Das Gebiss

Das Gebiss

Das Gebiss besteht aus Schneidezähnen, Eckzähnen, Vormahl- und Mahlzähnen.

Biologie

Schlagwörter

Gebiss, Zahn, Gebiß, bleibender Zahn, Milchzahn, Schneidezahn, Eckzahn, Mahlzahn, Vormahlzahn, Zahnkrone, Zahnmark, Zahnhals, Zahnschmelz, Dentin, Zahnfleisch, Zahnwurzel, Zement, diphyodontes Gebiss, Zahnart, Mensch, Biologie

Verwandte Extras

3D-Modelle

Zähne

  • Mahlzähne - Die hintersten Zähne im Gebiss. Menschen verfügen über insgesamt 8–12 davon.
  • Vormahlzähne - Sie werden zum Zerkleinern der Nahrung eingesetzt. Menschen verfügen über insgesamt 8 davon.
  • Eckzahn - Bei Raubtieren sind diese Zähne meist sehr groß, während sie im menschlichen Gebiss relativ klein sind. Der Mensch hat insgesamt 4 davon, je 2 in beiden Kiefern. Sie dienen dem Festhalten und Zerreißen der Nahrung.
  • Schneidezähne - Die vordersten Zähne des Gebisses, die zum Abbeißen bzw. zum Zerteilen der Nahrung dienen. Der Mensch hat insgesamt 8 davon.

Menschliche Zähne haben verschiedene Formen und Funktionen. Die vier unteren und vier oberen Schneidezähne werden zum Abbeißen bzw. zum Zerteilen der Nahrung in kaubare Stücke verwendet, weshalb sie eine schaufelförmige Form haben. Die unteren Schneidezähne sind relativ lang und schmal, während die oberen Schneidezähne breiter sind.

Neben den Schneidezähnen befinden sich zwei untere und zwei obere Eckzähne. Diese Zähne sind kegelförmig und zugespitzt. Eckzähne dienen dazu, die Nahrung festzuhalten bzw. zu zerreißen.

Die je vier Paare Vormahlzähne neben den Eckzähnen haben eine breite Kaufläche. Die Funktion dieser Zähne besteht im Zerkleinern der Nahrung, bevor sie zu den Mahlzähnen gelangt.

Die Mahlzähne dienen dem Zermahlen der aufgenommenen Nahrung, d. h. zum Kauen und befinden sich im hinteren Teil des Gebisses. Ihre Kaufläche ist größer als die der Vormahlzähne. Menschen verfügen über insgesamt 8–12 Mahlzähne. Die hintersten Mahlzähne werden als Weisheitszähne bezeichnet und sind nicht bei allen Menschen vorhanden. Sie brechen zumeisten im Alter von 17 bis 25 Jahren durch, es muss sich aber auch nicht zwangsläufig um 4 Stück handeln.

Querschnitt

  • Zahnkrone - Der Teil des Zahns, der nicht im Zahnfleisch eingebettet ist.
  • Zahnhals - Der Teil des Zahns zwischen der Zahnwurzel und der Zahnkrone.
  • Zahnwurzel - Der Teil des Zahns, der in das Zahnfleisch eingebettet ist.
  • Zahnschmelz - Eine weiße, durchsichtige Substanz, die die Zahnkrone umhüllt. Er enthält keine Blutgefäße oder Nerven und nimmt Mineralien aus der Nahrung auf. Das härteste Gewebe im menschlichen Körper.
  • Dentin - Ein knochenähnliches, poröses Gewebe, das den überwiegenden Teil der Zähne ausmacht.
  • Zement - Eine dünne Schicht knochenähnlichen Gewebes, die die Wurzel umgibt.
  • Zahnmark - Es besteht aus Bindegewebe, Odontoblastenzellen, Blutgefäßen und Nerven. Zahnschmerzen werden durch die Reizung dieser Nerven verursacht. Die entzündeten oder abgestorbenen Nerven werden in der Regel per Wurzelbehandlung entfernt.
  • Zahnfleisch - Ein Schleimhautgewebe, das die Kieferknochen bedeckt.
  • Kieferknochen

Die Zähne sitzen in knöchernen Vertiefungen in den Kieferknochen, die als Zahnfächer bezeichnet werden.
Zähne bestehen aus drei Hauptteilen. Der unterste Teil, die Zahnwurzel, dient der Verankerung im Zahnfach. Zähne haben eine oder mehrere Wurzeln. Der sichtbare Teil der Zähne ist die Zahnkrone. Der Teil zwischen der Krone und der Wurzel wird als Zahnhals bezeichnet.

Die Zahnwurzel ist von einer Schicht Zahnzement umhüllt, während die Zahnkrone in Zahnschmelz gehüllt ist. Zahnschmelz besteht weitgehend aus Hydroxylapatit und ist sehr hart und widerstandsfähig. Wenn sich jedoch unter dem Schmelz Löcher bilden, bricht er während des Kauens.
Die Zähne bestehen zum überwiegenden Teil aus Dentin, einem knochenähnlichen, porösen Gewebe mit einem hohen organischen Gehalt, weshalb es anfälliger für Karies ist als Zahnschmelz. Der Stoffwechsel des Dentins erfolgt über die Zahnpulpa, die sich in der Pulpenhöhle befindet. Die Zahnpulpa besteht aus Blutgefäßen, Nerven, Bindegewebe und Odontoblasten. Odontoblastenzellen bilden das Dentin.

Zieh die Zähne an ihre Stelle!

Mundhöhle

  • Gebiss - Im Kindesalter haben Menschen 20 Milchzähne. Die Anzahl der bleibenden Zähne beträgt 28–32.
  • Zunge - Ein muskulöses Organ charakteristischer Form. Sie spielt beim Kauen, bei der Bildung des Bolus, aber auch beim Sprechen und bei der Bildung einiger Mimiken eine wichtige Rolle.
  • Zahnfleisch - Ein Schleimhautgewebe, das die Kieferknochen bedeckt.
  • Harter Gaumen - Er besteht aus Knochenplatten, die von Mundschleimhaut überzogen sind.
  • Weicher Gaumen - Das Weichgewebe, das den hinteren Bereich der Mundhöhle bildet. Es trennt die Mundhöhle von der Nasenhöhle.
  • Gaumenzäpchen - Ein tropfenförmiges Gewebe, das sich in der Mitte des Gaumensegels befindet und von Schleimhaut bedeckt ist. Seine Hauptfunktion ist es, zu verhindern, dass Nahrung in den Nasenrachenraum gelangt.
  • Mundvorhof - Der Bereich der Mundhöhle, der sich zwischen den Zähnen und den Wangen befindet.

Der Nährstoffgehalt von fester Nahrung ist nicht leicht zugänglich, daher ist es notwendig, die Nahrung mechanisch zu zerkleinern, bevor der chemische Abbau beginnen kann. Das ist die Aufgabe unserer Zähne.

Beim Kauen spielt auch die Zunge eine wichtige Rolle: Während sie sich in der Mundhöhle bewegt, drückt sie das Essen zu den Kauflächen der Zähne.
Das Kauen ist eng mit dem Schlucken verbunden. Fast alle Bereiche der Mundhöhle sind an diesen beiden Prozessen beteiligt.

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