Das Ohr und der Hörvorgang

Das Ohr und der Hörvorgang

Das Ohr wandelt Luftschwingungen in elektrische Reize um, die vom Gehirn verarbeitet werden.

Biologie

Schlagwörter

Hören, Ohr, Hörorgan, Sinnesorgan, Empfindung, Tonotopie, Mittelohr, Innenohr, Hörnerv, Hörbahn, Hörzentrum, Gehörknöchelchen, Schnecke, Cortiorgan, Gehörgang, Ohrtrompete, Trommelfell, Hammer, Amboss, Steigbügel, Reißner-Membran, Ohrmuschel, Reiz, Impuls, Bogengänge, Mensch, Biologie

Verwandte Extras

Fragen

  • Welchen Hirnnerv nennen wir Hör- und Gleichgewichtsnerv?
  • Wo befinden sich die Gehörknöchelchen?
  • Welche Töne werden in der Basis der Schnecke absorbiert?
  • In welchem Frequenzintervall kann das menschliche Ohr Töne wahrnehmen?
  • Stimmt diese Behauptung?\nInfolge von Schwingungen entsteht in der Ohrtrompete der Reiz.
  • Wo versetzen die von tieferen Tönen erzeugten, niederfrequenten Schallwellen die Basilarmembran in Schwingung?
  • Wo findet das Bewusstwerden der akustischen Reize statt?
  • Was gehört NICHT zu den Gehörknöchelchen?
  • Aus welchem Gewebe besteht die Ohrmuschel hauptsächlich?
  • Wo befindet sich die Schnecke?
  • Wo genau entstehen im Ohr die elektrischen Signale?
  • Stimmt diese Behauptung?\nDie Fußplatte des Steigbügels passt in das ovale Fenster.
  • Stimmt diese Behauptung?\nEin anderer Name für die Ohrtrompete lautet Eustachi-Röhre.
  • Stimmt diese Behauptung?\nDas äußere Gehörknöchelchen, welches das Trommelfell berührt, ist der Amboss.
  • Stimmt diese Behauptung?\nEin Ton mit gegebener Frequenz löst in der Schnecke immer an der gleichen Stelle einen Reiz aus.
  • Stimmt diese Behauptung?\nIn der Schnecke befindet sich eine Flüssigkeit, die von der Bewegung des Ambosses in Schwingung versetzt wird.
  • Was verbindet die Paukenhöhle mit dem Nasen-Rachen-Raum?
  • Was befindet sich an der Grenze des Außenohrs und des Mittelohrs?
  • In welchem Gehirnlappen liegt das Hörzentrum?

3D-Modelle

Hörvorgang

Ohr

Gehörknöchelchen

Schnecke

Cortiorgan

Tonotopie

Narration

Töne sind Schwingungen der Luft, die wir mithilfe unserer Hörorgane wahrnehmen. Gesunde Ohren können Schallwellen im Frequenzbereich von etwa 20 Hz bis 20.000 Hz wahrnehmen, allerdings verkleinert sich dieser Bereich mit zunehmendem Alter und durch Lärmbelastung.

Der durch die Schallwellen erzeugte Reiz wird über das Innenohr an den Hörnerv beziehungsweise die Hörbahn weitergeleitet und gelangt so zum Hörzentrum im Gehirn. Das Hörereignis findet in der Großhirnrinde statt.

Die Schallwellen werden von der Ohrmuschel eingefangen und in den äußeren Gehörgang geleitet. Die Schallwellen versetzen das den Gehörgang abschließende Trommelfell in Schwingungen. Diese werden durch die Gehörknöchelchen, den Hammer, den Amboss und den Steigbügel, zur Schnecke weitergeleitet.

Die Fußplatte des Steigbügels berührt das ovale Fenster. An der knöchernen Innenwand der Schnecke befindet sich die Basilarmembran, die sich über die gesamte Länge der Schnecke, bis in deren Spitze zieht, dort umkehrt und sich in der Reißner-Membran fortsetzt. Im Querschnitt der Schnecke sind drei Bogengänge zu sehen: die Paukentreppe, der Schneckengang und die Vorhoftreppe.

Die Schnecke ist mit Flüssigkeit gefüllt, die durch den Steigbügel in Schwingung versetzt wird. Die höherfrequenten Schwingungen, die von hohen Tönen verursacht werden, werden im Eingangsbereich der Schnecke aufgenommen und versetzen die Basilarmembran dort in Schwingung. Die durch tiefe Töne entstehenden niederfrequenten Schwingungen versetzen dagegen die Basilarmembran in der Nähe der Schneckenspitze in Schwingungen. Im Bereich der Aufnahme entsteht ein elektrischer Reiz, der ins Gehirn gelangt. Der Ort der Reizentstehung entspricht also der Höhe des Tones, dies nennt man Tonotopie.

Der elektrische Reiz entsteht im Cortiorgan. Bei der Resonanzaufnahme verschieben sich Deckmembran und Basalmembran gegeneinander. Die Deckmembran drückt gegen die Haarbündel der Haarzellen des Cortiorgans und knickt diese um. Dadurch werden diese gereizt. Auf diese Weise wandelt das Cortiorgan die Schwingungen in elektrische Signale um, welche über den Hörnerv ins Gehirn und dort über die Hörbahn zum Hörzentrum gelangen. Das Hörzentrum dient der Verarbeitung und dem Bewusstwerden akustischer Reize.

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