Das Augentierchen (Euglena viridis)

Das Augentierchen (Euglena viridis)

Der im Süßwasser lebende geißeltragende Einzeller betreibt Fotosynthese.

Biologie

Schlagwörter

Augentierchen, Einzeller, mixotrophisch, Chloroplasten, Zellmund, Geißel, kontraktile Vakuole, Augenfleck, einzellige Eukaryoten, Nahrungsvakuole, Augenflagellaten, Fotosynthese, Tier, Biologie

Verwandte Extras

3D-Modelle

Aufbau

  • Zellmund - Das Augentierchen ist ein mixotropher Organismus: im Dunkeln ernährt es sich heterotroph und nimmt organische Stoffe auf. Bei genügend Licht fotosynthetisiert es.
  • Geißel (Flagellum) - Ermöglicht die Fortbewegung der Zelle. Sie befindet sich auf der Vorderseite bezüglich der Bewegungsrichtung und ist ein fein behaartes Organell.
  • Augenfleck - Da das Augentierchen auch zur Fotosynthese fähig ist, kann man bei ihm auch die positive Fototaxis beobachten, d. h. die durch Lichtreiz ausgelöste und gesteuerte Fortbewegung in Richtung der Lichtquelle. Dieses Organ dient der Feststellung der Einfallsrichtung des Lichts.
  • pulsierende Vakuole - Dieses Organell ist für die Ausscheidung zuständig. Es entfernt Wasser und überflüssige Stoffe aus der Zelle. Die Konzentration der gelösten Stoffe ist im Zellplasma höher als die im umgebenden Süßwasser, daher diffundiert Wasser in die Zelle. Aus diesem Grund muss das Wasser aktiv und mit hohem Energieaufwand entfernt werden.
  • Zellkern - Enthält die DNA der Zelle, die die Stoffwechselvorgänge steuert.
  • gespeichertes Polysaccharid - Das Augentierchen ist zur Fotosynthese fähig, d.h. es stellt mithilfe von Lichtenergie aus Kohlendioxid Traubenzucker her. Aus dem Traubenzucker synthetisiert es Polysaccharide, die die Zelle in Form von Körnern als Reservenährstoff speichert.
  • Zytoplasma
  • Zellmembran
  • fotosyntetisierender Chloroplast - Das Augentierchen ist ein mixotropher Organismus: im Dunkeln ernährt es sich heterotroph und nimmt organische Stoffe durch den Zellmund auf. Bei genügend Licht fotosynthetisiert es. Die Fotosynthese erfolgt in den Chloroplasten. Die Zelle stellt mithilfe von Lichtenergie aus Kohlendioxid Traubenzucker her.
  • Residualkörper (Restkörper) - Enthält unverdauliche Stoffe.
  • Nahrungsvakuole - Hier erfolgt der Verdauungsprozess, nachdem Nahrung durch Endozytose aufgenommen wurde. Dabei werden die Nahrungspartikel in Membranbläschen gewickelt.
  • Zellschlund - Über den Zellmund gelangt die Nahrung hierher und anschließend durch Endozytose in die Zelle.
  • Mitochondrium - Das „Kraftwerk“ der Zelle: Sie stellt durch den Abbau organischer Stoffe ATP her.

Verwandte Extras

Das Pantoffeltierchen

Im Süßwasser lebender gemeiner bewimperter einzelliger Eukaryot.

Die Riesenamöbe

Im Süßwasser lebender gemeiner heterotropher Einzeller, der seine Gestalt laufend verändert.

Das Chlorophyll

Das Blattgrün ist für die Lichtabsorption und somit für die Fotosynthese unverzichtbar.

Der Aufbau prokaryotischer und eukaryotischer Zellen

Lebewesen können in 2 Gruppen eingeteilt werden: Prokaryoten und Eukaryoten.

Die Fotosynthese

Pflanzen sind in der Lage aus anorganischen Stoffen organischen Zucker herzustellen.

Die Qualle

Die ältesten Gewebetiere, die freischwimmenden Arten der Nesseltiere sind die Quallen.

Die Viren

Viren bestehen aus Proteinen sowie Erbgut und benötigen Wirtszellen zur Reproduktion.

Bakterien (kugel-, stäbchen-, schraubenförmig)

Bakterien lassen sich nach ihrer äußeren Form gruppieren.

Die tierische und pflanzliche Zelle, Organellen

In eukaryotischen Zellen befinden sich zahlreiche Organellen.

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