Atommodell, Elektron, Thomson, Atomkern, Quantenphysik, Quantummechanik, Quant, Teilchenphysik, Teilchen, Umlenkung, Detektorschirm, Strahlenquelle, Experiment, Alpha-Teilchen, Physiker, Physik

Verwandte Extras

3D-Modelle

Labor

  • Rutherfordscher Streuversuch

Rutherfordscher Streuversuch

Interpretation

Umlenkung der Teilchen

  • Atomkern

Animation

  • Joseph John Thomson
  • Nobelpreis: 1906
  • Ernest Rutherford
  • Nobelpreis: 1908

Narration

Zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde offensichtlich, dass die Lehre der Unteilbarkeit der Atome nicht weiter haltbar war. Während der Jahrhundertwende nahm der englische Physiker Joseph John Thomson an, dass die negativ geladenen Elektronen in einer positiv geladenen Masse eingebettet sind. Aufgrund dieser eigentümlichen Anordnung nennt man dieses Modell auch „Rosinenkuchen-Modell“.

In Ernest Rutherfords Versuch wurde Goldfolie mit Alphateilchen, also Helium-Atomkernen, bombardiert. Der Großteil der Alphateilchen durchquerte die Folie ungehindert, viele von ihnen veränderten ihre Flugbahn, einige jedoch wurden zurückgeworfen.

Wäre Thomsons Atommodell korrekt, dann wären die Alphateilchen zwar verlangsamt, aber doch ohne Richtungsänderungen durch das Metall gekommen.

Das erhaltene Versuchsergebnis ist nur dann möglich, wenn die größte Masse der Goldatome sich an einem sehr kleinen Ort konzentriert. Aufgrund dessen arbeitete Rutherford sein Atommodel, in dem die Elektronen in Kreisbahnen um den positiv geladenen Atomkern kreisen, aus und veröffentlichte es 1911. Der Umfang des Atomkerns beträgt ungefähr ein Zehntausendstel des Atomumfangs.

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