Altsteinzeitliche Höhle

Altsteinzeitliche Höhle

Die ersten Wohnstätten geben uns zahlreiche Informationen über die Lebensweise unserer Ahnen.

Geschichte

Schlagwörter

Urgeschichte, Urmensch, Höhle, Höhlenzeichnung, Altamira, Lascaux, Mensch, Archäologie, Horde, Gemeinde, Zuhause, natürlicher Felsspalt, natürlichen Felsspalte, Hütte, Anthropologie, Ernährung, Feuer, Feuermachen, Gebrauchsgegenstände, Feuernutzung, Werkzeugfertigung, Geschichte, Lebensweise, Blutsverwandtschaft, Tool

Verwandte Extras

Fragen

  • Was ist die früheste archäologische Periode?
  • Was ist die erste Periode innerhalb der Steinzeit?
  • Was war KEINE typische Behausung altsteinzeitlicher Menschen?
  • Was war KEIN typischer Rohstoff für altsteinzeitliche Werkzeuge?
  • Was wurde von den altsteinzeitlichen Jägern NICHT als Waffe verwendet?
  • Welches griechische Wort bedeutet „Lehre vom Menschen“?
  • Was war NICHT typisch für die Nahrungsbeschaffung altsteinzeitlicher Menschen?
  • Wer war der erste Mensch, der sich von Fleisch ernährte?
  • Wie heißt die Gemeinschaft der Urmenschen?
  • Was ist in Höhlenmalereien NICHT dargestellt?
  • Was spielte bei der Wahl der Behausung der altsteinzeitlichen Menschen KEINE wichtige Rolle?
  • Welche Farbe ist NICHT typisch für paläolithische Höhlenmalereien?
  • Stimmt diese Behauptung?/nAltsteinzeitliche Menschen waren Jäger, Sammler und Fischer.
  • Stimmt diese Behauptung?/nDie meisten Höhlenmalereien wurden am Eingang erstellt.
  • Welche Aussage ist für Horden NICHT zutreffend?
  • Was war die wichtigste Aktivität der altsteinzeitlichen Menschen?
  • Welches Tier gab es im Paläolithikum NICHT?
  • Auf welches Werkzeug bezieht sich die folgende Beschreibung?\nEin behauenes Steinwerkzeug zur Reinigung von Tierhäuten.
  • Auf welches Werkzeug bezieht sich die folgende Beschreibung?\nEin tropfenförmig behauener Stein, der als Universalwerkzeug galt.
  • Welche Technik wurde zur Herstellung altsteinzeitlicher Werkzeuge verwendet?
  • Was kann NICHT als einer der Vorteile des Feuers angesehen werden?
  • Welche Eigenschaften der altsteinzeitlichen Menschen helfen den heutigen Archäologen am meisten bei ihrer Arbeit?

3D-Modelle

Gebrauchsgegenstände

Wir können die Menschheitsgeschichte auch aus archäologischen Gesichtspunkten in Epochen einteilen. Basis der Einteilung ist in diesem Falle, aus welchen Materialien bzw. mit welcher Technik allgemein die damaligen Menschen den Großteil ihrer Werkzeuge herstellten. Im Gegensatz zu den geschichtlichen Epochen sind die Grenzen der archäologischen Epochen ungenau und regional unterschiedlich. Der Überblick über die Evolution eines Werkzeugs kann ein genaues Bild über die Entwicklungsstadien unserer Art geben.

Die früheste archäologische Epoche war die Steinzeit. Der wichtigste Rohstoff für die Werkzeugherstellung war zu dieser Zeit der Stein. Außer Stein wurden auch Knochen und Holz verwendet. Die erste Periode der Steinzeit war das Paläolithikum, in der Steinwerkzeuge durch eine Schlagtechnik hergestellt wurden.

Altsteinzeitliche Höhle

Behausung des Urmenschen

Archäologen fanden anfangs hauptsächlich in Höhlen Spuren des Urmenschen. Aus diesem Grund nahm man lange Zeit an, dass dies die vorrangige Behausung in der Urzeit gewesen sei.
Moderne wissenschaftliche Methoden und technische Hilfsmittel haben diese falsche Annahme heute bereits widerlegt.
Die Behausungen des Urmenschen lassen sich in drei grundlegende Gruppen einteilen. Neben den in natürlichen Felsspalten entstandenen Höhlen ließen sich die Urmenschen auch gerne an durch hervorstehende Felsen, Überhänge geschützten Plätzen nieder. Wo es keine entsprechenden Felsen gab, bauten sie aus Ästen und großen Knochen mit Tierhäuten bedeckte Hütten.
Die Unterkünfte wurden zumeist in der Nähe von Wäldern (Holz) und Wasserläufen (Quellen, Bäche) angelegt.

Außenansicht

Archäologen fanden anfangs hauptsächlich in Höhlen Spuren des Urmenschen. Aus diesem Grund nahm man lange Zeit an, dass dies die vorrangige Behausung in der Urzeit gewesen sei. Moderne wissenschaftliche Methoden und technische Hilfsmittel haben diese Annahme widerlegt.

