Der Aufbau des Rückenmarks

Der Aufbau des Rückenmarks

Das Rückenmark ist Teil des Zentralnervensystems, aus dem die Spinalnerven entspringen.

Biologie

Schlagwörter

Rückenmark, Nervensystem, Bandscheibenvorfall, Spinalnerv, graue Substanz, weiße Substanz, Zentralkanal, Motoneuron, Nervenzelle, Wirbel, Halswirbel, Brustwirbel, Lendenwirbel, Gehirn, Hirnnerv, Hirnhaut, Reflex, Liquor, Spinnwebenhaut, Lumbalpunktion, Nerv, Mensch, Biologie

Verwandte Extras

3D-Modelle

Rückenmark

  • vordere Nervenwurzel - Wird von motorischen Fasern gebildet, die das Rückenmark durch das Vorderhorn der grauen Substanz verlassen.
  • hintere Nervenwurzel - Wird von sensiblen Fasern gebildet, die im Hinterhorn der grauen Substanz verlaufen.
  • sensibles Ganglion der hinteren Nervenwurzel - Enthält die Zellkörper der sensiblen Nervenzellen. Die Axone der sensiblen Nervenzellen (die sensiblen Fasern) treten durch die hintere Nervenwurzel in die graue Substanz des Rückenmarks.
  • Vorderhorn der grauen Substanz - Es enthält die Zellenkörper der motorischen Nervenzellen (Motoneurone). Die Axone der motorischen Nervenzellen (die motorischen Fasern) treten durch die vordere Nervenwurzel aus.
  • Hinterhorn der grauen Substanz - Die sensorischen Fasern treten hier durch die hintere Wurzel ein.
  • weiße Substanz - Hier bilden die Nervenfasern die Nervenbahnen. Die Zellkörper der Nervenzellen befinden sich in der grauen Substanz. Die aufsteigenden Bahnen ziehen zum Gehirn und enthalten die sensiblen Fasern, die absteigenden Bahnen bestehen aus motorischen Fasern. Sie erhält ihre Farbe von den aus Gliazellen bestehenden Myelinhüllen, die die Nervenfasern umgeben.
  • Zentralkanal - In ihm befindet sich der Liquor (Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit). Er setzt sich im Gehirn in den Ventrikeln fort.

Rückenmark und Spinalnerven

  • 8 zervikale Nervenpaare
  • 12 thorakale Nervenpaare
  • 5 lumbale Nervenpaare
  • 5 sakrale Nervenpaare
  • 1 kokzygeales Nervenpaar
  • Rückenmark
  • Pferdeschwanz - Das Rückenmark endet im Lendenbereich der Wirbelsäule und die sich im unteren Ende des Rückenmarks erstreckenden Bündel der Rückenmarksnerven werden so genannt.

Aufbau des Rückenmarks

  • Wirbel - Schützen das Rückenmark; die Spinalnerven treten vor dem Querfortsatz aus dem Rückenmark aus.
  • Bandscheibe - Sie gewährleisten durch ihre Flexibilität die Biegsamkeit der Wirbelsäule.
  • Rückenmark - Besteht aus der äußeren weißen Substanz und der inneren grauen Substanz, diese hat die Form eines Schmetterlings.
  • weiche Hirnhaut (Pia Mater) - Sie ist die innerste Hirnhaut und liegt dem Rückenmark und dem Gehirn direkt auf.
  • Spinalnerv (Rückenmarksnerv) - Die 31 Paare enthalten sowohl sensible als auch motorische Fasern, sie sind also gemischte Nerven. Die außerhalb des zentralen Nervensystems verlaufenden Faserbündel sind die Nerven, die innerhalb verlaufenden sind die Bahnen.
  • Spinnwebenhaut (Arachnoidea) - Sie umhüllt das Rückenmark und das Gehirn mit ihrer lockeren Struktur. Zwischen ihren balkenartigen Gewebestrukturen befindet sich die Rückenmarksflüssigkeit (Liquor). Der Liquor schützt das Zentralnervensystem, er dämpft die Bewegungen mechanisch ab und verringert durch seine Auftriebskraft das Gewicht des Rückenmarks und des Gehirns.
  • äußerste Hirnhaut (Dura Mater) - Sie umhüllt das Rückenmark und das Gehirn.

Bandscheibenvorfall

  • Faserring - Mit zunehmendem Alter verliert er an Elastizität und wird immer verletzlicher, das steigert das Risiko eines Bandscheibenvorfalles. Bei einer Verletzung kann der Gallertkern austreten.
  • Gallertkern - Bei seinem Austreten kann der Faserring auch gegen den Rückenmarksnerv oder gegen das Rückenmark drücken. Die Folge sind Schmerzen, Taubheitsgefühl, Empfindungsstörungen, Reflexstörungen, Lähmungserscheinungen oder vegetative Symptome (z. B. Stuhl- und/oder Harninkontinenz). Ein Bandscheibenvorfall kann unterschiedlich behandelt werden, zum Beispiel mit Physiotherapie, speziellen Rehabilitationsmitteln (z. B. Rumpforthesen) oder operativen Eingriffen.
  • Spinalnerv (Rückenmarksnerv)

Nervensystem

  • Gehirn
  • Rückenmark - Aus ihm treten 31 Nervenpaare aus. Es bildet zusammen mit dem Gehirn das zentrale Nervensystem.
  • Hirnnerven
  • Spinalnerven (Rückenmarksnerven) - Sie enthalten sowohl sensible als auch motorische Fasern und bilden mit den 12 Paar Hirnnerven das peripherische Nervensystem.

