Das Weltraumteleskop Kepler

Das Weltraumteleskop Kepler

Es dient der Suche nach erdähnlichen Planeten außerhalb unseres Sonnensystems.

Erdkunde

Schlagwörter

Weltraumteleskop Kepler, Weltraumteleskop, Fernrohr, Kepler, NASA, Planetenforschung, Planet, Stern, Weltraumforschung, Astronomie, Erdkunde

Verwandte Extras

3D-Modelle

Weltraumteleskop Kepler

Startdatum: 7. März 2009 um 03:49 Uhr

Startort: Cape Canaveral, Florida, USA

Kosten des Projekts: ~ 600 Millionen USD

Umlaufbahn: Um die Sonne

Umlaufzeit: 372,5 Tage

Durchmesser des Hauptspiegels: 1,4 m

Mithilfe des Weltraumteleskops Kepler sucht die NASA in erster Linie nach Planeten, die unserer Erde ähnlich und potentiell bewohnbar sind. Das Teleskop untersucht gleichzeitig mehr als 100.000 Sterne in Richtung der Sternbilder Schwan und Leier.
Wenn um einen Stern ein Planet kreist und die Umlaufebene des Planeten entsprechend ist, dann kann das Teleskop das Vorbeigleiten des Planeten vor dem Stern wahrnehmen. Aufgrund des Vorbeigleitens sinkt die scheinbare Helligkeit des Sterns etwas ab, was ein sehr sensibler Detektor wahrnehmen kann.
Aus der Analyse der Daten können die Daten des Planeten, unter anderem die Umlaufzeit, die Entfernung zum Stern und die Größe festgestellt werden. Mit Hilfe des Weltraumteleskops Kepler werden jährlich mehrere hundert Planeten entdeckt.

Umlaufbahn

  • Umlaufbahn um die Sonne
  • Umlaufzeit: 372,5 Tage
  • Sonne
  • Erde
  • Weltraumteleskop

Das Teleskop befindet sich nicht in der Umlaufbahn der Erde, sondern in einem Sonnenorbit. Dabei läuft die Sonde der Erde hinterher und kreist um die Sonne, wobei sie kontinuierlich in Richtung der Sternbilder Schwan und Leier gerichtet ist. Das Teleskop umkreist die Sonne in 372,5 Tagen, während die Erde sie in 365,25 Tagen umkreist. Dabei dreht sich das Teleskop so, dass die Streulichtblende das optische System immerzu beschattet.

Aufbau

  • Streulichtblende - Beschattung, die verhindert, dass das Sonnenlicht die Wahrnehmung beeinträchtigt. Die längere Seite muss sich zur Sonne hin drehen. Das wird durch die spezielle Ausgestaltung der Sonde erreicht: Aufgrund des Sonnenwinds befindet sich die Anlage dann im Gleichgewicht, wenn sie in der richtigen Position ist.
  • Sensorelektronik
  • Detektor - Das aus dem Hauptspiegel kommende Licht wird ohne Verzerrungen auf seine gewölbte Oberfläche projiziert. Er misst die minimalen Veränderungen der Lichtstärke der Sterne, aus denen man auf die Existenz von um den Stern kreisenden Planeten schließen kann.
  • Solarzelle
  • Verkleidung
  • Korrekturlinse
  • Hauptspiegel

Prinzip der Planetenforschung

  • die scheinbare Helligkeit des Sterns nimmt ab

Wenn vor dem untersuchten Stern ein Planet vorbeigleitet, dann sinkt die scheinbare Helligkeit des Sterns ein wenig, was von einem sehr sensiblen Detektor wahrgenommen werden kann. Diese Helligkeitsabnahme ist sehr gering. Wenn zum Beispiel ein Planet in der Größe der Erde vor einem Planeten in der Größe der Sonne vorbeizieht, ist die Veränderung der Helligkeit so stark, wie wenn sich ein Floh vor einem Autoscheinwerfer vorbeibewegt und wir das aus einer Entfernung von mehreren Kilometern beobachten. Aus der Analyse der Daten können die Eigenschaften des Planeten, unter anderem die Umlaufzeit, die Entfernung zum Stern sowie die Größe festgestellt werden. Mit Hilfe des Weltraumteleskops Kepler werden jährlich mehrere hundert Planeten entdeckt.

Funktionsweise

  • Hauptspiegel - Sein Durchmesser beträgt 1,4 m. Es handelt sich um einen Kugelspiegel, der das einstrahlende Licht auf den Detektor zurückwirft.
  • Schmidt-Teleskop - Sogenannte Schmidt-Platte, die durch ihre spezielle Ausgestaltung die Abbildungsfehler des Hauptspiegels korrigiert.
  • Detektor - Das aus dem Hauptspiegel kommende Licht wird ohne Verzerrungen auf seine gewölbte Oberfläche projiziert. Der Detektor misst die minimalen Veränderungen der Lichtstärke der Sterne, aus denen man auf die Existenz von um den Stern kreisenden Planeten schließen kann.

In das Teleskop gelangt das Licht durch eine Korrekturlinse. Deren spezielle Ausgestaltung korrigiert die Abbildungsfehler des Hauptspiegels. Der Hauptspiegel ist ein Kugelspiegel, der das eintretende Licht in den Detektor zurückwirft. Das hier aus dem Spiegel ankommende Licht wird ohne Verzerrungen auf die gewölbte Oberfläche des Detektors projiziert. Der Detektor misst Veränderungen in der Lichtstärke von Sternen, aus denen man auf die Existenz von um den Stern kreisenden Planeten schließen kann.

