Der Lebenszyklus von Wirbeltieren

Der Lebenszyklus von Wirbeltieren

Der Lebenszyklus von Wirbeltieren beginnt mit der Entwicklung der Fortpflanzungszellen eines Individuums und endet mit der Entwicklung der Fortpflanzungszellen der nächsten Generation.

Biologie

Schlagwörter

Wirbeltiere, Lebenszyklus, Entwicklung, Individualentwicklung, Reptil, Amphibie, Vogel, Säugetier, Fische, Karpfen, Känguru, Ringelnatter, Amsel, Rothirsch, Huhn, Teichfrosch, Nesthocker, plazentar, erwachsenes Exemplar, Beuteltier, Nestflüchter, Ei, Embryo, Kaulquappe, Kiemen, Lunge, Befruchtung, Paarung, weichschalige Eier, Vogeleier, Brüste, Muttermilch, Plazenta, Fötus, Inkubation, Nest, Morula, Fischlarve, Tier, Wirbel, Biologie

Verwandte Extras

3D-Modelle

Erwachsene Tiere

  • Fisch
  • Amphibien
  • Reptilien
  • Nestflüchter
  • Nesthocker
  • Beuteltiere
  • Plazentatiere

Fische

  • Eier - Die Gesamtheit unbefruchteter Eizellen, die von dem Rogner ins Wasser abgegeben werden. Sie sind klebrig, wodurch sie sich an Pflanzen heften können.
  • Fischlarve - Sie entwickelt sich aus den befruchteten Eiern und ernährt sich anfangs vom Dottersack am Bauch.
  • Jungfisch - Zur selbstständigen Ernährung fähiges Jungtier.
  • ausgewachsener Karpfen - Ein erwachsener Rogner kann 150-200.000 Eier pro kg Körpergewicht ablegen. Zur Paarung treffen sich der Rogner und der Milchner und geben ihre Geschlechtszellen nacheinander ins Wasser ab.

Fische sind getrenntgeschlechtige Tiere, wir können also männliche und weibliche Exemplare unterscheiden. Der Unterschied zwischen ihnen ist jedoch gering. Weibliche Fische werden als Rogner, männliche Fische als Milchner bezeichnet.

Die Eiablage erfolgt bei Fischen nur bei bestimmten Temperaturen. Die Laichzeit endet mit der Ablage der Geschlechtsprodukte. Die abgelegten Eier werden vom Milchner per äußerer Besamung befruchtet.
Für den Lebenszyklus der Fische ist eine Entwicklung ohne Metamorphose charakteristisch. Der Nachwuchs sieht den Eltern sehr ähnlich, er ist nur kleiner und schwächer.

Amphibien

  • Eier
  • Embryo
  • neugeborene Kaulquappe
  • Kaulquappe
  • Entwicklung der Hinterbeine
  • Entwicklung der Vorderbeine
  • Rückbildung des Schwanzes
  • erwachsener Frosch

Amphibien zeigen ein spektakuläres Balzverhalten, dem in der Regel eine äußere Befruchtung folgt.
Die aus den befruchteten Eiern schlüpfenden Larven werden Kaulquappen genannt. Diese erhalten ihre erwachsene Form erst nach komplizierten Umwandlungen, der Metamorphose. Kaulquappen atmen mit Kiemen und haben eine fischartige Gestalt. Im Laufe ihrer Entwicklung bilden sich allmählich die Beine aus, während sich die Kiemen und der Schwanz zurückbilden.

Reptilien

  • Ei
  • Schlupf
  • junge Schlange
  • adulte Schlange

Reptilien erfolgt vermehren sich durch innere Befruchtung, bei der das Männchen seine Fortpflanzungszellen in den Körper des Weibchens einbringt.
Um die befruchtete Eizelle herum bildet sich der nährstoffreiche Dotter und eine weiche Schale.

Die meisten Reptilien legen ihre Eier in den Boden und die ideale Bruttemperatur für die Eier wird durch Sonneneinstrahlung erreicht.