Animation

  • Gehirn
  • Rückenmark - Aus ihm treten 31 Nervenpaare aus. Es bildet zusammen mit dem Gehirn das zentrale Nervensystem.
  • Hirnnerven
  • Spinalnerven (Rückenmarksnerven) - Sie enthalten sowohl sensible als auch motorische Fasern und bilden mit den 12 Paar Hirnnerven das peripherische Nervensystem.
  • 8 zervikale Nervenpaare
  • 12 thorakale Nervenpaare
  • 5 lumbale Nervenpaare
  • 5 sakrale Nervenpaare
  • 1 kokzygeales Nervenpaar
  • Rückenmark
  • Pferdeschwanz - Das Rückenmark endet im Lendenbereich der Wirbelsäule und die sich im unteren Ende des Rückenmarks erstreckenden Bündel der Rückenmarksnerven werden so genannt.
  • Wirbel - Schützen das Rückenmark; die Spinalnerven treten vor dem Querfortsatz aus dem Rückenmark aus.
  • Bandscheibe - Sie gewährleisten durch ihre Flexibilität die Biegsamkeit der Wirbelsäule.
  • Rückenmark - Besteht aus der äußeren weißen Substanz und der inneren grauen Substanz, diese hat die Form eines Schmetterlings.
  • weiche Hirnhaut (Pia Mater) - Sie ist die innerste Hirnhaut und liegt dem Rückenmark und dem Gehirn direkt auf.
  • Spinalnerv (Rückenmarksnerv) - Die 31 Paare enthalten sowohl sensible als auch motorische Fasern, sie sind also gemischte Nerven. Die außerhalb des zentralen Nervensystems verlaufenden Faserbündel sind die Nerven, die innerhalb verlaufenden sind die Bahnen.
  • Spinnwebenhaut (Arachnoidea) - Sie umhüllt das Rückenmark und das Gehirn mit ihrer lockeren Struktur. Zwischen ihren balkenartigen Gewebestrukturen befindet sich die Rückenmarksflüssigkeit (Liquor). Der Liquor schützt das Zentralnervensystem, er dämpft die Bewegungen mechanisch ab und verringert durch seine Auftriebskraft das Gewicht des Rückenmarks und des Gehirns.
  • äußerste Hirnhaut (Dura Mater) - Sie umhüllt das Rückenmark und das Gehirn.
  • vordere Nervenwurzel - Wird von motorischen Fasern gebildet, die das Rückenmark durch das Vorderhorn der grauen Substanz verlassen.
  • hintere Nervenwurzel - Wird von sensiblen Fasern gebildet, die im Hinterhorn der grauen Substanz verlaufen.
  • sensibles Ganglion der hinteren Nervenwurzel - Enthält die Zellkörper der sensiblen Nervenzellen. Die Axone der sensiblen Nervenzellen (die sensiblen Fasern) treten durch die hintere Nervenwurzel in die graue Substanz des Rückenmarks.
  • Vorderhorn der grauen Substanz - Es enthält die Zellenkörper der motorischen Nervenzellen (Motoneurone). Die Axone der motorischen Nervenzellen (die motorischen Fasern) treten durch die vordere Nervenwurzel aus.
  • Hinterhorn der grauen Substanz - Die sensorischen Fasern treten hier durch die hintere Wurzel ein.
  • weiße Substanz - Hier bilden die Nervenfasern die Nervenbahnen. Die Zellkörper der Nervenzellen befinden sich in der grauen Substanz. Die aufsteigenden Bahnen ziehen zum Gehirn und enthalten die sensiblen Fasern, die absteigenden Bahnen bestehen aus motorischen Fasern. Sie erhält ihre Farbe von den aus Gliazellen bestehenden Myelinhüllen, die die Nervenfasern umgeben.
  • Zentralkanal - In ihm befindet sich der Liquor (Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit). Er setzt sich im Gehirn in den Ventrikeln fort.
  • Faserring - Mit zunehmendem Alter verliert er an Elastizität und wird immer verletzlicher, das steigert das Risiko eines Bandscheibenvorfalles. Bei einer Verletzung kann der Gallertkern austreten.
  • Gallertkern - Bei seinem Austreten kann der Faserring auch gegen den Rückenmarksnerv oder gegen das Rückenmark drücken. Die Folge sind Schmerzen, Taubheitsgefühl, Empfindungsstörungen, Reflexstörungen, Lähmungserscheinungen oder vegetative Symptome (z. B. Stuhl- und/oder Harninkontinenz). Ein Bandscheibenvorfall kann unterschiedlich behandelt werden, zum Beispiel mit Physiotherapie, speziellen Rehabilitationsmitteln (z. B. Rumpforthesen) oder operativen Eingriffen.
  • Spinalnerv (Rückenmarksnerv)

Narration

Das Nervensystem des Menschen besteht aus dem zentralen und dem peripheren Nervensystem. Das zentrale Nervensystem setzt sich aus dem Gehirn und dem Rückenmark zusammen. Das periphere Nervensystem besteht aus 12 Paar Hirnnerven und aus 31 Spinalnervenpaaren, die auch Rückenmarksnervenpaare genannt werden.