Animation

  • Hauptspiegel - Sein Durchmesser beträgt 1,4 m. Es handelt sich um einen Kugelspiegel, der das einstrahlende Licht auf den Detektor zurückwirft.
  • Schmidt-Teleskop - Sogenannte Schmidt-Platte, die durch ihre spezielle Ausgestaltung die Abbildungsfehler des Hauptspiegels korrigiert.
  • Detektor - Das aus dem Hauptspiegel kommende Licht wird ohne Verzerrungen auf seine gewölbte Oberfläche projiziert. Der Detektor misst die minimalen Veränderungen der Lichtstärke der Sterne, aus denen man auf die Existenz von um den Stern kreisenden Planeten schließen kann.
  • die scheinbare Helligkeit des Sterns nimmt ab

Narration

Mithilfe des Weltraumteleskops Kepler sucht die NASA in erster Linie nach Planeten, die unserer Erde ähnlich und potenziell bewohnbar sind. Das Teleskop wurde am 7. März 2009 in den Weltraum geschossen. Es befindet sich nicht in der Umlaufbahn der Erde, sondern in einem Sonnenorbit. Dabei läuft die Sonde der Erde hinterher und kreist um die Sonne, wobei sie kontinuierlich in Richtung der Sternbilder Schwan und Leier gerichtet ist.

Das Teleskop umkreist die Sonne in 372,5 Tagen, während die Erde sie in 365,25 Tagen umkreist. Dabei dreht sich das Teleskop so, dass die Streulichtblende das optische System immerzu beschattet.

In das Teleskop gelangt das Licht durch eine Korrekturlinse. Deren spezielle Ausgestaltung korrigiert die Abbildungsfehler des Hauptspiegels. Der Hauptspiegel ist ein Kugelspiegel, der das eintretende Licht in den Detektor zurückwirft. Das hier aus dem Spiegel ankommende Licht wird ohne Verzerrungen auf die gewölbte Oberfläche des Detektors projiziert.

Das Teleskop untersucht gleichzeitig mehr als 100.000 Sterne in Richtung der Sternbilder Schwan und Leier.
Wenn um einen Stern ein Planet kreist und die Umlaufebene des Planeten entsprechend ist, dann kann das Teleskop das Vorbeigleiten des Planeten vor dem Stern wahrnehmen. Aufgrund des Vorbeigleitens sinkt die augenscheinliche Helligkeit des Sterns ein wenig, was dann von dem sehr sensiblen Detektor wahrgenommen wird.

Aus der Analyse der Daten können die Eigenschaften des Planeten, unter anderem die Umlaufzeit, die Entfernung zum Stern und die Größe festgestellt werden. Mit Keplers Hilfe werden jährlich mehrere Hundert Planeten entdeckt.

Verwandte Extras

Das Hubble-Weltraumteleskop

Atmosphärische Störungen haben keinen Einfluss auf die Funktion des Hubble-Weltraumteleskops.

Die Keplerschen Gesetze

Johannes Kepler beschrieb die drei fundamentalen Gesetzmäßigkeiten der Planetenbewegung.

Die Sternwarte

Zur Verringerung der Wirkung der Atmosphäre werden Observatorien in großen Höhen gebaut.

Optische Teleskope

In der Animation sind die wichtigeren astronomischen Linsenfernrohre und Spiegelteleskope zu sehen.

Die Entwicklung der Himmelsmechanik

Die Animation fasst das Schaffen der Astronomen und Physiker zusammen, die unsere Vorstellung vom Universum prägten.

Die Marsforschung

Raumsonden und Marsrover untersuchen den Aufbau des Mars sowie mögliche Spuren von Leben.

Optische Instrumente

Wir benutzen verschiedene optische Instrumente vom Mikroskop bis zum Fernrohr.

Die Apollo-15-Mission (Mondauto)

Die Animation stellt das bei der Apollo-15-Mission verwendete zweisitzige Mondauto vor.

Die Milchstraße

Unsere Galaxie mit einem Durchmesser von 100.000 Lichtjahren enthält über 100 Milliarden Sterne.

Die Mondlandung: 20. Juli 1969

Apollo-11-Besatzungsmitglied Neil Armstrong war der erste Mensch, der den Mond betrat.

Die New-Horizons-Mission

Die Raumsonde New Horizons wurde im Jahre 2006 zur Erforschung des Pluto und des Kuipergürtels gestartet.

Die Planeten

Um die Sonne kreisen die inneren Gesteinsplaneten und die äußeren Gasplaneten.

Die Schwerelosigkeit

Das Raumschiff befindet sich auf seiner Bahn in einem ständigen freien Fall.

Die Sterntypen

Der Prozess der Sternentwicklung von durchschnittlichen und massereichen Sternen wird gezeigt.

Die Voyager-Raumsonden

Die ersten von Menschenhand geschaffenen Objekte, die das Sonnensystem verließen.

Gravitationswellen (LIGO)

Gravitationswellen sind Wellen in der Raumzeit, die durch eine beschleunigte Masse ausgelöst werden.

Juri Gagarins Raumflug (1961)

Am 12. April 1961 erreichte Yuri Gagarin an Bord der Wostok 1 als erster Mensch den Weltraum.

Unsere astronomischen Nachbarn

Eine Vorstellung unserer astronomischen Nachbarn vom Sonnensystem bis zu den Galaxien.

Die Internationale Raumstation

Die Internationale Raumstation ermöglicht den ständigen Aufenthalt von Menschen im Weltraum.

Die Satellitentypen

Die Satelliten im Erdorbit dienen sowohl zivilen als auch militärischen Zwecken.

Added to your cart.