Reptilien haben einen einfachen Lebenszyklus, d. h. sie durchlaufen keine Metamorphose. Ihre Entwicklung hängt nicht vom Vorhandensein von Wasser ab.

Nestflüchter

  • Ei - Es hat eine helle Farbe und wiegt 50–60 g.
  • Küken - Es schlüpft nach 21-tägiger Brutzeit. Der Körper ist von Flaumfedern bedeckt.
  • Hahn und Huhn - Das Männchen wird Hahn und das Weibchen Henne genannt. Hähne sind größer als Hennen, ihre Gefieder sind auffällig gefärbt und der rote Kamm auf dem Kopf ist sehr groß. Das Gefieder der Hennen ist weniger auffällig und ist braun gefärbt. Der Kamm auf dem Kopf ist klein. Im Körper der Henne entwickeln sich die Eizellen ständig, aus denen sich auch dann Eier bilden, wenn der Hahn diese nicht befruchtet. Ein Küken kommt nur nach der Befruchtung zur Welt.

Vögel kennzeichnet ein Geschlechtsdimorphismus, d. h. die Weibchen weisen normalerweise eine unscheinbare Gefiederfärbung auf, während die Männchen oft ein äußerst buntes, auffälliges Gefieder haben.
Nach der Balz entleert das Männchen seine Geschlechtszellen in die Kloake des Weibchens. Vögel pflanzen sich also durch innere Befruchtung fort. Um die Eizelle herum entsteht ein nährstoffreicher Dotter und eine kalkige Eierschale. Die ideale Bruttemperatur für die Eier wird durch die Körperwärme des brütenden Elternteils erreicht.

Vögel haben einen einfachen Lebenszyklus, das heißt, sie durchlaufen keine Metamorphose.

Die Nachkommen der Nestflüchter sind so weit entwickelt, dass sie ihren Eltern bald nach dem Schlüpfen folgen können.

Nesthocker

  • Ei - Es ist bläulich-grün mit braunroten Flecken und wiegt etwa 6–7 g.
  • Nestling - Sie bekommen von den Eltern Raupen, Insekten und Würmer gefüttert.
  • junge Amsel - Sie beginnt erst 2–3 Wochen nach dem Verlassen des Nestes sich selbstständig zu ernähren. Bis dahin wird sie von den Eltern gefüttert.
  • Männchen und Weibchen - Die Männchen sind schwarz gefärbt und haben einen gelben Schnabel. Die Grundfarbe der Weibchen ist braun und grau. Bei der Fütterung der Nestlinge übernehmen die Männchen die größere Rolle. Amseln können jährlich drei Bruten großziehen.

Vögel kennzeichnet ein Geschlechtsdimorphismus, d. h. die Weibchen weisen normalerweise eine unscheinbare Gefiederfärbung auf, während die Männchen oft ein äußerst buntes, auffälliges Gefieder haben.

Nach der Balz entleert das Männchen seine Geschlechtszellen in die Kloake des Weibchens. Vögel pflanzen sich also durch innere Befruchtung fort. Um die Eizelle herum entsteht ein nährstoffreicher Dotter und eine kalkige Eierschale. Die ideale Bruttemperatur für die Eier wird durch die Körperwärme des brütenden Elternteils erreicht.

Vögel haben einen einfachen Lebenszyklus, das heißt, sie durchlaufen keine Metamorphose.

Die Jungvögel der Nesthocker kommen relativ unentwickelt zur Welt, und sind lange Zeit nicht fähig, sich selbstständig zu Ernähren.

Beuteltiere

  • Morula - Der Nachwuchs entwickelt sich 32 bis 36 Tage lang in der Gebärmutter.
  • neugeborenes Känguru - Die embryoartigen, unterentwickelten Neugeborenen wiegen nur einige Gramm. Nach der Geburt klettern sie selbstständig in den Beutel der Mutter.
  • Kängurujunge
  • junges Känguru - Es wird einige Monate lang im Beutel der Mutter großgezogen und verlässt den Beutel immer öfter. Das Jungtier verlässt den Beutel der Mutter endgültig nach zehn Monaten.
  • erwachsenes Weibchen und Männchen - Das Männchen ist viel größer als das Weibchen. Junge Weibchen werden nach etwa 18 Monaten geschlechtsreif.