Die Behausungen der Urmenschen lassen sich in drei grundlegende Gruppen einteilen. Neben den in natürlichen Felsspalten entstandenen Höhlen ließen sich die Urmenschen auch gerne an von hervorstehenden Felsen oder Überhängen geschützten Orten nieder.

Wo es keine entsprechenden Felsen gab, bauten sie aus Ästen und großen Knochen mit Tierhäuten bedeckte Hütten.
Die Unterkünfte wurden zumeist in der Nähe von Wäldern und Wasserläufen angelegt.

Innen

An den Siedlungsorten der Urmenschen fanden die Archäologen und Anthropologen, das sind Wissenschaftler, die sich mit der Lehre vom Menschen beschäftigen, relativ viele Gegenstände. In und um die prähistorischen Höhlen fanden sich nämlich häufig Haufen menschlicher Überreste und Abfälle, z. B. unbrauchbar gewordene Waffen, Gebrauchsgegenstände und Tierknochen.

Die wichtigste Aufgabe des urzeitlichen Menschen war die Nahrungsbeschaffung. Unsere Ahnen waren Sammler, ihre Nahrung bestand anfangs nur aus Pflanzen und verschiedenen Obstsorten. Der Homo Erectus, also der aufgerichtete Mensch, war bereits ein Jäger, so kam auf seiner „Speisekarte“ auch Fleisch als grundlegendes Nahrungsmittel vor. Daneben verzehrte er auch Pflanzen, Fische, Schnecken und Muscheln.
Anfangs benutzten die Urmenschen nur Feuer, das sie in der Natur fanden, später jedoch entwickelten sie verschiedene Techniken, um selbstständig Feuer machen zu können. Das Feuer spendete Wärme und Licht, machte das Fleisch schmackhafter und haltbarer und hielt gleichzeitig wilde Tiere fern. Die Urmenschen lebten in kleineren Gemeinschaften, in Horden zusammen. Allein hätten sie kaum eine Überlebenschance gehabt. Die Mitglieder der Horde waren auch durch Blutsbande verbunden und sorgten füreinander.

Höhlenmalereien

Eine eigenständige Gruppe der archäologischen Funde bilden die immer noch viele Fragen aufwerfenden, meistens Tiere und jagende Menschengestalten abbildenden ereignisreichen Höhlenzeichnungen und -malereien. Diese Bilder wurden an Wänden im Inneren der Höhlen angefertigt. Heute sind uns weltweit rund 200 Höhlenmalereien aus der Urzeit bekannt (die vielleicht bekanntesten sind die Höhlenmalereien in Altamira in Spanien sowie der Lascaux-Höhle in Frankreich).

Spaziergang

Narration

Archäologen fanden anfangs hauptsächlich in Höhlen Spuren des Urmenschen. Aus diesem Grund nahm man lange Zeit an, dass dies die vorrangige Behausung in der Urzeit gewesen sei. Moderne wissenschaftliche Methoden und technische Hilfsmittel haben diese Annahme widerlegt.

Die Behausungen der Urmenschen lassen sich in drei grundlegende Gruppen einteilen. Neben den in natürlichen Felsspalten entstandenen Höhlen ließen sich die Urmenschen auch gerne an von hervorstehenden Felsen oder Überhängen geschützten Orten nieder.

Wo es keine entsprechenden Felsen gab, bauten sie aus Ästen und großen Knochen mit Tierhäuten bedeckte Hütten.
Die Unterkünfte wurden zumeist in der Nähe von Wäldern und Wasserläufen angelegt.

An den Siedlungsorten der Urmenschen fanden die Archäologen und Anthropologen, das sind Wissenschaftler, die sich mit der Lehre vom Menschen beschäftigen, relativ viele Gegenstände. In und um die prähistorischen Höhlen fanden sich nämlich häufig Haufen menschlicher Überreste und Abfälle, z. B. unbrauchbar gewordene Waffen, Gebrauchsgegenstände und Tierknochen.

Eine eigenständige Gruppe der archäologischen Funde bilden die immer noch viele Fragen aufwerfenden, meistens Tiere und jagende Menschengestalten abbildenden ereignisreichen Höhlenzeichnungen und -malereien. Diese Bilder wurden an Wänden im Inneren der Höhlen angefertigt. Heute sind uns weltweit rund 200 Höhlenmalereien aus der Urzeit bekannt. Die vielleicht bekanntesten sind die Höhlenmalereien in Altamira in Spanien sowie der Lascaux-Höhle in Frankreich.

Anfangs benutzten die Urmenschen nur Feuer, das sie in der Natur fanden, später jedoch entwickelten sie verschiedene Techniken, um selbstständig Feuer machen zu können. Das Feuer spendete Wärme und Licht, machte das Fleisch schmackhafter und haltbarer und hielt gleichzeitig wilde Tiere fern.

Die Urmenschen lebten in kleineren Gemeinschaften, in Horden zusammen. Allein hätten sie kaum eine Überlebenschance gehabt. Die Mitglieder der Horde waren auch durch Blutsbande verbunden und sorgten füreinander.

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