Das Rückenmark gliedert sich in fünf Abschnitte. Oben, im Halsbereich, treten 8 zervikale Spinalnervenpaare aus dem Rückenmark aus. Im Brustbereich folgen dann 12 thorakale Spinalnervenpaare und darunter treten 5 lumbale Nervenpaare im Lendenbereich aus dem Rückenmark aus. Dem folgen im Kreuzbeinbereich 5 sakrale Nervenpaare und schließlich tritt noch 1 kokzygeales Nervenpaar im Steißbeinbereich aus dem Rückenmark aus.

Das Rückenmark endet im Lendenbereich der Wirbelsäule. Die sich im unteren Ende des Rückenmarks erstreckenden Rückenmarksnervenbündel bilden den sogenannten Pferdeschwanz.

Die Rückenmarksnerven vermitteln wichtige elektrische Impulse zwischen dem Rückenmark und anderen Organen. Das Rückenmark ist das Zentrum bestimmter Reflexe, wie z. B. dem Patellarsehnenreflex. Es enthält des Weiteren die aus dem Gehirn absteigenden und die zum Gehirn aufsteigenden Fasern.

Die Wirbel schützen das Rückenmark, die Spinalnerven treten vor dem Querfortsatz der Wirbel aus dem Rückenmark aus. Zwischen den Wirbeln liegen die Bandscheiben, sie gewährleisten durch ihre Flexibilität die Biegsamkeit der Wirbelsäule. Das Rückenmark und das Gehirn werden von drei, auch Meningen genannten Hirnhäuten geschützt. Von der äußeren harten Hirnhaut, der sogenannten Dura Mater, von der auch Spinnwebenhaut genannten Arachnoidea und letztendlich von der weichen Hirnhaut, der Pia Mater. Die Spinnwebenhaut hat eine lockere Struktur: Zwischen ihren balkenartigen Bindegewebsstrukturen befindet sich die Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit, der sogenannte Liquor. Der Liquor schützt das zentrale Nervensystem; er dämpft die Bewegungen mechanisch ab und verringert durch seine Auftriebskraft das Gewicht des Rückenmarks und des Gehirns.

Das Rückenmark besteht aus der äußeren weißen Substanz und der inneren grauen Substanz, diese hat die Form eines Schmetterlings. Die Zellkörper der Nervenzellen befinden sich in der grauen Substanz, die Nervenfasern verlaufen in der weißen Substanz und bilden dort die Nervenbahnen. Die aufsteigenden Bahnen führen zum Gehirn und enthalten die sensiblen Fasern, die absteigenden Bahnen bestehen aus motorischen Fasern. Die weiße Substanz erhält ihre Farbe von den die Nervenfasern umhüllenden, aus den Gliazellen aufgebauten, Myelinscheiden. Das Vorderhorn der grauen Substanz enthält die Zellkörper der motorischen Nervenzellen. Von hier treten die Axone der Motoneuronen, die motorischen Fasern, durch die vordere Nervenwurzel aus dem Rückenmark aus. Im Hinterhorn der grauen Substanz verlaufen, durch die hintere Nervenwurzel, die Axone der sensiblen Nervenzellen, die sensiblen Fasern. Die Nervenzellen der sensiblen Nervenfasern befinden sich im sensiblen Ganglion der Hinterwurzel. Im Zentralkanal befindet sich Liquor. Der Zentralkanal setzt sich im Gehirn in den Ventrikeln fort.

Die Hauptbestandteile der Bandscheibe sind der Faserring und der Gallertkern. Bei einer Verletzung des Faserrings kann der Gallertkern nach außen dringen, daraus kann sich dann ein Bandscheibenvorfall entwickeln. Der Faserring verliert mit der Zeit immer mehr an Flexibilität und wird verletzbarer, dadurch steigt auch das Risiko eines Bandscheibenvorfalls.

Es kann auch dazu kommen, dass der Faserring auf den Rückenmarksnerv oder das Rückenmark drückt. Die Folge sind Schmerzen, Taubheitsgefühl, Empfindungsstörungen, Reflexstörungen, Lähmungserscheinungen bzw. vegetative Symptome (z. B. Stuhl- und/oder Harninkontinenz). Ein Bandscheibenvorfall kann unterschiedlich behandelt werden, zum Beispiel mit Physiotherapie, speziellen Rehabilitationsmitteln (z. B. Rumpforthesen) oder mithilfe operativer Eingriffe.

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