Säugetiere verfügen über Milchdrüsen, die eigentlich modifizierte Schweißdrüsen sind. Der neugeborene Nachwuchs wird mit der Milch aus der Milchdrüse ernährt.

Der Nachwuchs der Beuteltiere entwickelt sich nur für eine kurze Zeit in der Gebärmutter und ist bei der Geburt äußerst unterentwickelt. Seine erste Lebensphase verbringt er Nachwuchs im Beutel der Mutter.

Plazentatiere

  • Morula - Der Nachwuchs entwickelt sich 8 Monate lang in der Gebärmutter.
  • Embryo - Der Nachwuchs entwickelt sich 8 Monate lang in der Gebärmutter.
  • Kalb - Das neugeborene Tier wiegt 7 bis 15 kg und kann praktisch unmittelbar nach der Geburt laufen.
  • Hirsch und Hirschkuh - Das Männchen wird Hirsch, das Weibchen Hirschkuh genannt. Nur der Hirsch trägt ein Geweih auf dem Kopf, das sehr groß werden kann.

Säugetiere verfügen über Milchdrüsen, die eigentlich modifizierte Schweißdrüsen sind. Der neugeborene Nachwuchs wird mit der Milch aus der Milchdrüse ernährt.

Der Nachwuchs der Höheren Säugetiere entwickelt sich für eine lange Zeit in der Gebärmutter und kommt verhältnismäßig weit entwickelt zur Welt. Höhere Säugetiere werden auch Plazentatiere genannt, weil sie über eine Plazenta verfügen, die den Embryo mit Nährstoffen versorgt.

Verwandte Extras

Darwins legendäre Reise

Die Reise an Bord der HMS Beagle hatte großen Einfluß auf die Entwicklung der Evolutionstheorie.

Das Östliche Graue Riesenkänguru

Einer der größten Vertreter der Beuteltiere.

Der Afrikanische Elefant

Das größte Landsäugetier der Welt.

Der Aufbau des Rückenmarks

Das Rückenmark ist Teil des Zentralnervensystems, aus dem die Spinalnerven entspringen.

Der Axolotl

Ein mexikanischer Schwanzlurch, der auch geschlechtsreif Kiemen trägt.

Der Karpfen

Der Karpfen ist ein im Süßwasser lebender Speisefisch.

Der Rothirsch

Ein wiederkäuender Paarhufer, der männliche Hirsch ist leicht an seinem Geweih erkennbar.

Der Teichfrosch

Allgemein bekannte Froschart, an deren Beispiel wir den Aufbau der Amphibien kennenlernen.

Die Amsel

Am Beispiel der Amsel zeigt die Animation den Aufbau des Vogeleis und des Vogelknochens.

Die Dohle

Dohlengruppen kommen häufig in Städten vor. Konrad Lorenz untersuchte ihr soziales Verhalten.

Die Evolution des Wirbeltiergehirns

Im Verlauf der Wirbeltierevolution veränderte sich die relative Entwicklung der Hirnregionen.

Die Gebisstypen der Säugetiere

Das Gebiss spiegelt die für die jeweilige Art charakteristischen Ernährungsgewohnheiten wider.

Die Kiemenatmung

Blutgefäße in den Kiemen der Fische nehmen Sauerstoff auf und geben Kohlendioxid ab.

Die Kreuzotter

Eine europaweit vorkommende Giftschlange, deren Gift für Menschen nur selten gefährlich ist.

Die Nutztiere

In Fleischereien sind verschiedene Teilstücke verschiedener Tiere erhältlich.

Die Ringelnatter

Die Schlange ist leicht an ihrem Nackenfleck zu erkennen.

Die Rohrweihe

Rohrweihen sind weltweit verbreitete Raubvögel.

Die Vielfalt der Sehorgane

Im Laufe der Evolution entwickelten sich unterschiedliche Arten von Sehorganen.

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