Der Feldmaikäfer

Der Feldmaikäfer

Allgemein bekannter Käfer. Seine Larve, der Engerling ist ein landwirtschaftlicher Schädling.

Biologie

Schlagwörter

Maikäfer, Käfer, vollständige Verwandlung, Engerling, Deckflügel, gegliedertes Bein, Chitinpanzer, Chitin, Bauch, Brust, Tier, Insekt, Gliederfüßer, Insekten, Biologie

Verwandte Extras

3D-Modelle

Feldmaikäfer

Der Feldmaikäfer ist in Europa weit verbreitet. Seine Körperlänge beträgt 2,5-3 cm. Männchen und Weibchen können anhand ihrer Fühler voneinander unterschieden werden. An den Enden der Fühler befindet sich eine fächerförmige Fühlerkeule, die beim Weibchen aus 6 und beim Männchen aus 7 Lamellen besteht.

Aufbau

  • Kopf
  • Brust
  • Hinterleib
  • chitinöse Deckflügel
  • Bein
  • beißendes Mundwerkzeug - Evolutionär der älteste Mundwerkzeugtyp bei Insekten. Zerkleinert und zermahlt die Nahrung. Die Mundwerkzeuge entwickelten sich im Laufe der Evolution aus den Beinen.
  • Fühler - Chemisches Sinnesorgan. Mit ihnen kann das Männchen die Pheromone des Weibchens wahrnehmen.

Der Körper des Feldmaikäfers gliedert sich, wie bei Käfern üblich, in drei Teile. Dabei handelt es sich um den Kopf, die Brust und den Hinterleib.

Am Kopf befinden sich die als chemische Sinnesorgane dienenden Fühler, das beißende Mundwerkzeug und die Facettenaugen. An der Brust entspringen drei Beinpaare und zwei Flügelpaare. Das erste Flügelpaar der Käfer sind die chitinisierten Deckflügel und das zweite Paar die Hautflügel, die dem Fliegen dienen.

Innere Organe

  • Insektengehirn - Es ist ein entwickeltes paariges Cerebralganglion. Es spielt bei der Verarbeitung der von den Augen und Fühlern erhaltenen Informationen eine wichtige Rolle, ferner steuert es die Funktion der anderen Teile des Nervensystems. In ihm finden sich auch hormonproduzierende Nervenzellen (neurosekretorische Zellen), die das die Häutung regulierende Juvenilhormon ausschütten.
  • Bauchmarkstrang - Geht vom Gehirn aus und verläuft bauchseitig. Die Zellkörper der Nervenzellen liegen in den Ganglien. Die Ganglien sind über Nervenstränge miteinander verbunden.
  • Geschlechtsorgan - Insekten sind getrenntgeschlechtlich, d. h. es gibt männliche und weibliche Individuen. Die Geschlechtsorgane der Männchen produzieren Spermien, die der Weibchen Eizellen.
  • Herz aus mehreren Kammern - Insekten verfügen über einen offenen Blutkreislauf. Die in ihm fließende Lymphflüssigkeit ist die Hämolymphe, die das auf der Rückseite liegende Herz durch den Kopf in die Körperhöhle pumpt. Die Hämolymphe wird durch die Öffnungen zwischen den Kammern aus der Körperhöhle in das Herz gesaugt. Sie versorgt die Zellen mit Nährstoffen und transportiert die Stoffwechselprodukte ab. Sie transportiert keine Atemgase, die Zellen werden über das Tracheensystem mit Sauerstoff versorgt.
  • Speicheldrüse - Ihr Sekret befeuchtet die Nahrung und ihre Enzyme beginnen die Verdauung.
  • Vorderdarm - Speichert die Nahrung und weicht sie ein.
  • Mitteldarm - Ist innen mit Leisten und Chitinzähnen ausgestattet, die die Nahrung kauen. Deswegen nennt man den Mitteldarm der Insekten auch Kaumagen.
  • Divertikel (Blindsäcke) - Dienen zur Vergrößerung der Oberfläche, wodurch sie eine effektivere Verdauung und Resorption ermöglichen.
  • Malpighische Gefäße - Die Ausscheidungsorgane der Insekten. Filtern die in der Körperhöhle befindliche Hämolymphe und transportieren das Filtrat in den Darmtrakt. Im Darm erfolgt Rückresorption: Die notwendigen Stoffe (Wasser, Zucker, usw.) werden aus dem Filtrat in die Hämolymphe zurückgeführt, die überflüssigen und schädlichen Stoffe werden ausgeschieden.
  • Hinterdarm - Hier erfolgt Rückresorption aus dem Filtrat der Malphighi-Gefäße: Die notwendigen Stoffe (Wasser, Zucker, usw.) werden aus dem Filtrat in die Hämolymphe zurückgeführt. Die überflüssigen Stoffe des Filtrats und die Stoffwechselprodukte der Nahrung werden über den After ausgeschieden.

Engerling

  • Bein
  • Fühler
  • beißendes Mundwerkzeug - Evolutionär der älteste Mundwerkzeugtyp bei Insekten. Zerkleinert und zermahlt die Nahrung. Die Engerlinge können mit ihrem Mundwerkzeug schwere Schäden in der Landwirtschaft verursachen.

Die Larve des Feldmaikäfers ist der Engerling. Die larvale Entwicklung findet unter der Erde statt. Engerlinge verursachen durch das Ankauen von Nutzpflanzen schwere Schäden in der Landwirtschaft. Die Larve verpuppt sich abhängig vom Klima im Sommer ihres dritten bis fünften Lebensjahres. Nach 6 Wochen entschlüpft schließlich der vollständig entwickelte Feldmaikäfer und überwintert unter der Erde. Im April bzw. Mai ist es dann so weit: Der Feldmaikäfer kommt an die Oberfläche.

Animation

  • Kopf
  • Brust
  • Hinterleib
  • chitinöse Deckflügel
  • Bein
  • beißendes Mundwerkzeug - Evolutionär der älteste Mundwerkzeugtyp bei Insekten. Zerkleinert und zermahlt die Nahrung. Die Mundwerkzeuge entwickelten sich im Laufe der Evolution aus den Beinen.
  • Fühler - Chemisches Sinnesorgan. Mit ihnen kann das Männchen die Pheromone des Weibchens wahrnehmen.
  • Bein
  • Fühler
  • beißendes Mundwerkzeug - Evolutionär der älteste Mundwerkzeugtyp bei Insekten. Zerkleinert und zermahlt die Nahrung. Die Engerlinge können mit ihrem Mundwerkzeug schwere Schäden in der Landwirtschaft verursachen.

Narration

Der Feldmaikäfer ist in Europa weit verbreitet. Seine Körperlänge beträgt 2,5-3 cm. Männchen und Weibchen können anhand ihrer Fühler voneinander unterschieden werden. An den Enden der Fühler befindet sich eine fächerförmige Fühlerkeule, die beim Weibchen aus 6 und beim Männchen aus 7 Lamellen besteht.

Die Larve des Feldmaikäfers ist der Engerling. Die larvale Entwicklung findet unter der Erde statt. Engerlinge verursachen durch das Ankauen von Nutzpflanzen schwere Schäden in der Landwirtschaft. Die Larve verpuppt sich abhängig vom Klima im Sommer ihres dritten bis fünften Lebensjahres. Nach 6 Wochen entschlüpft schließlich der vollständig entwickelte Feldmaikäfer und überwintert unter der Erde. Im April bzw. Mai ist es dann so weit: Der Feldmaikäfer kommt an die Oberfläche.

Der Körper des Feldmaikäfers gliedert sich, wie bei Käfern üblich, in drei Teile. Dabei handelt es sich um den Kopf, die Brust und den Hinterleib. Am Kopf befinden sich die als chemische Sinnesorgane dienenden Fühler, das beißende Mundwerkzeug und die Facettenaugen. An der Brust entspringen drei Beinpaare und zwei Flügelpaare. Das erste Flügelpaar der Käfer sind die chitinisierten Deckflügel und das zweite Paar die Hautflügel, die dem Fliegen dienen.

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